Die Götter die wir erschaffen?

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Sir Thomas Marc
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Die Götter die wir erschaffen?

Beitrag von Sir Thomas Marc »

Dodo hat geschrieben:Hmmmm......

erschaffen wir Götter, einfach indem wir an sie glauben?

Jeder könnte sich also seinen eigenen Gott basteln, der dann ganz genau so ist, wie der "Gläubige" es gerne möchte? Und der "existiert" dann und handelt ganz im Sinne des Gläubigen? Hätte der Gläubige dann nicht "Macht" über diesen Gott? Könnte er ihn "töten" in dem er einfach nicht mehr an ihn glaubt?

Wow - das wirft eine Menge Fragen auf und bietet endlosen Diskussionsstoff
Matthias S. Harmann hat geschrieben:Vom großen und vom kleinen Gott

Im alten Mütterchen Russland wurde vor einigen hundert Jahren eine christlich-orthodoxe Mission zu einem weit abgelegenen, kleinen Volksstamm geschickt. Es hieß, die Menschen dort hingen einem heidnischen Glauben an, und sie seien deswegen zu bekehren.
Die ausgewählten Missionare waren allesamt gewaltige Prediger und hochkarätige Theologen, erfahren in Diskussion, Gespräch und religiösem Disputieren. Ihre Boten hatten diesen Volksstamm, kurz vor dem Eintreffen der Gruppe dort, von dem Besuch rechtzeitig informiert, so dass die Missionare ehrenvoll und mit Respekt vom Vorsteher und Führer dieses Volks empfangen wurden.

Man setzte sich bei Tee und heißem Wasser zusammen, und es wurde ein köstliches Essen gereicht. Alles schien ordentlich, sauber, wohlgeordnet. Die Heiden erschienen den Missionaren sehr kultiviert, wenngleich sie wohl auch recht kindlich in ihrem Denken schienen; man würde es also mit der Bekehrung recht einfach haben.

Dem Vorsteher und den Dorfbewohnern erklärten sie, dass alles, was sie zum Leben hätten und brauchten, von dem allmächtigen Gott käme. Der sei sehr groß, und um seiner Fürsorge und Liebe teilhaftig zu werden, müsse man ihn demütig verehren, ihm Kirchen, Kapellen, Altäre bauen, wo man Gott andächtig loben und preisen könne. Sie hätten festgestellt, dass dieses Volk keine Bauten für Gott habe und es sei wahrlich ein Wunder, wie dieser Stamm bisher überhaupt habe leben und existieren können.
Die einfachen Leute hörten aufmerksam und wie gebannt den Theologen zu, nicht zuletzt deswegen, weil deren Stimmen so merkwürdig laut in ihren Ohren klangen. Ja, beinahe hätten sie sich bei den wortgewaltigen Lobpreisungen geängstigt, wäre da nicht in sanftes Lächeln bei ihrem Vorsteher gewesen.

Schließlich sprach dieser leise, aber sehr bestimmt: „Wir freuen uns, Euch als unsere Gäste hier zu wissen, die von sehr fern gekommen sind. Wir schätzen uns glücklich darüber, dass auch Ihr einen Gott habt und diesen verehrt.“

Verwundert sahen die Missionare einander an, denn Hinweise auf eine Gottesverehrung hatten sie bis dahin nicht vernommen. „Aber unser Gott“, so fuhr der Mann fort, „ist anders als Eurer; er ist ein kleiner Gott. Er vermag nicht viel, er ist sehr schwach und hilflos. Deswegen pflegen wir unsere Äcker, säen und ernten Getreide, und geben ihm davon ab. Dafür ist er uns dankbar. Und indem wir so für ihn sorgen, erhalten wir ihn am Leben, von Generation zu Generation. Und dafür bleibt er bei uns, fühlt sich beschützt, und, soweit er vermag, schützt er uns. Warum sollten wir unseren kleinen Gott verreiben und uns Eurem großen Gott unterwerfen, wo wir doch, seit wir zurückdenken können, ein gutes Leben führen? Unser Gott begnügt sich mit dem, war wir ihm geben. Er beansprucht keine Bauten, keine Altäre, und doch gibt er uns. Wir danken für Euren Besuch, aber Ihr werdet verstehen, dass wir einen Schwachen nicht sich selbst überlassen können.“

Die Missionare verließen diesen Ort schweigend. Als sie zu Hause angekommen Bericht erstatteten, war man entsetzt darüber, dass der Allmächtige soviel Lästerliches hatte zulassen können; sicher war ihm ein Fehler in der Schöpfung unterlaufen. So wurden Soldaten zu den Heiden geschickt, die dieses Volk unterwarfen und in Fronarbeit nahmen; ihr Glaube wurde ihnen genommen. Aber noch viele Jahrhundert später erinnern sich Menschen in vielen anderen Ländern an diese Geschichte vom kleinen Gott.
Erschienen im Garudaverlag
in
Dann bitte eine Schale Tee,
mit seiner freundlichen Erlaubnis zur verwendung

Dodo, du bist dran ;)
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Dodo
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Beitrag von Dodo »

Hallo Thomas,

es wäre vielleicht auch gut , einen Link zu dem Threat einzufügen, aus dem diese Frage entstanden ist.... Da steckt auch eine Vorgeschichte dahinter und dadurch ergeben sich noch weitere Fragen.

Ich bin leider nicht so technisch bewandert, könntest du bitte den Link einfügen?

Ich bin echt mal gespannt, ob sich hier noch andere an der Diskussion beteiligen...

Sobald ich mich mit diesen Fragen beschäftige - komme ich irgendwie nicht weiter und habs zwischendurch auch schon Ad Acta gelegt, aber immer wieder kommt bei mir dieses Thema hoch....

Grüsse
Dodo
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Sir Thomas Marc
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Beitrag von Sir Thomas Marc »

Aus den Threat am ende der Diskussion entstanden:

Klick
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Sachit
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Beitrag von Sachit »

Zunächst einmal halte ich mir die Möglichkeit der Existenz von Göttern offen bis ich selber Erfahrungen damit gesammelt habe.

Ich denke es ist die Regel das sich Menschen ihren eigenen Gott schaffen. Er hat so zu sein wie es der Vorstellung entspricht - tut ers nicht, dann wird er abgeschafft oder ein neuer Gott gesucht/gebaut - vielleicht bis zur wirklichen Gotteserfahrung ...

"Alle Dinge entstehen im Geist, sind unseres mächtigen Geistes Schöpfung" (Dhammapada) :wink:

Sachit :D
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Dodo
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Beitrag von Dodo »

Hmmmm,

wenn man es so sieht, würden wir durch unseren Glauben evtl. nicht nur "Götter" selbst erschaffen, sondern auch anderes, wie z.B. Engel (mit denen die Diskussion anfing) - vielleicht auch Reiki?

Grübel

Dodo
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May
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Beitrag von May »

...was in letzter Konsequenz ergäbe, dass unsereinen selbst "Götter" sind...
Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.

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Sir Thomas Marc
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Beitrag von Sir Thomas Marc »

Hilfe May, so schnell sind wir durch?
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mel25
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Beitrag von mel25 »

Hallo,

interessante Diskussion.
Ich gestehe auch zu den Leuten zu gehören, die sich quasi ihre eigene Religion gebastelt habe. Meine Basis ist christlich, da ich diesen Glauben in meinem täglichen Umfeld begegne und auch christlich erzogen worden bin.
Ich sage bewusst nicht, ob ich katholisch oder evangelisch bin, da sich diese beiden Religionen nur in wenigen Punkten unterscheiden. Ich nehme an, würde man eine Umfrage irgendwo in der Stadt starten, wüssten nicht viele Leute, in welchen Glaubenspunkten sich die beiden Religionen genau unterscheiden (z.B. Abendmahl, Heilige, Papst, Sündenvergebung,...)

Obwohl Hinter dem Inhalt der Bibel stehe (wenn man sie nicht wortwörtlich nimmt und in dem entsprechendem historischen Kontext betrachtet), bin ich kein fan von der Kirche als Institution.

Dazu kommt, dass ich festgestellt habe, dass alle Religionen etwas wichtiges gemeinsam haben. Alle Religionen treten für den friedlichen Umgang mit den Mitmenschen ein. In allen Religionen gibt es Ge- und Verbote, die das gesellschaftliche Miteinander regeln. Gebote wie "Du sollst nicht töten", "Du sollst nicht stehlen" oder das Spenden von Almosen tauchen in jeder Religion auf.

Religionen sind zu einer Zeit entstanden, in der viele naturwissenschaftliche Phänomene noch nicht erforscht worden sind. Es gibt zwar immer noch viel zu forschen, jedoch wissen wir heute viel mehr, z.B. hinter Unwettern steckt (was früher noch der Zorn Gottes /der Götter war).

Ich habe das Gefühl, Religion hat heute nur noch wenige Funktionen: Sie versucht das Jenseits und andere noch nicht erforschte Phänomene (Wunder) zu erklären, bietet Gemeinschaft (naja, im Gegensatz zu früher kann man heute quasi anonym in der Kirche bleiben, aber gerade für viele ältere oder einsame Leute bietet Kirche einen gesellschaftlichen Treffpunkt) und übt alternativ zu den Psychologen seelsorgerische Tätigkeiten aus. Dazu kommen noch die vielen kirchlichen caritativen und sozialen Einrichtungen.

Mit anderen Worten: ich findeReligion ist wichtig und es gibt zwischen allen Religionen viele Ähnlichkeiten. Was Judentum, Christentum und Islam betrifft ist das ja auch nicht verwunderlich, da alle einem gemeinsamen Ursprung haben. Aber auch z.B. im Buddhismus glaubt man, dass nach dem Tod nicht alles zu Ende ist.

Hier ist auch einer der Punkte, bei dem ich in der christlichen Kirche hardere: ich glaube nicht an die Auferstehung des Fleisches, sondern an Reinkarnation.
Als Biologin ist mir sonnenklar, dass unser Körper nur eine Hülle/ ein Werkzeug ist, den wir zu Lebzeiten zwar gut pflegen sollten, aber der sich nach unserem Tod unwiderrufbar zersetzt. Worauf es ankommt, ist die Seele/der Geist. Es gibt für mich genügend Hinweise darauf, dass die Seele/der Geist wiedergeboren werden kann.

Ein anderer Punkt ist, dass viele Rituale und religiöse Inhalte seit Jahrhunderten und Jahrtausenden überliefert werden. D.h. sie unterliegen der Legendenbildung. Legende heißt für mich, dass der inhaltliche Kern noch da ist, aber man auch nicht alles zu wörtlich nehmen oder auf die Goldwaage legen sollte.
Auch ob es einen Gott oder viele Götter gibt, wie er/sie/es aussieht, ob jeder Mensch ein Stück Gott in sich trägt oder die Gesamtheit der Natur Gott ist - das wird wohl im Diesseits keiner klären können.

Aber für mich existiert ein oder mehrere Höhere Wesen, die ein Blick auf die Welt werfen.
Denn es gibt z.B. viele Wunder, die wir Menschen oft als allzuverständlich ansehen. Der riesen Zufall, dass auf unserem Planeten Leben entstanden ist, dass fast alle Kinder gesund zur Welt kommen, obwohl es während der Entwicklung im Mutterleib tausende Möglichkeiten gibt, die schief laufen können usw.

Mein Fazit ist daher, dass man eher auf die Gemeinsamkeiten der Religionen achten sollte und jeder für sich die Inhalte prüfen sollte, ob sie stimmig für einen selbst sind. Denn schließlich hat jeder Mensch einen freien Willen und ein Gehirn, dessen nutzen von der Natur und/oder Gott beabsichtigt ist. Für mich hat jede Religionen in einigen Punkten recht und in anderen Punkten nicht. Aber alle sagen sie, dass es Gott/Götter gibt und ich glaube nicht, dass sich da soviele Religionen, die in unterschiedlichen Kulturen und Zeiten entstanden sind, sich da irren (auch wenn man es nicht beweisen kann).

Grübelnde Grüße
Mel
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Dodo
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Beitrag von Dodo »

Hallo Mel,

vieles von dem, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich hatte/habe teilweise die gleichen Gedankengänge und habe mich intensiv mit vielen Religionen befasst.

Allerdings bin ich jemand, der immer weiter fragt. Ich glaube auch an Reinkarnation.

Mir stellt sich allerdings die Frage: wo kommen die vielen Seelen her?

Wenn man der Evolutionstheorie glaubt, enstand das Leben in einigen wenigen Zellen, die sich später vermehrten.

Wann und wie taucht zum ersten mal eine "Seele" auf?
Wie haben diese Seelen sich vermehrt?
Wenn die Seelen von sowas wie einem höhreren Wesen kommen.... wo kommt dieses Wesen her?
Warum hat es uns mit einer Seele versehen?
Hatte(n) das oder die Wesen Langeweile und brauchte(n) eine "daily Soap" zur Unterhaltung?

Je mehr Bücher ich gelesen habe, desdo mehr Fragen hatte ich hinterher....
Wenn mir diese Fragen zuviel werden, schalte ich öfter einfach ab - aber die Fragen kommen leider immer wieder.....

Grüsse
Dodo
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Rosmarin
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Beitrag von Rosmarin »

Hallo :) ,

May schrieb:
[img]...was%20in%20letzter%20Konsequenz%20ergäbe,%20dass%20unsereinen%20selbst%20"Götter"%20sind...[/img]

Ich denke, daß wir potentielle Götter sind.

Joh 10,34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (Psalm 82,6): »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«?

Liebe Grüße,

Anne
Es ist heute
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Dodo
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Beitrag von Dodo »

Hmmm

potenzielle Götter....

nach dem Duden:

potenziell: "möglich (im gegensatz zu wirklich), der Anlage nach"

Meinst du mit "potenziell" wir sind (noch) keine, könnten aber welche werden?
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Sachit
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Beitrag von Sachit »

Erst wenn das Schaffen und Erschaffen aufhört hat die Wahrheit eine Chance in unser Bewußtsein zu treten.

Sachit :D
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May
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Beitrag von May »

Sachit hat geschrieben:Erst wenn das Schaffen und Erschaffen aufhört hat die Wahrheit eine Chance in unser Bewußtsein zu treten.
"Sein oder Nichtsein? DAS ist hier die Frage"(Hamlet) - meinst Du das?

Deinen Satz verstehe ich nicht, denn jeder ist in jedem Augenblick dabei, etwas zu erschaffen - und sei es nur seine Sicht auf die Welt.
Der Körper erschafft ständig etwas: neue Zellen, während alte Zellen sterben und abgestoßen werden.
Es gibt keine Alternative "Schaffen" oder "Nicht-Schaffen"; Schaffen IST. Jeder Atemzug sogar ist ein Schaffen.
Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.

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Sachit
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Beitrag von Sachit »

Hi May,

ich meine damit still zu werden und Sein zu lassen.

Du hast Recht, unser Geist kann nicht anders als denken, Gedanken produzieren, analysieren, synthetisieren... - wie soll da etwas in unser Bewußtsein treten.
Ist genauso als wenn du jemanden etwas sagen willst, er aber seinen Walkman auf volle Lautstärke hat und mitsingt und tanzt.

Unser Geist und Herz muß erst ruhig und still werden. Das Praktizieren von Reiki ist eine Möglichkeit dazu. :wink:

Sachit :D
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Sir Thomas Marc
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Beitrag von Sir Thomas Marc »

Sachit hat geschrieben:Das Praktizieren von Reiki ist eine Möglichkeit dazu.
Sogar eine gute, denke ich.

Thomas
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May
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Beitrag von May »

Sachit hat geschrieben:ich meine damit still zu werden und Sein zu lassen.

Unser Geist und Herz muß erst ruhig und still werden. Das Praktizieren von Reiki ist eine Möglichkeit dazu.
Ok, Danke. Nun hab ich Dich verstanden: Die lärmenden Affen aus dem Baum schmeißen...*seufz*
Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.

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LarsU

Beitrag von LarsU »

mel25 hat geschrieben: Kirche (...) übt alternativ zu den Psychologen seelsorgerische Tätigkeiten aus.
Hallo Mel,

nein, nicht alternativ, in meinen Augen, sondern es ist bezüglich eines sehr wichtigen Punktes etwas anderes.

Wenn jemand sagt: "Ich kann mein Haus nicht verlassen, weil ich immer so große Angst habe, dass mir ein Flugzeug auf den Kopf fällt." - würden Psychologen und Seelsorger wohl die gleiche Antwort geben.

Wenn jemand aber sagt: "Ich habe große Angst, weil ich morgen eine sehr schwere Operation habe und es sein kann, dass ich dabei sterbe!" - dann würde ein Psychologe (wenn er in diesem Moment im engeren Sinne seinen Beruf praktiziert) folgende Antwort geben: "Diese Angst ist angemessen und paßt zur Situation. Sie sind psychisch gesund!!" Die Antwort eines Seelsorgers könnte weit darüber hinausgehen. Das ist der Unterschied, so wie ich es sehe.

Herzliche Grüße!
LarsU
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Rosmarin
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Beitrag von Rosmarin »

Hallo Dodo und alle :-)
Dodo hat geschrieben:Hmmm

potenzielle Götter....

nach dem Duden:

potenziell: "möglich (im gegensatz zu wirklich), der Anlage nach"

Meinst du mit "potenziell" wir sind (noch) keine, könnten aber welche werden?
Ich meine, daß das Potential zum göttlichen(erleuchteten Zustand) in jedem von uns ist. Ob wir es ent-wickeln ist dann unsere Sache. Die Anlage ist da, der "Göttliche Funken".

Mir fiel noch die Tabula smaragdina ein. Viele von euch werden sie kennen.
Hier eine Übersetzung der Tabula smaragdina des Hermes Trismegistos:

1. Wahr ist es ohne Lügen, gewiss und aufs allerwahrhaftigste.

2. Dasjenige, welches Unten ist, ist gleich demjenigen, welches Oben ist: Und dasjenige, welches Oben ist, ist gleich demjenigen, welches Unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.

3. Und gleich wie von dem einigen Gott erschaffen sind alle Dinge, in der Ausdenkung eines einigen Dinges. Also sind von diesem einigen Dinge geboren alle Dinge, in der Nachahmung.

4. Dieses Ding Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond.

5. Der Wind hat es in seinem Bauche getragen.

6. Dieses Dinges Säugamme ist die Erde.

7. Allhier bei diesem einigen Dinge ist der Vater aller Vollkommenheit der ganzen Welt.

8. Desselben Dinges Kraft ist ganz beisammen, wenn es in der Erde verkehrt worden.

9. Die Erde musst du scheiden vom Feuer, das Subtile vom Dicken, lieblicherweise, mit einem grossem Verstand.

10. Es steigt von der Erde gen Himmel, und wiederum herunter zur Erde, und empfänget die Kraft der Oberen- und der Unteren-Dinge.

11. Also wirst du haben die Herrlichkeit der ganzen Welt. Derohalben wird von dir weichen aller Unverstand. Dieses einige Ding ist von aller Stärke die stärkeste Stärke, weil es alle Subtilitäten überwinden und alle Festigkeit durchdringen wird.

12. Auf diese Weise ist die Welt erschaffen.

13. Daher werden wunderliche Nachahmungen sein, die Art und Weise derselben ist hierin beschrieben.

14. Und also bin ich genannt Hermes Trismegistos, der ich besitze die drei Teile der Weisheit der ganzen Welt.

15. Was ich gesagt habe von dem Werk der Sonnen, daran fehlet Nichts, es ist ganz vollkommen.
text von: http://de.wikipedia.org/wiki/Tabula_Smaragdina

Was/wer ist das einige Ding? Das mag jeder für sich herausfinden. Dieser Text ist voller Wissen, für den, der sehen und hören kann. Ich bin ein Stück des Weges gegangen.

Die Wahrheit weiß ich nicht, es ist nur meine Meinung, nach meinem derzeitigen Wissen. Vielleicht ist es anregend für diesen oder jenen :wink: .

Liebe Grüße,

Anne
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Beitrag von mel25 »

Hallo LarsU,

mal eine kleine off-topic-Diskussion:

da widerspreche ich Dir nicht. Mit alternativ meinte ich hier, dass die Menschen mit Problemen wählen können, ob sie sich lieber einem Geistlichen oder einem Psychologen anvertrauen wollen. Ein streng gläubiger Mensch könnte hierbei den Pfarrer vorziehen, ein Atheist wird sich dagegen von einem Psychologen betreuen lassen.
Auch wenn beide unterschiedlich arbeiten, kümmern sich beide in ihrer Art um das seelische Wohl ihrer "Klienten".


Liebe Grüße
Mel
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Beitrag von Sachit »

Hi May,
Die lärmenden Affen aus dem Baum schmeißen...*seufz*
Das wirst du so nicht schaffen denke ich. Du könntest besser seine Eigenchaften ausnutzen. Er ist z.B. sehr neugierig. Das kannst du ausnutzen indem du ihn zunächst beschäftigst (den Affen festbinden nennt man das). Er reagiert auf liebevolle Zuwendung und Verständniss indem er zutraulich wird. Wenn du mit dem Knüppel hinter ihm herjagst macht er ein Spiel daraus. Da gehört eine Menge Fingerspitzengefühl zu und all zu oft macht er seine näckigen Spielchen mit uns. Das alleine schon zu erkennen sind wir oft nicht in der Lage - aber diese Einsicht ist der Anfang ihn zu zähmen.

Sachit :D
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Beitrag von May »

Hallo, Sachit,

jetzt könnt' ich wieder haarspalterisch werden *lach*, aber prinzipiell stimmt es schon: Schrittchen für Schrittchen; denn denke nur, was für ein Gekreische sich erhebt, sowie du einen Affen packst und ihn runterzerrst-!

May

...kanns mir doch nicht verkneifen: was man alles schaffen muß, um irgendwann in Ruhe nichts schaffen zu müsssen...um sagen zu können, dass man nichts schafft...nun aber still bin. ;)
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Beitrag von Ameise »

Ich habe bei Hochsensiblen gelernt, daß es Menschen gibt, bei denen sich das "Gedankenkarussell" fast unnatürlich schnell dreht - sie möchten gerne ruhiger werden, können es aber sehr schlecht. Sowas ähnliches wie restless legs, nur mit Gedanken.

Ich denke aber, daß es irgendwie gehen könnte.

Scheinbar gibt es von Allem irgendeine Ausnahme. ;)
Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.
Arthur C. Clarke, "Profiles of The Future", 1961
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Beitrag von dawnmedos »

Dodo hat geschrieben:Hallo Mel,

vieles von dem, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich hatte/habe teilweise die gleichen Gedankengänge und habe mich intensiv mit vielen Religionen befasst.

Allerdings bin ich jemand, der immer weiter fragt. Ich glaube auch an Reinkarnation.

Mir stellt sich allerdings die Frage: wo kommen die vielen Seelen her?

Wenn man der Evolutionstheorie glaubt, enstand das Leben in einigen wenigen Zellen, die sich später vermehrten.

Wann und wie taucht zum ersten mal eine "Seele" auf?
Wie haben diese Seelen sich vermehrt?
Wenn die Seelen von sowas wie einem höhreren Wesen kommen.... wo kommt dieses Wesen her?
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Je mehr Bücher ich gelesen habe, desdo mehr Fragen hatte ich hinterher....
Wenn mir diese Fragen zuviel werden, schalte ich öfter einfach ab - aber die Fragen kommen leider immer wieder.....

Grüsse
Dodo
hallo,
in der antiken griechischen theurgie gingen die philosophen von einer weltseele aus- aus der alle seelen entspringen und zu der sie zurückkehren.
sie war die erste seele die aus dem urgöttlichen entsprungen ist und aus ihr sind alle seelen entsprungen.

änliche vorstellungen fndet man in vielen modernen neuheidnischen richtungen- die große göttin die aus sich selbst ihren gefährten geboren hat und aus der vereinigung dieser götter entsprangen alle götter, wesen und seelen.
es gibt ein schönes lied- wir alle kommen von der göttin- und zu ihr kehren wir zurück- wie ein regentropfen in den ozean.

aber nun zurück zum thema:
meiner persönlichen meinung nach gibt es götter die uns menschen geschaffen haben- und wiederum auch götter die wir bewusst- oder auch unbewusst erschaffen haben.
ich nehme gottheiten als reale wesenheiten wahr- die jeweils einen eigenen charakter haben- sie benötigen die energie die wir ihnen durch speiseopfer, unsere gedanken und gefühle, rituale, hymnen etc geben nicht unbedingt um sich am leben zu erhalten (jedenfalls wenn sie schon eine eigendynamik haben) sondern diese energie ist eher das tor für sie zu uns und unserem leben.

ich fühle mich sehr mit hekate verbunden- der göttin der kreuzwege und der transformation- unter folgendem link findet ihr ein paar infos über sie:


liebe grüße
dawn
En Erebos Phos
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Asanuel
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Beitrag von Asanuel »

:roll: Also ich glaube man kann sich schon einen eigenen gott erschaffen durch seine imagination.aber es ist nicht das allumfassende eine sondern nur ein Teil von ihm.Ich denke es gibt mehrere götter für mehrere bereiche wie ein ganzes aus mehreren teilen besteht und diese ganzen götter in den zahlreichen Universen umfasst ein Urgott das All die Lebensenergie usw.
Aber das ist mein Glaube.......
Ich denke die vielen Seelen kommen von einer art Seelenmasse oder Geburtsstätte der Seelen.sie entwickeln sich sowie im Jenseits in sehr feiner Struktur, als auch in dem sie auf verschiedene Planeten inkarnieren um die Materie zu erleben. nach abschluss einer gewissen seelenreife verschmelzen diese hoch entwickelten seelen wieder in einander und gehen in gott auf.

Also das ist meine Theorie.

Liebe Grüsse,

Asanuel :-?
Zixia sprach:
"Der Edle wirkt auf drei verschiedene Weisen:
Wenn man ihn anblickt, erscheint er würdevoll,
wenn man sich ihm nähert, ist er warmherzig,
wenn man seinen Worten lauscht, wirkt er streng."
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