Zwänge
Verfasst: 04.09.2011, 21:53
möchte euch kurz folgenden fall schildern:
10-jähriges mädchen leidet, lt. aussage der mutter, unter starken zwängen. darunter versteht sie, dass die kleine mehrmals sätze wiederholt, die familie anhält, sich die hände zu waschen und in wutausbrüche fällt. sie bindet die ganze familie in ihre zwänge mit ein.
sie war 5 monate in stationäre therapie, die, lt. mutter, unauffällig verlief. zuhause angekommen, fiel sie in ihr altes verhaltensmuster. erwähnenswert scheint mir die tatsache, dass zwischen mutter und tochter ein mehr als inniges verhältnis besteht.
kommt es zu einem wutausbruch, schreit sie alles zusammen, wirft mit allem was sie greifen kann und keiner kann sie bändigen, selbst der vater nicht.
hinterher bereut sie es, entschuldigt sich unter tränen bei allen beteiligten, schreibt liebe briefe an die eltern und sagt, sie käme nicht dagegen an.
das mädchen wird medikamentös behandelt und geht 1x die woche in therapie.
die mutter schleppt sie zudem zu allem und jedem therapeuten/kartenleger/heilpraktiker den sie finden kann. sie trat auch mit einer kartenlegerin in kontakt. diese wollte dem mädchen gerne helfen. wollte aber zu den eltern nach hause kommen. was mich erst irritierte. sie wollte die kleine nicht in ihre praxis kommen lassen, um ihr keine angst zu machen. sie legte also die karten, nicht im beisein des kindes, und erklärte der mutter, dass sie in einem früheren leben, genau in diesem alter, von ihrer mutter getrennt wurde. danach lies sie die kleine einige karten ziehen und ein bild legen. das kartenbild ergab das gleiche ergebnis, was sie vorher besprochen hatten. die therapeutin ist der meinung, im 12. lebensjahr verliert sie diese ganzen zwänge. erwähnen möchte ich noch, dass die frau sich 2 stunden mit mutter und kind beschäftigte und kein honorrar dafür nahm !
derzeit landete die kleine bei mir.
das mädchen findet nur schwer zur ruhe. der kopf und die arme sind ständig in bewegung.
dennoch ist sie nach einer behandlung entspannt, müde und doch guter laune.
so auch letzte woche. bei mir spielt sie mit dem hund, umarmt mich, schreibt usw. doch bisher hat sie sich noch nie die hände gewaschen. der waschzwang scheint mir also am anfang.
als sie letzte woche ging, lief sie die treppen runter, drehte sich um und meinte, sie freue sich auf nächste woche.
sie war allerdings keine halbe stunde zuhause, als sie wieder einen wutausbruch bekam. er war sooo schlimm, dass die nachbarn die polizei riefen. was ich verstehen kann. erster gedanke ist da ja kindesmisshandlung. die mutter war am boden zerstört, weil sie den beamten erst duch die krankenberichte überzeugen konnte, dass ihre tochter krank ist.
wie die mutter mir erzählte, bekam sie auch schon eine flasche auf den kopf geschlagen und musste anschliessend ins krankenhaus. dort wollte man sie dazu bewegen, anzeige zu erstatten. doch gegen die eigene tochter ? würde wohl keine mutter tun.
so, wie ich die sache im moment beurteile, droht die familie daran zu zerbrechen.
hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht ?
daanke für eure antworten..
liebe grüße
Laomi
10-jähriges mädchen leidet, lt. aussage der mutter, unter starken zwängen. darunter versteht sie, dass die kleine mehrmals sätze wiederholt, die familie anhält, sich die hände zu waschen und in wutausbrüche fällt. sie bindet die ganze familie in ihre zwänge mit ein.
sie war 5 monate in stationäre therapie, die, lt. mutter, unauffällig verlief. zuhause angekommen, fiel sie in ihr altes verhaltensmuster. erwähnenswert scheint mir die tatsache, dass zwischen mutter und tochter ein mehr als inniges verhältnis besteht.
kommt es zu einem wutausbruch, schreit sie alles zusammen, wirft mit allem was sie greifen kann und keiner kann sie bändigen, selbst der vater nicht.
hinterher bereut sie es, entschuldigt sich unter tränen bei allen beteiligten, schreibt liebe briefe an die eltern und sagt, sie käme nicht dagegen an.
das mädchen wird medikamentös behandelt und geht 1x die woche in therapie.
die mutter schleppt sie zudem zu allem und jedem therapeuten/kartenleger/heilpraktiker den sie finden kann. sie trat auch mit einer kartenlegerin in kontakt. diese wollte dem mädchen gerne helfen. wollte aber zu den eltern nach hause kommen. was mich erst irritierte. sie wollte die kleine nicht in ihre praxis kommen lassen, um ihr keine angst zu machen. sie legte also die karten, nicht im beisein des kindes, und erklärte der mutter, dass sie in einem früheren leben, genau in diesem alter, von ihrer mutter getrennt wurde. danach lies sie die kleine einige karten ziehen und ein bild legen. das kartenbild ergab das gleiche ergebnis, was sie vorher besprochen hatten. die therapeutin ist der meinung, im 12. lebensjahr verliert sie diese ganzen zwänge. erwähnen möchte ich noch, dass die frau sich 2 stunden mit mutter und kind beschäftigte und kein honorrar dafür nahm !
derzeit landete die kleine bei mir.
das mädchen findet nur schwer zur ruhe. der kopf und die arme sind ständig in bewegung.
dennoch ist sie nach einer behandlung entspannt, müde und doch guter laune.
so auch letzte woche. bei mir spielt sie mit dem hund, umarmt mich, schreibt usw. doch bisher hat sie sich noch nie die hände gewaschen. der waschzwang scheint mir also am anfang.
als sie letzte woche ging, lief sie die treppen runter, drehte sich um und meinte, sie freue sich auf nächste woche.
sie war allerdings keine halbe stunde zuhause, als sie wieder einen wutausbruch bekam. er war sooo schlimm, dass die nachbarn die polizei riefen. was ich verstehen kann. erster gedanke ist da ja kindesmisshandlung. die mutter war am boden zerstört, weil sie den beamten erst duch die krankenberichte überzeugen konnte, dass ihre tochter krank ist.
wie die mutter mir erzählte, bekam sie auch schon eine flasche auf den kopf geschlagen und musste anschliessend ins krankenhaus. dort wollte man sie dazu bewegen, anzeige zu erstatten. doch gegen die eigene tochter ? würde wohl keine mutter tun.
so, wie ich die sache im moment beurteile, droht die familie daran zu zerbrechen.
hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht ?
daanke für eure antworten..
liebe grüße
Laomi