Zum lachen in den Keller gehen?
Moderatoren: Elvira, AdminTeam
Zum lachen in den Keller gehen?
Hallo liebe Leute,
habt ihr auch manchmal das Gefühl zum lachen in den Keller gehen zu müssen, sich zurückhalten zu müssen, eingeengt zu sein?
Mir geht es eigentlich schon immer so, ich lache aber dennoch manchmal, ich lache dann heimlich und ich versuche einen Ort zu finden wo ich unbeschwert lachen kann, wo ich frei bin, wo ich nicht dieses schlechte Gewissen habe und wo ich sein kann wie ich bin.
Ich meine nicht über Jemanden, über jemanden zu lachen ist keine Freude, nein, ich meine das befreite Lachen, lachen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und ohne einen Grund, ohne das mich jemand fragt warum.
Hier ist alles so ernst, ich habe das Gefühl es wird mir übel genommen wenn ich zufrieden ausgeglichen bin. Ich spiele dieses Spiel mit, ich lege eine Maske auf...
Ich fühle mich hier wie gefangen, bei mir im innern hat sich schon lange etwas geändert, aber das äußere zwingt mich dazu weiterzumachen mit dem was ich einmal war.
Ich würde am liebsten ausbrechen aus dem ganzen, weglaufen, die Verantwortung die ich übernehmen soll ablehnen.
Wir haben einen Bauernhof und ich bin der jüngste in der Familie! Ich möchte das alles aber gar nicht, ich möchte den Hof nicht übernehmen und ich möchte hier auch nicht bleiden. Ich möchte einfach nur raus hier und mein eigenes Leben leben!
Ich brauche wirklich nicht viel, ich bin mit den fundametalen Dingen zufriegen, ich möchte aber auch nicht in eine Firma und ich möchte auch nicht Zuhause weiterarbeiten bzw. bleiben, das halte ich nicht aus.
Ich möchte am liebsten alleine für mich leben, mich selbst von dem was Gott mir gibt ernähren und sterben wenn ich es selbst nicht mehr kann.
Da ist ein Bedürfnis nach einem Leben, das ich in dem wie es jetzt ist nicht finden kann. Das ist einfach nicht mein Leben hier.
Ich glaube ich brauche ersteinmal Abstand, ich habe schon letztes Jahr oft überlegt in ein Kloster zu gehen um diesen Abstand zu bekommen.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was ich wirklich möchte? Eine Familie oder Partnerschaft ist es nicht und die materiellen Dinge sind es auch nicht.
Damals habe ich mich gefragt, warum Menschen in ein Kloster gehen, ich habe mich gefragt warum diese Menschen auf die ganzen schönen Dinge verzichten.
Mittlerweile glaube ich sogar, das es eine Bereicherung ist wenig zu haben, auf wenig angewiesen zu sein und sich ganz Gott zuwenden zu >können< ohne das man bei der Umwelt auf Unverständnis stößt.
Bei uns in der Nähe ist ein Benediktinerkloster, vielleicht werde ich dort ersteinmal für eine Zeit hingehen um mehr Klahrheit zu finden und um die Welt einmal aus einer anderern Perspektive zu sehen ohne mich eingeengt zu fühlen.
Ich bin schon ein komischer Kautz was, eben noch so lustig und jetzt so ernst.
Kobold
habt ihr auch manchmal das Gefühl zum lachen in den Keller gehen zu müssen, sich zurückhalten zu müssen, eingeengt zu sein?
Mir geht es eigentlich schon immer so, ich lache aber dennoch manchmal, ich lache dann heimlich und ich versuche einen Ort zu finden wo ich unbeschwert lachen kann, wo ich frei bin, wo ich nicht dieses schlechte Gewissen habe und wo ich sein kann wie ich bin.
Ich meine nicht über Jemanden, über jemanden zu lachen ist keine Freude, nein, ich meine das befreite Lachen, lachen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und ohne einen Grund, ohne das mich jemand fragt warum.
Hier ist alles so ernst, ich habe das Gefühl es wird mir übel genommen wenn ich zufrieden ausgeglichen bin. Ich spiele dieses Spiel mit, ich lege eine Maske auf...
Ich fühle mich hier wie gefangen, bei mir im innern hat sich schon lange etwas geändert, aber das äußere zwingt mich dazu weiterzumachen mit dem was ich einmal war.
Ich würde am liebsten ausbrechen aus dem ganzen, weglaufen, die Verantwortung die ich übernehmen soll ablehnen.
Wir haben einen Bauernhof und ich bin der jüngste in der Familie! Ich möchte das alles aber gar nicht, ich möchte den Hof nicht übernehmen und ich möchte hier auch nicht bleiden. Ich möchte einfach nur raus hier und mein eigenes Leben leben!
Ich brauche wirklich nicht viel, ich bin mit den fundametalen Dingen zufriegen, ich möchte aber auch nicht in eine Firma und ich möchte auch nicht Zuhause weiterarbeiten bzw. bleiben, das halte ich nicht aus.
Ich möchte am liebsten alleine für mich leben, mich selbst von dem was Gott mir gibt ernähren und sterben wenn ich es selbst nicht mehr kann.
Da ist ein Bedürfnis nach einem Leben, das ich in dem wie es jetzt ist nicht finden kann. Das ist einfach nicht mein Leben hier.
Ich glaube ich brauche ersteinmal Abstand, ich habe schon letztes Jahr oft überlegt in ein Kloster zu gehen um diesen Abstand zu bekommen.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was ich wirklich möchte? Eine Familie oder Partnerschaft ist es nicht und die materiellen Dinge sind es auch nicht.
Damals habe ich mich gefragt, warum Menschen in ein Kloster gehen, ich habe mich gefragt warum diese Menschen auf die ganzen schönen Dinge verzichten.
Mittlerweile glaube ich sogar, das es eine Bereicherung ist wenig zu haben, auf wenig angewiesen zu sein und sich ganz Gott zuwenden zu >können< ohne das man bei der Umwelt auf Unverständnis stößt.
Bei uns in der Nähe ist ein Benediktinerkloster, vielleicht werde ich dort ersteinmal für eine Zeit hingehen um mehr Klahrheit zu finden und um die Welt einmal aus einer anderern Perspektive zu sehen ohne mich eingeengt zu fühlen.
Ich bin schon ein komischer Kautz was, eben noch so lustig und jetzt so ernst.
Kobold
- Harmonie
- Reiki-Sonne
- Beiträge: 2162
- Registriert: 06.06.2002, 08:48
- Reiki-Verband: ungebunden
- Reiki-System: Reiki nach Usui - freie Reiki-Meisterin/Lehrerin, Lehrerin für energetische Wirbelsäulenaufrichtung
- Wohnort: Nähe Hameln
- Kontaktdaten:
Hallo Kobold,
na....da tut sich bei Dir derzeit ja einiges. Ein totaler Umbruch.
Übersieh die Zeichen nicht....denn es ist Dein Leben.
Tu, was Du meinst tun zu müssen.
Und gerade jetzt gib Dir tgl. Reiki.
Ich wünsche Dir, dass alles so kommt, dass Du nachher sagen kannst:
Jetzt fühle ich mich wohl....jetzt lebe ich.....jetzt bin ich glücklich.
Liebe Grüße
Christine
na....da tut sich bei Dir derzeit ja einiges. Ein totaler Umbruch.
Übersieh die Zeichen nicht....denn es ist Dein Leben.
Tu, was Du meinst tun zu müssen.
Und gerade jetzt gib Dir tgl. Reiki.
Ich wünsche Dir, dass alles so kommt, dass Du nachher sagen kannst:
Jetzt fühle ich mich wohl....jetzt lebe ich.....jetzt bin ich glücklich.
Liebe Grüße
Christine
Immer in Gedanken zu lächeln, erhält dem Gesicht die Jugend.
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Morgen Kobold,
jetzt kommt so ein bischen Erfahrungswert von mir seid meiner Deprogrammierung.
Irgendwann einmal haben wir frei lachen und uns freuen können, ohne Schranken und Grenzen, ohne schlechtes Gewissen.
Irgendwann in unserem Leben, fühlten wir uns frei, ohne Ballast und Anorderungen.
Ich hatte diesen Zustand vor meiner Einweihung. Irgendwas ist zwischendurch mit mir passiert und mein inneres Kind konnte nicht mehr frei tanzen.( da hatte ich noch schulterlange Haare)
Im Keller ist es dunkel und feucht. Es gibt keine Entfaltungsmöglichkeiten. Im Keller lacht man aus Schadenfreude und Neid. Deshalb versucht man sich zu erziehen und zu zügeln.
Dein inneres Kind will geliebt werden, spielen, Schabernack treiben. Hat den liebevollen Schalk im Nacken sitzen.
Will niemandem etwas böses und tut das auch nicht.
Dein inneres Kind lacht in Liebe.
Lebt in Liebe.
Tanzt in Liebe durch die Welt.
Die Begrenzungen welche du jetzt wahrnimmst sind nur Ausreden, warum die gerade jetzt nicht tust, wonach dir der Sinn steht.
Also fang jetzt an und tu was du willst.
Ich hab festgestellt das sind oft keine umwerfenden, weltbewegenden Dinge, sonder Kleinigkeiten.
Einschränkungen gibt es für dich nicht wirklich.
Deine Umgebung wird sich deiner neuen Ausrichtung fast perfekt anpassen.
Dir alles Liebe kleiner Kobold,
Scorpia
jetzt kommt so ein bischen Erfahrungswert von mir seid meiner Deprogrammierung.
Irgendwann einmal haben wir frei lachen und uns freuen können, ohne Schranken und Grenzen, ohne schlechtes Gewissen.
Irgendwann in unserem Leben, fühlten wir uns frei, ohne Ballast und Anorderungen.
Ich hatte diesen Zustand vor meiner Einweihung. Irgendwas ist zwischendurch mit mir passiert und mein inneres Kind konnte nicht mehr frei tanzen.( da hatte ich noch schulterlange Haare)
Im Keller ist es dunkel und feucht. Es gibt keine Entfaltungsmöglichkeiten. Im Keller lacht man aus Schadenfreude und Neid. Deshalb versucht man sich zu erziehen und zu zügeln.
Dein inneres Kind will geliebt werden, spielen, Schabernack treiben. Hat den liebevollen Schalk im Nacken sitzen.
Will niemandem etwas böses und tut das auch nicht.
Dein inneres Kind lacht in Liebe.
Lebt in Liebe.
Tanzt in Liebe durch die Welt.
Die Begrenzungen welche du jetzt wahrnimmst sind nur Ausreden, warum die gerade jetzt nicht tust, wonach dir der Sinn steht.
Also fang jetzt an und tu was du willst.
Ich hab festgestellt das sind oft keine umwerfenden, weltbewegenden Dinge, sonder Kleinigkeiten.
Einschränkungen gibt es für dich nicht wirklich.
Deine Umgebung wird sich deiner neuen Ausrichtung fast perfekt anpassen.
Dir alles Liebe kleiner Kobold,
Scorpia
hallo Scorpia,
das sind alles wunderschöne Worte, aber das sagt sich so leicht, ich meine an sich bin ich ja so, aber dann kommt immerwieder dieses schlechte Gewissen hoch, ich weiß nicht genau warum, es hat jedenfalls mit dem Umfeld zutun und ich denke es täte mir gut mal etwas Abstand zu nehmen.
Es könnte gut sein, das mir der Abstand so gut tut, das ich gar nicht mehr zurück möchte?
hi Rica,
das weiß ich nicht weil sich das ständig ändert und ich mich nicht festlegen kann, also für eine Berufung womit man sein Lebensuntehlat verdient bin ich zu idealistisch glaube ich!?
Kobold
das sind alles wunderschöne Worte, aber das sagt sich so leicht, ich meine an sich bin ich ja so, aber dann kommt immerwieder dieses schlechte Gewissen hoch, ich weiß nicht genau warum, es hat jedenfalls mit dem Umfeld zutun und ich denke es täte mir gut mal etwas Abstand zu nehmen.
Es könnte gut sein, das mir der Abstand so gut tut, das ich gar nicht mehr zurück möchte?
hi Rica,
das weiß ich nicht weil sich das ständig ändert und ich mich nicht festlegen kann, also für eine Berufung womit man sein Lebensuntehlat verdient bin ich zu idealistisch glaube ich!?
Kobold
Wenn du der jüngste bist, hat das den Vorteil, dass ja noch andere den Hof übernehmen können. Oder? Somit kannst du doch machen was du willst.Es könnte gut sein, das mir der Abstand so gut tut, das ich gar nicht mehr zurück möchte?
das weiß ich nicht weil sich das ständig ändert und ich mich nicht festlegen kann!
Du mußt nur anfangen damit.
Frühstücke was du willst. Was dir gut tut, was dein Körper verlangt. ( das nur so als Starthilfe)
Mach dir ne Liste all deiner Berufe oder Erholungswünsche und lebe Punkt 1 auf der Liste)
Ich kann gut nach empfinden wie du dich fühlst, jedoch wenn du nicht in Aktion trittst, ändert sich nichts. Um zu wissen was dir gut tut mußt du aktiv heraus finden was du nicht willst.
Liebe Grüße, Scorpia
Genau Scorpia!
Früher wusste ich auch überhaupt nicht, WAS ich wollte. Ja, ich wusste auch nicht mal, was ich NICHT wollte...
Hi Kobi!
Nach vielen Ortswechseln mit ganz verschiedenen Wohnungen - vom DDR-Plattenbau in einer Stadt über's Bauernhaus auf dem kleinsten Kuhkaff mit riesigem Garten - lebe ich nun sehr zufrieden in einem Mehrfamilienhaus mit Balkon und Minibepflanzung in einem kleinen Ort, wo alles vorhanden ist. Also ich brauchte auch erst die extremen Gegensätze, um zu wissen, was ich sogar in Bezug auf Wohnung NICHT möchte. Und wenn man dann irgendwann genau weiß, was eben NICHT gut für einen ist, fällt einem dann wie von selbst die Lösung ein, nämlich das Gegenteil: Was möchte ich wirklich.
Und beruflich hab ich auch viel Verschiedenes gemacht. Wäre ich nicht arbeitslos geworden, hätte ich mich in meinem Beruf (Industriekauffrau) wohl noch zu Tode gelangweilt...
... und ich sah damals auch keinen Ausweg. Es war sehr deprimierend.
Aus Geldmangel hab ich dann jobs angenommen, die ich für mich nie für möglich gehalten hätte..., und das war eine gute Bereicherung. Hab massig gelernt dabei und auch viele Ängste abbauen können. Hauptsächlich war das meine Kontaktscheu und außerdem bin ich mir jetzt ganz sicher - ICH KANN WAS und ICH BIN WER, und man braucht nicht für alle Arbeiten einen Berufsabschluss - mit gutem Willen und Beobachtung und Lernbereitschaft kann man ganz ganz Vieles machen.
Schlimm genug, wenn man das nicht von seinen Eltern mitgegeben bekommen hat...
Kobi, ich wünsche dir gutes Gelingen!!!
Eine Liste mit ersten Gedanken, die du Schritt für Schritt einbaust und im Alltag umsetzt, finde ich eine gute Idee.
liebe Grüße von Rica
Früher wusste ich auch überhaupt nicht, WAS ich wollte. Ja, ich wusste auch nicht mal, was ich NICHT wollte...
Hi Kobi!
Nach vielen Ortswechseln mit ganz verschiedenen Wohnungen - vom DDR-Plattenbau in einer Stadt über's Bauernhaus auf dem kleinsten Kuhkaff mit riesigem Garten - lebe ich nun sehr zufrieden in einem Mehrfamilienhaus mit Balkon und Minibepflanzung in einem kleinen Ort, wo alles vorhanden ist. Also ich brauchte auch erst die extremen Gegensätze, um zu wissen, was ich sogar in Bezug auf Wohnung NICHT möchte. Und wenn man dann irgendwann genau weiß, was eben NICHT gut für einen ist, fällt einem dann wie von selbst die Lösung ein, nämlich das Gegenteil: Was möchte ich wirklich.
Und beruflich hab ich auch viel Verschiedenes gemacht. Wäre ich nicht arbeitslos geworden, hätte ich mich in meinem Beruf (Industriekauffrau) wohl noch zu Tode gelangweilt...

Aus Geldmangel hab ich dann jobs angenommen, die ich für mich nie für möglich gehalten hätte..., und das war eine gute Bereicherung. Hab massig gelernt dabei und auch viele Ängste abbauen können. Hauptsächlich war das meine Kontaktscheu und außerdem bin ich mir jetzt ganz sicher - ICH KANN WAS und ICH BIN WER, und man braucht nicht für alle Arbeiten einen Berufsabschluss - mit gutem Willen und Beobachtung und Lernbereitschaft kann man ganz ganz Vieles machen.

Kobi, ich wünsche dir gutes Gelingen!!!
Eine Liste mit ersten Gedanken, die du Schritt für Schritt einbaust und im Alltag umsetzt, finde ich eine gute Idee.
liebe Grüße von Rica
Kobi,Zitat:Um zu wissen was dir gut tut mußt du aktiv heraus finden was du nicht willst.
hmmm, so habe ich es noch nie gesehen, danke, das hört sich gut an *wow*, das ist sehr philosophisch
was sich für Männers manchmal philosphisch anhört, ist von den Mädels hier ganz praktisch und handfest gedacht...und damit widerlegen unsere Damen hier das Vorurteil, dass nur Männer praktisch veranlagt seien!

Was "Bauern" angeht, halte ich so einen "Brot"-erwerb im wahrsten Sinne des Wortes für einen potentiell spirituellen Beruf (zumindest falls es ohne Tiergemetzel oder Hühner-KZ abgeht und keine Giftmischerei betrieben wird).
Dass die Liebe zum Land, der Natur und den Menschen, die mit Brot versorgt werden, beinah immer überdeckt wird von den sehr harten Belastungen und der hohen Verantwortung eines Landwirtes in unseren Gefilden, ist mir auch klar.
Ich bin jedenfalls jedem Bauern von Herzen dankbar, der es ermöglicht, dass ich unbedenkliche frische Erzeugnisse meinen Gästen, meiner Familie und mir selbst auf den "Tisch" stellen kann und ich finde diesen ...wie auch einige andere Berufe...wert, dass er hohes Ansehen genießt.
cu
sonten
Hi Kobi,
ich stell mir gerade vor was ich so machen würde wenn ich in deiner Situation stecken würde...
Das mit dem Kloster könnte ein neuer Keller werden indem du dich selbst begräbst...
Da du an spirituellen Themen interessiert bist würde ich mal eine begrenzte Zeit als "Worker" in einer Kommune leben. 6 Stunden täglich arbeiten, Verpflegung frei, tägliche Meditationen mit netten aufgeschlossene Leute. Schau mal da nach : http://www.parimal.de
Eine andere Möglichkeit wäre es mal ne Seereise zu machen. In Seglerzeitungen wird "Hand gegen Koje" angeboten - was für den Abenteurer in dir...
Auf jedenfall würd ich langsam mehr tun als rumzusitzen und mit dem Zeh zu wackeln - es ist Frühjahr, mach dich auf die Socken
Sachit
ich stell mir gerade vor was ich so machen würde wenn ich in deiner Situation stecken würde...

Das mit dem Kloster könnte ein neuer Keller werden indem du dich selbst begräbst...

Da du an spirituellen Themen interessiert bist würde ich mal eine begrenzte Zeit als "Worker" in einer Kommune leben. 6 Stunden täglich arbeiten, Verpflegung frei, tägliche Meditationen mit netten aufgeschlossene Leute. Schau mal da nach : http://www.parimal.de

Eine andere Möglichkeit wäre es mal ne Seereise zu machen. In Seglerzeitungen wird "Hand gegen Koje" angeboten - was für den Abenteurer in dir...

Auf jedenfall würd ich langsam mehr tun als rumzusitzen und mit dem Zeh zu wackeln - es ist Frühjahr, mach dich auf die Socken

Sachit

Lerne deine Kränkungen nicht mehr auswendig ;-)
Kobi,
die Beispiele aus meinem Leben dachte ich dafür, dass du siehst, dass du nicht allein bist mit deiner Suche nach dem Richtigen und dass man manchmal erst über das Ausprobieren verschiedener Richtungen zum Ergebnis kommt. Manchmal reicht das einfache Durchdenken nicht aus, dann ist Durchleben besser.
Hi Sachit, vielen Dank für den für mich sehr passenden link!!! *megafroi*
Letztes Jahr bin ich mal einen Nachmittag auf der Durchreise durch Hann. Münden gebummelt und war sehr fasziniert von der Stadt und der Umgebung. Da dein Urlaubstipp-link genau dort in der Nähe ist, werde ich uns gern mal dort einchecken, noch dazu, wo es dort so tolle Angebote für meditative Sachen gibt....
*troim* Also danke nochmal!
Grüßli, Rica
die Beispiele aus meinem Leben dachte ich dafür, dass du siehst, dass du nicht allein bist mit deiner Suche nach dem Richtigen und dass man manchmal erst über das Ausprobieren verschiedener Richtungen zum Ergebnis kommt. Manchmal reicht das einfache Durchdenken nicht aus, dann ist Durchleben besser.

Hi Sachit, vielen Dank für den für mich sehr passenden link!!! *megafroi*
Letztes Jahr bin ich mal einen Nachmittag auf der Durchreise durch Hann. Münden gebummelt und war sehr fasziniert von der Stadt und der Umgebung. Da dein Urlaubstipp-link genau dort in der Nähe ist, werde ich uns gern mal dort einchecken, noch dazu, wo es dort so tolle Angebote für meditative Sachen gibt....

Grüßli, Rica
Hi Kobold,
ich hatte schon häufiger mal den Impuls, Dich auf diese Dinge anzusprechen, habe es dann aber, sagen wir mal aus Respekt, nicht getan. Ich hab mir immer etwas gedacht wie "meine Güte, redet hier über Karma und KZ und schüttet selber gegen den eigenen Willen Farbe auf´s Feld, weil er mit seiner Familie nicht klar kommt".
Das ist wichtig, was gerade bei Dir passiert.
Ich empfehle Dir, dass Du Deine Auseinandersetzung mit Dir selbst mit anderen teilst. Ob Therapeut, Freund, Seelsorger - jemand der zuhört und es mit Dir teilt.
Das Kloster selber ist an sich weder gut noch schlecht, Du kannst es sowohl zur Auseinandersetzung mit Dir selbst als auch als Flucht vor Dir selbst verwenden.
Ich persönlich würde niemandem raten, sich längere Zeit völlig zurück zu ziehen, bis das mit dem Beruf und dem Sex und der Liebe alles geklärt und irgendwie zumindest ansatzweise ausgelebt ist.
Sei herzlich gegrüßt!
LarsU
ich hatte schon häufiger mal den Impuls, Dich auf diese Dinge anzusprechen, habe es dann aber, sagen wir mal aus Respekt, nicht getan. Ich hab mir immer etwas gedacht wie "meine Güte, redet hier über Karma und KZ und schüttet selber gegen den eigenen Willen Farbe auf´s Feld, weil er mit seiner Familie nicht klar kommt".
Das ist wichtig, was gerade bei Dir passiert.
Ich empfehle Dir, dass Du Deine Auseinandersetzung mit Dir selbst mit anderen teilst. Ob Therapeut, Freund, Seelsorger - jemand der zuhört und es mit Dir teilt.
Das Kloster selber ist an sich weder gut noch schlecht, Du kannst es sowohl zur Auseinandersetzung mit Dir selbst als auch als Flucht vor Dir selbst verwenden.
Ich persönlich würde niemandem raten, sich längere Zeit völlig zurück zu ziehen, bis das mit dem Beruf und dem Sex und der Liebe alles geklärt und irgendwie zumindest ansatzweise ausgelebt ist.
Sei herzlich gegrüßt!
LarsU
Ich fand grade im Netz was Passendes zum Thema:
"Als wichtigstes Werkzeug aus dem Pool negativer Muster herauszukommen empfinde ich die Sehnsucht.
Das Sehnen nach Hause und die Erinnerung, dass es so etwas gibt. Die Sehnsucht ist eine Energieform, die ganz leise an unsere Tür klopft und uns den Weg zeigt. Ich behaupte die "Sehnsucht nach Hause" ist die größte Kraft die den Weg frei macht, heimzukehren. Sie ist sehr leise und sehr zart und doch hat sie die Kraft den Sumpf des Egos zu durchdringen. Halte dich also an Deine Sehnsucht, Dein Sehnen."
http://www.sananda-das-liebende-herz.de ... mation.htm
"Als wichtigstes Werkzeug aus dem Pool negativer Muster herauszukommen empfinde ich die Sehnsucht.
Das Sehnen nach Hause und die Erinnerung, dass es so etwas gibt. Die Sehnsucht ist eine Energieform, die ganz leise an unsere Tür klopft und uns den Weg zeigt. Ich behaupte die "Sehnsucht nach Hause" ist die größte Kraft die den Weg frei macht, heimzukehren. Sie ist sehr leise und sehr zart und doch hat sie die Kraft den Sumpf des Egos zu durchdringen. Halte dich also an Deine Sehnsucht, Dein Sehnen."
http://www.sananda-das-liebende-herz.de ... mation.htm
"Als wichtigstes Werkzeug aus dem Pool negativer Muster herauszukommen empfinde ich die Sehnsucht.
Das Sehnen nach Hause und die Erinnerung, dass es so etwas gibt. Die Sehnsucht ist eine Energieform, die ganz leise an unsere Tür klopft und uns den Weg zeigt. Ich behaupte die "Sehnsucht nach Hause" ist die größte Kraft die den Weg frei macht, heimzukehren. Sie ist sehr leise und sehr zart und doch hat sie die Kraft den Sumpf des Egos zu durchdringen. Halte dich also an Deine Sehnsucht, Dein Sehnen."
....ich kenn jemand der das da lebt und dem Irrtum unterlegen ist seine Heimat wären sie dunklen Ecken anderer Leute.
Net schlecht was dabei raus kommt, wenn man glaubt man könne nur auf den Energien anderer existieren,bzw. denkt man würde den Leuten damit noch was gutes tun.
Warum gibt es eigendlich kein Strafmaß für energetische Straftäter?
Sowas regt mich auf, ohne Ende.
Grüßli, Scorpia
Hallo Kobold,
auf dem ersten Blick hört sich Abstand von zu Hause sehr gut an, aber es ist meistens so, daß man dieses zu Hause in Gedanken auch an andere Orte hat, desegen ist das keine Lösung.
Versuche mal Reiki auf die derzeitige Lebenssituation zu geben
Für mich hört es sich so an, als ob Du mitten in einer Familientradition steckst (Bauernhof) und den Kreislauf durchbrechen möchtest. Den ersten Schritt kann Dir keiner abnehmen.
Liebe Grüße
Ronja
auf dem ersten Blick hört sich Abstand von zu Hause sehr gut an, aber es ist meistens so, daß man dieses zu Hause in Gedanken auch an andere Orte hat, desegen ist das keine Lösung.
Versuche mal Reiki auf die derzeitige Lebenssituation zu geben

Für mich hört es sich so an, als ob Du mitten in einer Familientradition steckst (Bauernhof) und den Kreislauf durchbrechen möchtest. Den ersten Schritt kann Dir keiner abnehmen.
Liebe Grüße
Ronja
...die Seite is gut und hat was.
Doch gilt es nicht das Ego mit seinen negativen Aspekten abzulegen. Solche Menschen kennen ihr Ego nicht und denken deshalb ihre Heimat läge irgendwo außerhalb ihrer Reichweite. Das streben nach diesem unerreichbarem Ziel, ist ihre Sehn-Sucht und somit eine tötliche Einbahnstraße.
Grüßli, Scorpia
Doch gilt es nicht das Ego mit seinen negativen Aspekten abzulegen. Solche Menschen kennen ihr Ego nicht und denken deshalb ihre Heimat läge irgendwo außerhalb ihrer Reichweite. Das streben nach diesem unerreichbarem Ziel, ist ihre Sehn-Sucht und somit eine tötliche Einbahnstraße.
Grüßli, Scorpia
Re: Zum lachen in den Keller gehen?
Hoi Kobold,Kobold hat geschrieben: Ich bin schon ein komischer Kautz was, eben noch so lustig und jetzt so ernst.
Sind wir nicht alle ein bischen Bluna

Aber gerade das macht jeden von uns so einzigartig. Beim lesen deines ersten Beitrages bekam ich eine Gänsehaut, wahrscheinlich deshalb, weil mir einige Gedankengänge die du darlegst, bekannt vorkommen.
Ich habe mich die letzten 10 Jahre in ganz Europa rumgetrieben. War mit einem LKW im internationalem Fernverkehr unterwegs. Dabei habe ich die unterschiedlichsten Menschen und ihre Kultur kennen gelernt. Das war sehr interessant und ich habe dabei eine Menge, auch über mich selbst, gelernt. Als Resüme habe ich den Eindruck, dass ich die ganze Zeit nur auf der Flucht war...vielleicht auch vor mir selbst. Nun kann ich den Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Mein damaliger Facharbeiterbrief (Instandhaltungsmechaniker) ist auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr wert, da es diesen Beruf nicht mehr gibt. Dumm gelaufen...aber vielleicht ist gerade das ein Wink des Schicksals und eine Möglichkeit, einen anderen/neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Wichtig ist, dass man den Kopf nie in den Sand steckt. Im vergangenen Jahr durfte ich den 1 und 2. Reikigrad empfangen, entdeckte Seiten an mir und meinem Umfeld, von denen ich nie hätte zu träumen gewagt, habe mir nach 20 Jahren das Rauchen abgewöhnt und versuche in einer neuen Berufssparte durch Aus- und Weiterbildung, Fuss zu fassen. Ob das die Erfüllung ist, wird die Zukunft zeigen.
Auf alle Fälle sollte man zum lachen nie in den Keller gehen.

Leb dein Leben, wie es kommt, verliere nie die Beziehung zur Realität und erkenne die Zeichen der Zeit rechtzeitig.
Das wünscht dir von ganzem Herzen
Uwe
Hüte dich vor Menschen mit nur einem Buch!
hi Scorpia,
das mit dem Stall ist keine Ausrede gewesen, wir bauen den Stall wirklich um und da die Tiere nur notdürftig zwischenstationiert sind muß das alles schnell gehen. Es wird ein Fanggitter in den Stall gebaut um den Tieren besser den menschlichen Willen aufzwingen zu können, was mir zuwider ist.
Naja, auf der anderen Seite ist es aber zum Wohl der Tiere, dieses Gitter dient eigendlich nur dem Tierarzt, damit die Tiere nicht weglaufen können, wenn er die Tiere impft oder versorgt, ansonsten können die Tiere frei herumlaufen.
Du hattest aber dennoch recht mit deiner Vermutung, ich weiß wirklich nicht wen ich zuerst antworten soll
.
Vielleicht für alle folgendes, ich denke ich bin kein Einzelfall was diese "Einengung" durch das Umfeld angeht.
Es ist schwer sich zu ändern, wenn das Umfeld ein ganz anderes Leben lebt als man es selbst gerne möchte.
Die anderen vertreten andere Ansichten, leben anders als du es dir vorstellst und erwarten das Du auch so lebst, erwarten das du so bleibst und dich nicht änderst.
Es hat sich vieles getan, auch trotz des Umfelds, aber bei vielen Dingen merke ich, das ich mit meinen Ansichten nur anecke, ich mache dann vielleicht den Fehler und schweige, passe mich dem an, um eben nicht anzuecken mit den anderen bzw. meinen Eltern.
Wenn es nach mir ginge hätten wir die Tierzucht aufgeben, die ja nichts außer Arbeit mit sich bringt, wir können froh sein, das es plus-minus null herauskommt und wenn wir nicht noch etwas reinstecken müssen. Ohne die Subvenstionen vom Staat sähen wir ganzschön alt aus.
Wir hatten das ganze auch schoneinmal aufgegeben, doch jetzt wo mein Vater in die Frührente geht (kaputte Hüften, kaputte Knie, kaputtes Kreuz), fangen wir wieder von neuen damit an.
Ich habe keine Lust mehr für nichts zu buckeln, aber mein Vater ist in der Hinsicht so starrsinnig und unbeweglich das es vergebens ist ihn umzustimmen.
Wir könnten es wie andere Bauern in unserer Region machen und den ganzen Scheiß vermieten und verpachten, da hätten wir viel mehr Geld, weniger Arbeit und ein ruhigeres Leben ohne einen überforderten Vater, der seine Überforderung an die Mutter und die Kinder auslässt.
Aber mein Vater ist nicht umzustimmen, obwohl wir ja schon dabei waren alles zu vermieten und zu verpachten. Wir haben sogar schon den 600qm großen Stall für 12.000 € umgebaut, damit es eine ebenerdige Lagerfläche ergibt.
Ich frage mich was dieser Umbau und die damit verbundene Buckelei sollte, wenn wir ja doch nichts damit machen und wieder von neuen mit dem gleichen Scheiß anfangen.
Angesichts dessen frage ich mich wo ich hier eigendlich bin? Das hat nichts mehr mit klaren Verstand zutun was hier abgeht.
Aber so ist es eigendlich schon immer, meine Mutter soll zusehen wie sie mit den Rechnungen zurecht kommt und mein Vater hält Felsenfest an den Traditionen fest und findet immer neue Klamotten für den Hof um das Geld loszuwerden, das sich die Zeiten ändern hat er noch nicht ganz verstanden, da wird mal eben noch ein neuer Krediet für einen Trecker aufgenommen.
Das ist hier schlimmer wie in einem Betrieb mit 150 Leuten, da weiß der eine nicht was der andere macht.
Naja, spätestens wenn wir nichts mehr zuessen kaufen können, wie es ja manchmal schon war, wird mein Vater wohl auch einmal anfangen müssen zu rechnen, damit es nicht heisst wir hätten das ganze Geld verplempert. Bisher haben wir in den Hof immer nur reingebuttert ohne Rücksicht auf Verluste.
Dabei hätte es schon lange soviel einfacher sein können. Da die Hoffnung, das sich etwas ändert wieder verpufft ist, sehe ich den einzigen Ausweg darin, von hier fortzugehen.
Kobold
das mit dem Stall ist keine Ausrede gewesen, wir bauen den Stall wirklich um und da die Tiere nur notdürftig zwischenstationiert sind muß das alles schnell gehen. Es wird ein Fanggitter in den Stall gebaut um den Tieren besser den menschlichen Willen aufzwingen zu können, was mir zuwider ist.
Naja, auf der anderen Seite ist es aber zum Wohl der Tiere, dieses Gitter dient eigendlich nur dem Tierarzt, damit die Tiere nicht weglaufen können, wenn er die Tiere impft oder versorgt, ansonsten können die Tiere frei herumlaufen.
Du hattest aber dennoch recht mit deiner Vermutung, ich weiß wirklich nicht wen ich zuerst antworten soll

Vielleicht für alle folgendes, ich denke ich bin kein Einzelfall was diese "Einengung" durch das Umfeld angeht.
Es ist schwer sich zu ändern, wenn das Umfeld ein ganz anderes Leben lebt als man es selbst gerne möchte.
Die anderen vertreten andere Ansichten, leben anders als du es dir vorstellst und erwarten das Du auch so lebst, erwarten das du so bleibst und dich nicht änderst.
Es hat sich vieles getan, auch trotz des Umfelds, aber bei vielen Dingen merke ich, das ich mit meinen Ansichten nur anecke, ich mache dann vielleicht den Fehler und schweige, passe mich dem an, um eben nicht anzuecken mit den anderen bzw. meinen Eltern.
Wenn es nach mir ginge hätten wir die Tierzucht aufgeben, die ja nichts außer Arbeit mit sich bringt, wir können froh sein, das es plus-minus null herauskommt und wenn wir nicht noch etwas reinstecken müssen. Ohne die Subvenstionen vom Staat sähen wir ganzschön alt aus.
Wir hatten das ganze auch schoneinmal aufgegeben, doch jetzt wo mein Vater in die Frührente geht (kaputte Hüften, kaputte Knie, kaputtes Kreuz), fangen wir wieder von neuen damit an.
Ich habe keine Lust mehr für nichts zu buckeln, aber mein Vater ist in der Hinsicht so starrsinnig und unbeweglich das es vergebens ist ihn umzustimmen.
Wir könnten es wie andere Bauern in unserer Region machen und den ganzen Scheiß vermieten und verpachten, da hätten wir viel mehr Geld, weniger Arbeit und ein ruhigeres Leben ohne einen überforderten Vater, der seine Überforderung an die Mutter und die Kinder auslässt.
Aber mein Vater ist nicht umzustimmen, obwohl wir ja schon dabei waren alles zu vermieten und zu verpachten. Wir haben sogar schon den 600qm großen Stall für 12.000 € umgebaut, damit es eine ebenerdige Lagerfläche ergibt.
Ich frage mich was dieser Umbau und die damit verbundene Buckelei sollte, wenn wir ja doch nichts damit machen und wieder von neuen mit dem gleichen Scheiß anfangen.
Angesichts dessen frage ich mich wo ich hier eigendlich bin? Das hat nichts mehr mit klaren Verstand zutun was hier abgeht.
Aber so ist es eigendlich schon immer, meine Mutter soll zusehen wie sie mit den Rechnungen zurecht kommt und mein Vater hält Felsenfest an den Traditionen fest und findet immer neue Klamotten für den Hof um das Geld loszuwerden, das sich die Zeiten ändern hat er noch nicht ganz verstanden, da wird mal eben noch ein neuer Krediet für einen Trecker aufgenommen.
Das ist hier schlimmer wie in einem Betrieb mit 150 Leuten, da weiß der eine nicht was der andere macht.
Naja, spätestens wenn wir nichts mehr zuessen kaufen können, wie es ja manchmal schon war, wird mein Vater wohl auch einmal anfangen müssen zu rechnen, damit es nicht heisst wir hätten das ganze Geld verplempert. Bisher haben wir in den Hof immer nur reingebuttert ohne Rücksicht auf Verluste.
Dabei hätte es schon lange soviel einfacher sein können. Da die Hoffnung, das sich etwas ändert wieder verpufft ist, sehe ich den einzigen Ausweg darin, von hier fortzugehen.
Kobold