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Reiki und Herzkrankheiten
Verfasst: 30.03.2005, 18:23
von Gesa
Hallo,
ich bin ganz neu hier und würde mich freuen, wenn ihr mir bei meinem Problem weiterhelfen könntet.
Anfang März 2005 wurde ich in den ersten Reiki Grad eingeweiht und gebe sowohl mir und meiner Familie als auch meinen Freunden Reiki. Es kam immer gut an und wurde begeistert angenommen. Nur in einem Fall bin ich ratlos, wie ich am besten verfahren soll. Meine Freundin leidet seit einigen Jahren unter Tachykardien (Herzrhythmusstörungen). Nebenbei nennt sie noch so einige Allergien und Asthma ihr eigen. Weil sie auch sonst sehr gestresst ist, gab ich ihr eine Stunde "Ganzkörperreiki", also angefangen am Kopf usw.. Schon bei der V-Position über der Thymusdrüse stellte sich bei ihr starkes Herzpoltern und ein unangenehmes Gefühl ein. Ich wechselte rasch die Position, doch alles was an die Herzregion heran reichte- Rücken links, Bauch links- wurde als sehr unangenehm empfunden. Auch die Empfehlung meiner Lehrerin es über die Fußsohlen zu probieren wurden mit prompten Herzpoltern beantwortet, so dass diese Positionen nur sehr kurz Reiki bekamen. Ansonsten tat ihr Reiki sehr gut und hat ihr bei kleineren Problemen gut geholfen. Eine Besonderheit habe ich auch noch erlebt: Als ich ihr über der Herzregion Reiki gab, spürte ich auf einmal einen kurzen Stich in meiner Herzgegend und unmittelbar darauf sagte sie, sie hätte gerade eine besonders heftige Herzrhythmusstörung gehabt. Es war mir nicht unangenehm aber irgendwie war es urig, weil ich von solchen Phänomenen schon mal gelesen habe. Kann das sein? Aber zurück zu meiner Freundin selbst: Wie sollte ich ihr in Zukunft Reiki geben? Und was muss ich eventuell beachten?
Liebe, auf Antwort hoffende Grüße
Gesa
Verfasst: 30.03.2005, 19:26
von Harmonie
Hallo Gesa,
willkommen hier im Forum und noch herzlichen Glückwunsch zum 1. Reiki-Grad.
Zu Deiner Freundin:
Ich würde die Regionen, die ihr unangenehm sind und Herzbeschwerden verursachen, erst einmal nicht oder aus einem Abstand von ca. 5-10 cm behandeln. Probiers aus und warte auf ihre Reaktionen.
Die Energie ist ihr noch nicht so vertraut. Wenn Du also die Regionen, die Beschwerden verursachen nicht behandelst, macht das nichts. Behandel statt dessen eine andere Stelle, Dir ihr angenehm ist. Diese dann dafür länger....ca. 10-20 Minuten......
Ansonsten soll sie ihre Beschwerden unbedingt von einem Arzt abklären lassen. Mit Herzgeschichten ist nicht zu spassen.
Liebe Grüße
Christine
Verfasst: 30.03.2005, 21:12
von Gesa
Hallo Saluki, danke für deinen Tipp, ich habe mich sowieso gleich mit ihr verabredet und werde das mal in die Tat umsetzten. Werde mich bei Erfolg selbstverständlich wieder melden.
Beim Arzt war sie schon und es wurde bei ihr auch schon eine Behandlung versucht die aber nur den "Erfolg" hatte, dass das Herzrasen weniger und das Herzstolpern mehr geworden ist, hatte.
Trotzdem danke für den Rat.
Bis denne, Gesa
Verfasst: 30.03.2005, 22:08
von Spiralfrau
Hallo Gesa!
Du kannst, gerade bei "Herzpatienten" Reiki länger auf die Schultern, den Solar-Plexus und die Nebennieren geben.
Dies wird als sehr angenehm empfunden. Die Herz T-Position würde ich in so einem Fall auf jeden Fall auslassen!
Ach ja - willkommen hier im Forum!
Regina
Verfasst: 31.03.2005, 00:36
von Gesa
Hallo Regina,
Komme gerade von meiner Freundin und musste feststellen, das wieder alles in Herznähe auch linker Nierenbereich als unangenehm empfunden wurden, Schultern war ok, Solar-Plexus ist zeitweise auch schwierig. Bewährt hat sich heute der Tipp von Saluki, die Hände in einem gewissen Abstand über die Stellen zu halten. Das war für sie etwas besser. Die T-Position habe ich die letzten beide Male auch ganz weg gelassen.
Ist das normal, dass sie nach der Reiki-Gabe immer einen "Brand wie ne Bergziege" (O-Ton)hat?
Gut`s Nächtle
Gesa
Verfasst: 31.03.2005, 09:42
von SpideR
Liebe Gesa,
den "Brand wie eine Bergziege"

habe ich auch immer, wenn ich konzentriert mit Reiki arbeite. Bei mir steht in der Nähe der Liege immer mengenmäßig Mineralwasser herum.
Das ist ein hervorragendes Zeichen, weil der Körper auf seine vermehrte Engiftung ganz selbstregulativ mit Durst reagiert.
Den bisherigen Tips kann ich nur zustimmen.
Versuchen kannst Du auch Folgendes: Wenn Deine Hände von oben an den Schultern liegen und diese Position angenehm ist, dann schau einfach genau auf das Herzchakra, so dass deine Hände und Dein Auge ein Dreieck bilden.
Oder leg eine Hand auf eine Position oberhalb des Herzens, die noch angenehm ist, und die 2te so weit darunter, wie Du noch erreichen kannst.
Ich habe mich länger mit den "unangenehmen" Nebenwirkungen von Reikigaben bei Herzrhythmusstörungen beschäftigt und bin bisher der Meinung, dass es nicht die Reiki-Gabe an sich ist, die das Unwohlsein, oder Stolpern auslöst, sondern die Konzentration des Empfangenden auf diesen Bereich, der grundsätzlich mit Angst besetzt ist.
Deinen plötzlichen Stich bei der Gabe über der Herzregion kenne ich sehr gut. Ich habe sowas regelmäßig. Das ist bei mir sowas wie ein Anzeiger für den Zustand des anderen. Keine Übernahme der Beschwerden, sondern einfach ein freundlicher Hinweis: Guck mal da, da ist was.
Lieben Gruß
Birgit
Verfasst: 31.03.2005, 10:16
von Spiralfrau
SpideR hat geschrieben:.....sondern einfach ein freundlicher Hinweis: Guck mal da, da ist was.
Das kenne ich auch - habe ich geade gestern wieder gespürt. Habe FR gesendet an eine Person mit Sauerstoffmangel und Lungenentzündung. Da spürte ich auch die Symptome. Für mich war das dann der Wink: genug gesendet!
Allen einen schönen Tag!
Gruß Regina
Verfasst: 31.03.2005, 13:29
von Harmonie
Gesa hat geschrieben:Ist das normal, dass sie nach der Reiki-Gabe immer einen "Brand wie ne Bergziege" (O-Ton)hat?
Den habe
ich immer, wenn ich andere behandelt habe.
Verfasst: 01.04.2005, 20:00
von Gesa
Ich bedanke mich für eure lieben Ratschläge! Fühle mich hier ganz gut aufgehoben! Da mich aber mein "kleines erfolgreiches Familienunternehmen" auch braucht komme ich nicht so regelmäßig zum Schreiben, melde mich aber beizeiten gerne wieder.
Sonnige Grüße Gesa
Verfasst: 20.10.2005, 12:12
von May
*thread mal wieder rauskram*
zur zeit habe ich tag und nacht irrsinniges herzrasen psychogener natur - erden hilft da leider nicht und reiki - tja, was für postionen gibt es, die mich zur ruhe kommen lassen können in der eigenbehandlung (auch im zweiten grad)?
may
Verfasst: 20.10.2005, 12:46
von Elvira
Liebe May,
ich habe leichte Herzrhythmusstörungen. Wenn mein Herz sehr unruhig ist, ein oder zwei Tage hintereinander, habe ich mich hingelegt und beide Hände auf die Herzgegend gelegt. Dann habe ich mich auf mein Herzchakra konzentriert, bis ich es habe kreisen sehen. Ich habe mir vorgestellt, die Kreise werden immer größer und gingen am Schluß über den ganzen Körper. Es war ein wunderbares Gefühl von Wärme und Liebe und Ruhe in mir. Das habe ich dann mehrere Tage hintereinander gemacht. Dann habe ich wieder Ruhe gehabt.
Wenn ich jetzt überlege, habe ich schon lange keine Störungen mehr gehabt. Komisch, das fällt mir jetzt erst auf.
Liebe Grüße
Kathi
Verfasst: 20.10.2005, 22:26
von eiliant
ich würd sagen, dass um zur ruhe zu kommen allgemein die erdenden positionen helfen, dann solarplexus und nebennieren, versuch mal die hand aufs herz zu legen und schau ob dir das gut tut.
wenn es sich nicht passend anfühlt dann lass diese position.
versuche dich bei der behandlung bewusst auf deinen atem zu konzentrieren. egal wie schnell er ist. versuch gar nicht krampfhaft ihn langsamer werden zu lassen, sondern beobachte ihn, fühle ihn, hör ihn, hör in deinen körper hinein und entspanne dich dann ganz bewusst. jeden einzelnen körperteil.
das ist wichtiger fürs zur ruhe kommen als bestimmte positionen.
genieße die behandlung. geh ihr gar nicht dem ziel nach dass du dich durch sie beruhigen musst, sondern mach es dir bequem und entspanne.
viel erfolg, iris
Verfasst: 21.10.2005, 12:12
von May
oh, was für schöne tipps - danke euch beiden!
werd ich gleich ausprobieren!
liebe grüße,
may