Warum lässt Gott so etwas zu?

Alles, was nicht direkt mit Reiki oder dem Forum als solches zu tun hat und sonstwo im Forum keinen Platz findet.

Moderatoren: Elvira, AdminTeam

Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

hi, weiss nicht, warum ich das nicht erwähnen darf unter dem titel, warum lässt gott das zu???

das habe ich mich gerade da immer gefragt,
principessa
Zauberfrau
Reiki-Sonne
Beiträge: 2689
Registriert: 14.12.2001, 02:00
Wohnort: Oberfranken

Beitrag von Zauberfrau »

unter diesem Titel ist das sicher kein falscher Satz.

Allerdings kam er doch in einem anderen Zusammenhang hier an und das finde ich nicht okay.

Deine Postings triefen ab und zu vor Hass....ich finde das sehr schade.

Liebe Grüße

Zauberfrau
Ich bin verbunden mit Erde und All, ich hab den esoterischen Knall.
Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

ich rege mich leicht auf, vor allem, wenn unrecht so leicht wegerklärt werden soll,

hass würde ich nicht sagen, starker ärger,
oder ein heiliger Zorn,

principessa
Benutzeravatar
Dai
Reiki-Fackel
Beiträge: 296
Registriert: 16.06.2004, 14:35
Wohnort: Erfurt

Beitrag von Dai »

Manche Dinge die hier stehen könnten als Freibrief dienen :cry:

Aber man werde sich der Sache mit Karma und so weiter Bewust :roll:

Um nicht ganz ab zutriften Gott gab den Menschen den Freien Willen und ein Gewiessen somit trifft Gott da wenig die Schuld oder sollte er die gegeben Rechte brechen/zurück nehmen.
Man sollte sich halt jeden Schritt überlegen und nicht Höhere Kräfte vors Loch schieben als Ausrede. :-?
Ein Ritter gelobt die Tapferkeit. Sein Herz kennt nur die Tugend. Seine Klinge verteidigt die Hilflosen. Sein Wort spricht nur die Wahrheit. Sein Zorn zerstört das Böse.
Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

hi, ich habe unlängst in einem buch über das tao gelesen, die diskussion über freien willen versus vorherbestimmtheit, würde kein taoist führen.
der freie wille wäre nur bestandteil des tao, habe ich nicht richtig kapiert, werde ich nun mal weitergeben.


ausserdem stand noch da, sei das mit dem freien willen eine annahme, die dualistisch sei,
das buch ist von einem matheprofessor,

principessa
Jeroen_Gremmen

Beitrag von Jeroen_Gremmen »

principessa hat geschrieben:das buch ist von einem matheprofessor
diesen Satz hättest du auch weglassen können; es hat keinen Wert.
Benutzeravatar
Dai
Reiki-Fackel
Beiträge: 296
Registriert: 16.06.2004, 14:35
Wohnort: Erfurt

Beitrag von Dai »

Er dient der Vororteilsbildung :P :D :lol:
Ein Ritter gelobt die Tapferkeit. Sein Herz kennt nur die Tugend. Seine Klinge verteidigt die Hilflosen. Sein Wort spricht nur die Wahrheit. Sein Zorn zerstört das Böse.
Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

ich wollte nur sagen, dass es kein Dummer ist, der einfach was hinschreibt,
principessa

ich denke jetzt immer drüber nach.
Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

ich meine, ich denke darüber nach, wie der freie wille nur bestandteil des tao ist,
principessa
Jeroen_Gremmen

Beitrag von Jeroen_Gremmen »

Dai... genau vorurteilsbildung! :lol:

@principessa
da er aber Matheprofessor ist und nicht Taoprofessor, kann er trotzdem
noch Müll schreiben... hat nichts mit dumm oder schlau zu tun.
Benutzeravatar
Dai
Reiki-Fackel
Beiträge: 296
Registriert: 16.06.2004, 14:35
Wohnort: Erfurt

Beitrag von Dai »

ich meine, ich denke darüber nach, wie der freie wille nur bestandteil des tao ist,
ich kann mich ja irren aber heist tao nicht weg oder so und das steht dem freien Willen nicht im weg oder sehe ich das falsch :roll:
Ein Ritter gelobt die Tapferkeit. Sein Herz kennt nur die Tugend. Seine Klinge verteidigt die Hilflosen. Sein Wort spricht nur die Wahrheit. Sein Zorn zerstört das Böse.
guide
Reiki-Kerze
Beiträge: 56
Registriert: 12.10.2002, 14:53
Kontaktdaten:

Beitrag von guide »

....um die Frage noch ein bisserl aus (m)einem Blickwinkel (einer von vielen möglichen) zu durchleuchten.

Wer oder was ist eigentlich Gott? Nehmen wir die Vorstellung dass alles was ist, Gott ist, und Gott in allem enthalten ist, dann sind wir alle ein Teil Gottes und in Konsequenz auch Gott, so wie ein Wassertropfen im Ozean auch der Ozean ist. Somit sind wir alle am Bühnenstück Erde beteiligt (nicht wirklich neu, aber manchen Menschen immer nur in bestimmten Situationen recht).

Die Dinge sind wie sie sind - die Dynamik bringt erst die Bewertung durch uns. Elektrizität weist einen Plus- u. einen Minuspol auf und niemand kommt auf die Idee zu sagen, dass der Minuspol "schlecht" ist. Schlecht ist sehr relativ, denn was der/die eine als schlecht oder auch nicht wohltuend empfindet, kann für jemand anderen sich schon als das Gegenteil anfühlen. Also gibt es dazu keine allgemeingültige Wahrheit - sondern immer nur die Art von Wahrheit, die man aus einem bestimmten Blickwinkel im jeweiligen Moment zur Wahrheit kreiert. Somit hat irgendwie jeder recht - sinnlos über rechthaben zu debattieren.

Dann gibt es gesellschaftliche Werte und Normen - die sich ja auch über die Jahrhunderte immer wieder wandeln und je nach Volk auch sehr stark differenzieren können.

Aber wo ansetzen??? Was ist nun "richtig" und was ist "falsch" ? So viele meinen es immer so gut mit den anderen - aber sind sie auch immer so wohltuend? Man erinnere sich an die Missionare des römisch katholischen Glaubens - alles aus deren Sicht im Namen Gottes..... Meines Erachtens ist das alles verknüpft mit der individuellen Entwicklungsstufe. Je mehr ein Mensch sich seines wahren Selbst bewusst ist, desto mehr handelt er in und aus der allumfassenden, bedingungslosen Liebe und des allumfassenden Verstehens. Dann verschwindet das Gefühl des Minderwertes, des sich getrennt fühlens und was sonst noch so alles an Mangel empfunden wird. Dann "braucht" man auch nicht mehr die Handlung, einem anderen seinen Willen aufzuzwängen - und diesen notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Im Übrigen werden auch Jungs/Männer missbraucht und nicht nur Frauen. Es gibt Frauen die Männer schlagen, Knaben sexuell missbrauchen und dergleichen mehr. Es ist schon in meinen Augen eine Art von Missbrauch, wenn jemand eine andere Meinung als die eigene vertritt und nun versucht wird über verbale Gewalt den anderen klein zu machen, um ihm/ihr die persönliche Wahrheit als einzig "richtig" aufzubrummen. Also bitte nicht immer so einseitig diskutieren.

Ich habe mal ein schönes Beispiel irgendwo gelesen - der ein oder die andere kann das vielleicht ganz gut nachempfinden.

Wenn ich als Eltern einen Garten habe, der so gestaltet ist, dass meinen Kindern und deren Spielgefährten nichts wirklich ernsthaftes zustossen kann, dann werde ich sicherlich die Kinder an diesem Ort guten Gewissens spielen lassen und bin mir gewiss, dass keinem Kind etwas passieren kann. Dann steh ich sicherlich nicht ständig daneben und pass auf dass die lieben Kleinen sich nicht zanken. Schliesslich sollen sie ja auch soziales Gruppenverhalten lernen.

Und so sehe ich es wenn ich mich mit dem Thema beschäftige "Wie kann Gott dies oder das zulassen". Da uns nicht wirklich etwas geschieht - egal was auch geschieht - lässt uns Gott auf der Erde spielen. (Auch der Tod, die grösste Angst, ist letztendlich eine Illusion)

Das soll m.E. nun nicht bedeuten, wenn man ein Unrecht verhindern kann (und das muss jeder im entsprechenden Fall ganz für sich selbst entscheiden), dass man es nicht zu verhindern hätte. Aber die Verantwortung bleibt bei jedem persönlich bestehen. Resonanz, Karma muss nicht bedeuten Auge um Auge, Zahn um Zahn - Karma wirkt sicher nach dem Prinzip der Liebe und nicht nach dem Prinzip der Vergeltung, was manche mit ihrem zweifelhaften Gerechtigkeitssinn oft fehldeuten. Karma kann beispielsweise ganz einfach bedeuten eine gleiche Gelegenheit erneut zu bekommen, um eine andere Wahl zu treffen - auch eine Möglichkeit. Gott, das Universum, wir - wie auch immer - sind ganz sicher erheblich trickreicher, als der so beschränkt funktionierende menschliche Verstand uns gelegentlich vorgaukeln möchte - das Problem ist dabei nicht der Verstand - sondern die Identifikation des Individuums mit demselbigen.

Viele Menschen, auch in spirituellen Kreisen kommen dabei an ihre eigene Grenze - die Grenze des Vertrauens. Das bedeutet für mich, dass wenn ich etwas nicht verstehe, es nicht be- u. verurteile (das ist der Stoff aus dem Kriege gemacht werden), sondern Vertrauen in das grosse Ganze (Gott) habe, dass diese Intelligenz ganz genau weiss was sie/er tut.
Verwechselt wird dabei oft, dass nicht verurteilen und nicht beurteilen nicht gleichbedeutend damit sind, keine eigenen Emotionen zu haben und zuzulassen. Das kann trotzdem gleichzeitig stattfinden und wenn das persönliche Empfinden von Mitgefühl (nicht von Mitleid) (vielleicht auch für den vermeintlichen Täter?) getragen ist, dann findet sicherlich ein Akt der Heilung statt. Das ist Liebe und das ist Dienst und zwar von allen Beteiligten für alle Beteiligten am individuellen Drama.

In diesem Sinne alles Liebe
*guide*
Ohne Frage erschien Dir Dein eigenes Denken bisher immer völlig logisch,
aber war es deswegen auch geistreich?
Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

Zitat:

der sogenante wille ist nichts als ein teil des tao.
nicht dass taoisten den freien willen bestreiten wollen noch dass sie viel wert auf ihn legen würden, denn sie neigen dazu, die ganze debatte um determinismus und freien willen für höchst dualistisch zu halten, aber sie würden eher sagen, dass das, was wir den freien willen nennen, nichts weiter als ein teil des tao ist.
wenn wir der natur widerstreben, gehorchen wir nur ihren gesetzen.

der westliche mensch glaubt, die natur zu beienflussen oder zu beherrschen, und erkennt nicht, dass er indem er das tut, einfach nach den gesetzen der natur handelt.

raymond smullyan
Tom
Redaktion Reikiland
Beiträge: 283
Registriert: 04.04.2004, 15:30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Tom »

principessa hat geschrieben:würden eher sagen, dass das, was wir den freien willen nennen, nichts weiter als ein teil des tao ist.
naja die aussage trifft auf alles zu da Tao alles sein und nicht sein umfasst, somit ist alles ein teil des Tao. Du wirst auch bemerken das menschen die sich ernsthaft mit Tao beschäftigen niemal von taoismus sprechen das sich "ismus" nur auf das sein beschränkt.

lg
Tom
Was du erhältst nimm ohne stolz an, was Du verlierst gib ohne trauer auf.
Kobold2

Beitrag von Kobold2 »

Das Leben besteht aus Aktion und Reaktion, deshalb gibt es für den Taoisten keinen freien willen, er lebt im Fluß mit dem Leben und allem was ihm begegnet, ganz in der Gegenwart. Er sagt Ja zu dem was ist.

Er handelt Gegenwärtig, ist mit dem Denken "nie" in der "Zukunft" und nie in der "Vergangenheit", da er erkannt hat das die Zeit nur ein Phantasieprodukt ist, das in seinem Verstand erschaffen wurde. Du kannst Dich in Gedanken vom Tao wegbewegen, es ist aber unmöglich sich davon zu trennen. Der Verstand ist nur ein kleiner Teil im Bewusstsein des Taos welcher die Illusionen von Dir als getrenntes Individuum erschafft, welches Vergangenheit, Zukunft und damit leiden erschafft.

Wer es versucht zu sein, der wird es nicht sein, wer es versucht nicht zu sein, der wird es auch nicht sein, du kannst es durch deinen sogenannten freien Willen nicht erreichen, es geschieht was geschieht, wie von Selbst, ohne Anstrengung und ohne Zwang. Du kannst nur glauben es nicht zu sein, bist es aber die ganze Zeit. Du kannst es aber auch nicht glauben um es zu sein, denn es hat mit dem Glauben nichts zutun, obwohl der glaube manchmal sehr nützlich sein kann.

Es ist also besser Du glaubst mir nichts, denn wenn du es glaubst oder versuchst zu sein, kannst du es nicht sein. Versucht du es nicht, aber auch nicht.

Also den Käse, den ich hier schreibe nicht so ernst nehmen, denn er ist nicht das, was ist :-) Höchtens eine schlechte Beschreibung davon.
Tom
Redaktion Reikiland
Beiträge: 283
Registriert: 04.04.2004, 15:30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Tom »

warum es kommt sogar irgendwie hin http://www.geocities.com/onkellotus/TTK ... n_TTK.html

lg
Tom
Was du erhältst nimm ohne stolz an, was Du verlierst gib ohne trauer auf.
Benutzeravatar
Master Jan
Reiki-Sonne
Beiträge: 1514
Registriert: 05.10.2003, 13:56

Beitrag von Master Jan »

auszug aus dem P.M. Magazin 04/2004
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel ... _id836.htm
[...]
Kein freier Wille – heißt das nicht in letzter Konsequenz: keine Strafen mehr, weil ein Verbrecher für seine Tat nicht verantwortlich ist?

Ich behaupte: Straftäter können im moralischen Sinne nichts für das, was sie tun, sondern sie tun das, was das Resultat des komplizierten und höchst individuell verlaufenden Abwägungsprozesses in ihrem Gehirn ist – so abartig dieser Prozess auch ablaufen mag! Das heißt aber nicht, dass sie nicht bestraft werden dürfen. Sie dürfen nur nicht bestraft werden auf Grund der Annahme, dass sie auch anders hätten handeln können, sondern weil die Gesellschaft ihr Verhalten nicht duldet – und damit sie sich eventuell bessern. Selbst führende Strafrechtler sagen: Willensfreiheit ist eine soziale Fiktion, ohne die wir nicht arbeiten können. Andere halten dagegen: Man kann einen Straftäter doch nicht auf Grund einer Fiktion verurteilen. Diese Diskussion fängt gerade in großem Umfang an.

Der Straftäter hat tatsächlich keine Chance, seine Tat zu verhindern?

Nein, die hat er nicht.

Ihre Kollegen haben herausgefunden, dass bei einem Pädophilen, der im Versandhauskatalog Kinder in Badekleidung betrachtet, manche Gehirnprozesse anders verlaufen als normalerweise.

Tatsächlich hat man bei Soziopathen oder Impulsgewalttätern hirnorganische Faktoren feststellen können, die ihr abweichendes Verhalten bedingen. Das heißt: Die mit am härtesten bestraft werden, können wohl am wenigsten dafür. Sie sind unschuldig im moralischen Sinne, nicht im Sinne der Normabweichung und sozialen Schädlichkeit. Und da kommen wir zum Kern der ganzen aktuellen Diskussion: Strafen müssen einen anderen Sinn bekommen. Im angelsächsischen Recht zum Beispiel wird der Sinn des Strafrechts mehr in der Besserung oder der Prävention gesehen als in der moralischen Abstrafung. Die Angelsachsen sind Erziehungsoptimisten.
[...]

ich habe den kompletten artikel falls den jemand interessiert ;-)

Liebe grüße
Jan
Jesus sprach: Wer den Vater und die Mutter kennt, wird Sohn einer Hure genannt werden.
Tom
Redaktion Reikiland
Beiträge: 283
Registriert: 04.04.2004, 15:30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Tom »

das ist überhaupt ein interessantes thema, worüber jetzt auch vernehrt gesprochen wird ist die frage wer trifft überhaupt die entscheidung für das was man tut. Unterbewusst wird jede handlung schon entschieden bevor man bewußt die chance hat sich einzu mischen. Sprich es wird einem erst bewußt wenn man schon im begriff ist es zu tun man hat nur noch ein gewisses einspruchsrecht *g*

lg
Tom
Was du erhältst nimm ohne stolz an, was Du verlierst gib ohne trauer auf.
Benutzeravatar
Lomarys
Reiki-Sonne
Beiträge: 5147
Registriert: 14.12.2001, 02:00
Reiki-Verband: mein Herz und mein Gewissen:-)
Reiki-System: Usui Shiki Ryoho seit 94

Beitrag von Lomarys »

Tom hat geschrieben:das ist überhaupt ein interessantes thema, worüber jetzt auch vernehrt gesprochen wird ist die frage wer trifft überhaupt die entscheidung für das was man tut. Unterbewusst wird jede handlung schon entschieden bevor man bewußt die chance hat sich einzu mischen. Sprich es wird einem erst bewußt wenn man schon im begriff ist es zu tun man hat nur noch ein gewisses einspruchsrecht *g*

lg
Tom
tut mir leid.....das geht mir zuweit! die meinung kann ich nicht teilen. :wink:

ich denke, dass vielleicht ein gewisser rahmen gesteckt ist für uns.....aber letztlich habe ich auch noch entscheidungsfreiheit...........
ich kann an einer weggabelung immer schauen, ob ich rechts oder links gehe.......

wäre dem nicht so....wozu bin ich dann überhaupt hier?
als marionette vielleicht?

da wäre wohl keine entwicklung möglich..........


lieben gruss
momo
Gelassenheit ist die anmutige Form des Selbstbewusstseins *Marie von Ebner-Eschenbach*
Benutzeravatar
principessa
Reiki-Laterne
Beiträge: 170
Registriert: 26.05.2004, 21:14

Beitrag von principessa »

kürzlich habe ich in einem buch über advaita , es hiess von der zwiebel zu perle gelesen, dass wir keine gedankensender oder konstrukteure sein, sondern nur empfänger von gedanken,

principessa
Tom
Redaktion Reikiland
Beiträge: 283
Registriert: 04.04.2004, 15:30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Tom »

momo hat geschrieben:da wäre wohl keine entwicklung möglich..........
entwicklung ist immer möglch sie läuft halt nur auf einer anderen ebene ab.

ganz schlüssig werd ich zur zeit aus dem auch noch nicht. Das ist aber in dem fall sogar wissenschaftlich bewiese duch messung der gehirnaktivität.

lg
Tom
Was du erhältst nimm ohne stolz an, was Du verlierst gib ohne trauer auf.
guide
Reiki-Kerze
Beiträge: 56
Registriert: 12.10.2002, 14:53
Kontaktdaten:

Beitrag von guide »

Das Thema finde ich tatsächlich hoch interessant.
Man hat ja schon vor einiger Zeit nachgewiesen (sogar wissenschaftlich *gg*) dass ca. eine halbe Sekunde BEVOR man sich bewusst wird, eine Entscheidung zu treffen, der Impuls zur Handlung bereits vorhanden war. Das bedeutet, dass ein Teil dessen der/die ich bin, (wahrscheinlich sogar der- oder diejenige die ich in Wahrheit/Wirklichkeit bin?)- bereits aktiv Entscheidungen trifft und in Handlung umsetzt, ohne dass sich der Teil meiner Person, der sich als "ich" personifiziert sich dessen bewusst ist - eigentlich eine Art Beweis dafür was die geistigen Führer schon immer lehren, dass der Teil der wir meinen zu sein (das sich personifizierende Ich-Ego-Verstand) nicht wirklich das ICH BIN ist.

Find ich schon phaszinierend und denke deshalb nicht dass ich eine Marionette bin - nehm aber den Denker in mir nicht mehr so ernst ;-))
Womit wir mal wieder hier beim Tao angelangt sind.

*guide*
Ohne Frage erschien Dir Dein eigenes Denken bisher immer völlig logisch,
aber war es deswegen auch geistreich?
Tom
Redaktion Reikiland
Beiträge: 283
Registriert: 04.04.2004, 15:30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Tom »

guide hat geschrieben:ICH BIN ist.
*gg* buddhistisch betrachtet gibt es sowieso kein "ICH" ;-)

@princessa die sache mit dem empfänger, ist auch heftig weil da stellt sich mir die frage wer sendet? sendet einer für mehrere oder hat jeder seinen eifgenen sender.

manchmal beschäftige ich mich mit dem gedanken, dass eigentlich jeder gedanke schon einmal gedacht wurde. Wenn man bedenkt ´wieviele menschen es schon so lange gibt die ununterbrochen denken.
Wenn ich jetzt bezug nehme auf die felder in denen die gespeichert werden so komm ich zu dem schluss das die gedanken die wir haben die gedanken sind die sich am meisten wiederholt und durchgesezt haben und je weniger oft gedanken in der vergangenheit gefasst wurden desto seltener gehen sie uns durch den kopf je mehr und je öfter gedanken in der vergangenheit gedacht wurden desto häufiger gehen sie uns durch den kopf.
das würde dann indirekt auch mit der sendertheorie zusammenpassen wenn man die felder als sender betrachtet.

lg
Tom
Was du erhältst nimm ohne stolz an, was Du verlierst gib ohne trauer auf.
Benutzeravatar
katz
Reiki-Fackel
Beiträge: 425
Registriert: 27.02.2003, 15:02
Wohnort: Ruhrgebiet
Kontaktdaten:

Beitrag von katz »

hallo tom

das erklärt, wieso grundlegende wahrheiten immer wieder gefunden werden im eigenen geist, auch ohne intellente bücher zu lesen.

wer sich mit seinem inneren beschäftigt, stößt über kurz oder lang von selbst darauf.

grüßli, die katz ;)
Teile dein Wissen mit anderen. Auch das ist ein Weg zur Unsterblichkeit. (Dalai Lama)
Tom
Redaktion Reikiland
Beiträge: 283
Registriert: 04.04.2004, 15:30
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Tom »

Katz hat geschrieben:das erklärt, wieso grundlegende wahrheiten immer wieder gefunden werden im eigenen geist, auch ohne intellente bücher zu lesen.
:daumen: genau der meinung bin ich auch, und man merkt das auch wenn man sich die ganzen religionen und philosophien anschaut haben die alle gewisse dinge gemeinsam.

lg
Tom
Was du erhältst nimm ohne stolz an, was Du verlierst gib ohne trauer auf.
Antworten