Tod, Trauer, Gewissheit, Schönheit
Verfasst: 21.11.2005, 02:13
Hallo liebe Leute,
wir interpretieren viele Dinge so das sie in unser Konzept, in unsere Vorstellung von gut und schlecht passt, doch kann der Tod, die Trauer nicht auch etwas wundervolles sein, wo wir einmal mehr das eigendlich Wesentliche spüren, was uns vielleicht auch einen Schubs, einen Hinweis im Leben gibt?
Ich habe einige Beerdigungen mitgemacht, meine Schwester und gute Freunde waren darunter.
Ich habe dabei nichts grausames empfunden, absolut gar nichts.
Was grausam sein kann, ist das Leid eines Sterbenden, aber der Tod an sich hat für mich eine Schönheit wie eine Geburt, ich konnte bisher bei keiner einzigen Beerdigung wirklich weinen, ich empfand es einfach nicht als grausam, was nicht heisst, das die Menschen, die mich verlassen haben nicht wertvoll für mich waren.
Sie sind aber nicht mein Besitz und das ist mir klar. Ja wer trauert denn, wenn er trauert, trauert er um sich oder um den der gegangen ist? Ja ist es so traurig das jemand geht oder trauere ich um mich weil jemand gegangen ist?
Ich trauere vorallem um mich, weil die Welt nicht so ist wie ich sie mir erdenke oder wünsche, das ist meine große Trauer. Der Tod aber ist Hoffnung für mich, die Hoffnung auf Erlösung für mich und für andere. Nein über den Tod trauere ich nicht, ich trauere eher über die Welt und über mich, der in der Welt ist.
Ich klammere nicht an diesem Leben, wenn es vorbei ist, ist es eben vorbei. Der Tod bereitet mir keine Angst und keine Schmerzen, doch das Leid, das bereitet mir Trauer und Schmerzen. Ich weine nicht über den Tod sondern über das tagtägliche Leid.
wir interpretieren viele Dinge so das sie in unser Konzept, in unsere Vorstellung von gut und schlecht passt, doch kann der Tod, die Trauer nicht auch etwas wundervolles sein, wo wir einmal mehr das eigendlich Wesentliche spüren, was uns vielleicht auch einen Schubs, einen Hinweis im Leben gibt?
Ich habe einige Beerdigungen mitgemacht, meine Schwester und gute Freunde waren darunter.
Ich habe dabei nichts grausames empfunden, absolut gar nichts.
Was grausam sein kann, ist das Leid eines Sterbenden, aber der Tod an sich hat für mich eine Schönheit wie eine Geburt, ich konnte bisher bei keiner einzigen Beerdigung wirklich weinen, ich empfand es einfach nicht als grausam, was nicht heisst, das die Menschen, die mich verlassen haben nicht wertvoll für mich waren.
Sie sind aber nicht mein Besitz und das ist mir klar. Ja wer trauert denn, wenn er trauert, trauert er um sich oder um den der gegangen ist? Ja ist es so traurig das jemand geht oder trauere ich um mich weil jemand gegangen ist?
Ich trauere vorallem um mich, weil die Welt nicht so ist wie ich sie mir erdenke oder wünsche, das ist meine große Trauer. Der Tod aber ist Hoffnung für mich, die Hoffnung auf Erlösung für mich und für andere. Nein über den Tod trauere ich nicht, ich trauere eher über die Welt und über mich, der in der Welt ist.
Ich klammere nicht an diesem Leben, wenn es vorbei ist, ist es eben vorbei. Der Tod bereitet mir keine Angst und keine Schmerzen, doch das Leid, das bereitet mir Trauer und Schmerzen. Ich weine nicht über den Tod sondern über das tagtägliche Leid.