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Verfasst: 16.07.2001, 23:42
von Martina
Hallo an alle!
Ich möchte mal Eure Meinung zu folgendem Problem:
Mein Schwager (58) erlitt vor 15 Jahren einen Schlaganfall. Die Folgen: rechtsseitige Lähmung. Mittlerweile hat er etliche Rehas hinter sich mit dem Erfolg, dass er mit einem speziellen Schuh wieder etwas laufen kann. In seinem gelähmten Bein hat er aber ständig Schmerzen, und auch Aufenthalte in Schmerzkliniken haben daran nichts geändert. Auch Morphium-Präparate geben nur kurzzeitig Linderung. Meine Frage: Woher kommen diese Schmerzen und was gibt es noch für Möglichkeiten der Therapie oder evtl. mit Reiki. Ich wohne leider nicht in seiner Nähe und kann ihn nicht direkt behandeln. Bei einem Versuch mit Fernreiki wurden seine Schmerzen schlimmer (ist ja eigentlich ein gutes Zeichen), aber ich habe mich dann nicht mehr getraut. Soll ich weitermachen?
Ich grüße Euch Martina
Datum: 16-07-2001 on 23:42
Verfasst: 17.07.2001, 01:11
von gekko
Hallo Martina,
leider habe ich keine Antwort nur folgende Erfahrung:
Wenn in den Reiki-Behandlungen Schmerzen auftraten oder schlimmer wurden, habe ich mit Erfolg dies ausgeglichen, indem ich das sozusagen gegenueberliegende (wenn wir das Herzchakra als Mitte annehmen) Chakra gleichzeitig mitbehandelt habe. (also bei Behandlung des 1. Chakra das 7.; bei 2. das 6.; bei 3. das 5.)
Wenn die nicht half, habe ich das Herzchakra gleichzeitig mitbehandelt. (Insbesondere beim 1. und 7. hier gilt es auch umgekehrt, also wenn die Schmerzen bei Behandlung des Herzchakra auftreten den Ausgleich mit 1. oder 7. Chakra versuchen)...
Gruesze Gekko
Datum: 17-07-2001 on 01:11
Verfasst: 17.07.2001, 16:22
von Feodora
Hallo!
Ja, das mit den Schmerzen ist schwer zu erklären. Manchmal ist es so, daß das Gehirn meint, es bekäme nicht genügend Infos von der betroffenen Seite. darauf reagiert es dann damit, daß es die Muskelspannung auf dieser Seite erhöht, und das kann mitunter zu Schmerzen führen, insbesondere, wenn ein Teil der Muskeln zu viel und ein anderer Teil zu wenig spannung hat (weil dadurch die Stellung der Knochen zueinander verändert wird). Dies ist aber nur eine mögliche Erklärung.... Ich glaube, was man auf jeden Fall sagen kann, ist, daß die Schmerzen etwas mit einem Steuerungsfehler/-problem seitens des Gehirnes zu tun haben.
Du schreibst, daß du das auftreten der Schmerzen bei der Behandlung eigentlich als positives Zeichen deutest, dich aber dennoch nicht traust weiter zu machen. Wie steht denn dein Verwandter dazu? Hätte er den Mut auszuprobieren, was bei einer fortgesetzten Behandlung (über einen längeren Zeitraum) geschieht?
Bei einer Direktbehandlung kann es manchmal hilfreich sein, den Abstand der Hände zum Körper zu verändern, so daß man quasi nur noch die Aura behandelt. Vielleicht kannst du soetwas in der Art auch mental machen?
Viel Glück und etwas Experimentierfreude, liebe Grüße, eivella
P.s.:Ich wäre sehr interessiert von deinen weiteren Erfahrungen zu hören!
Datum: 17-07-2001 on 16:22
Verfasst: 17.07.2001, 22:37
von Martina
Danke Eivella, für Deine Antwort!
Sie scheint mir intuitiv richtig zu sein, da ich auch in dieser Richtung denke. Glaubst Du, dass eine Psychotherapie etwas bewirken kann? Mein Schwager ist, was die Behandlungen angeht, eher leidenschaftslos, er glaubt nicht dran. Er erlaubt mir aber, ihm weiterhin Reiki zu schicken. Ich werde es auch mit Mentalbehandlungen versuchen. Es wird sicher langwierig werden, auch weil wir uns sehr selten sehen. Aber meine Schwester will sich nächstes Jahr einweihen lassen und dann kann sie das übernehmen, vielleicht ist es ja auch so gewollt Ich werde Dich gerne auf dem Laufenden halten.
Lichtgrüße von Martina
Datum: 17-07-2001 on 22:37
Verfasst: 20.07.2001, 11:10
von Feodora
Hi Martina!
Ich weiß nicht ob es unbedingt eine Psychotherapie sein muß, aber eine Auseinandersetzung mit dem, was zum Schlaganfall führte (Louise Hay schreibt zu dem dahintersteckenden Gedankenkonzept glaube ich etwas in der Art von: Lieber sterben als sich ändern...), und mit den daraus resultierenden Veränderungen kann sicher nicht schaden.
Letztlich kommt es aber glaube ich vor allem auf seine eigene Motivation an. D.h. ist seine Hoffnungslosigkeit (?) Ausdruck von seiner Art sich mit den Geschehnissen abzufinden/sich in sein Schicksal zu fügen, oder resultiert sie aus einer allgemeinen Antriebslosigkeit, die eventuell auch durch den Schlaganfall verursacht sein könnte?
Und wo gibt es Dinge, die ihn vielleicht doch noch motivieren können?
Ein weites Feld....
Liebe Grüße, eivella
Datum: 20-07-2001 on 11:10
Verfasst: 24.07.2001, 17:09
von Martina
Liebe Eivella,
Lise Bourbeau beschreibt die seelischen Ursachen des Schlaganfalls auch sehr treffend. Ich habe viel darüber nachgedacht und auch mit meinem Schwager gesprochen. Er war schon vor dem Schlaganfall ein Mensch, der jede Auseinandersetzung scheute, sich lieber zurückzog und still litt. Auch heute habe ich den Eindruck, dass er seine Situation gar nicht ändern will, und ich denke, das habe ich zu akzeptieren, das ist wohl sein Weg. Bei meinen letzten Fernreiki-Gaben hatte ich öfter das Gefühl, dass sein Höheres Selbst mich zurückwies und ich habe dann abgebrochen. Bei der Befragung der Engelkarten kam ganz eindeutig der Hinweis, dass ich kein Reiki mehr schicken soll und das ist für mich ok. Wie ich schon sagte, ich habe das Gefühl, dass meine Schwester an und mit ihrem Mann eine Aufgabe zu erfüllen hat. Meine Schwester bittet ganz oft um Fernreiki und da sie schon eine Nahtoderfahrung hinter sich hat, will sie selber Reiki praktizieren und sie ist ganz offen dafür. Schaun wir mal, was der Fluss des Lebens für die beiden noch bereithält. Ich werde sie jedenfalls liebevoll begleiten und immer da sein, wenn sie mich brauchen.
Dir alles Liebe v. Martina
Datum: 24-07-2001 on 17:09