Katholische Kirche
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Und nachgereicht.
Aus dem Bistum Trier, leider kein Direktlink, dort "Näher betrachtet", und dann Reiki durchklicken: Reiki im Gesicht des Bistums Trier
Grüsse
Thomas
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Thomas
Drei Prinzipien für mich
Folge der Göttin und finde die Wahrheit in Dir
Der Ausgleich ist die Grundlage allen Handelns
Friede ist kein Geschenk, er wird erworben
Thomas ist Mitglied im Avalonorden des roten Drachen e.V.
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Lieber Sir Thomas Marc!
Alles Gute!
Yokhannan
Das Problem ist: selbst wenn dies so ist - ich bezweifle nicht Deine Aussage - ist die Verbindlichkeit dieser Aussage gering. Ganz einfach deswegen, weil die Deutsche Bischofskonferenz ihre offizielle Lehre über das Reiki nicht im protestantisch-evangelikalen Brunnen-Verlag veröffentlichen wird. Wenn dies eine lehramtliche Entscheidung ist, muss darüber ein offizielles Dokument oder eine Richtlinie existieren und so deren kirchenrechtliche Verbindlichkeit eingeschätzt werden können. Nicht jede Aussage eines Bischofs ist automatisch verbindliche kirchliche Lehre!d) Die Christliche Lehre der Kirche. Dort wird unter anderem Reiki als Inakzeptabel bezeichet, Bezug, das lt Buchbesprechung mit der dt. Bischofskonferenz entstandene Buch: Geister, Hexen, Halloween im Brunnenverlag, ISBN 3-7655-1276-1 Wird Reiki als populärste Esotherische Energiearbeit und als dem Okkulten nah beschreiben. Es gehört nicht in den Kanon der in der kath. Kirche anerkennbaren Handlungen.
Bis heute noch!! Jeden 22.Juli wird weltweit ihre Heiligenfest gefeiert!Die Franziskaner halte ich nicht unbedingt für ein gutes Beispiel. Aber ein gutes beispiel scheint mir dagen die Zeit der grossen Häressie gewesen zu sein. In Frankreich, zur Fränkischen Zeit. Dort wurde Maria Magdalena verheert, und geachtet.
Wieder eine kleine Kritik: Du redest von "der Kirche" und meinst die Katholische Kirche. Als Protestant bin ich darüber nicht glücklich. Es gibt von evangelischer Seite keinen "Bann" gegen Freimaurerei.Noch heute besteht zum Beispiel ein Bann der Kriche gegen die christliche Freimauerei, die einen eigenen spirituellen Weg hat. So mancher Meister von Stuhl wird sich über diese Haltung der Kirche noch wundern. Sind diese Freimaurer Christen? - Nach der Definition der Amtskirche wohl eher nicht. Nach Ihrer eigenen wohl erher schon. Doch wer ausserhalb will das richten?
Alles Gute!
Yokhannan
- Sir Thomas Marc
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Hmmm,
d) Zur Klärung hab ich den Link zum Bistum Trier eingefügt, und ich meine immer die Kath Kirche. Protestanten sind in meinen Augen anderes. Andere Christen, andere Wege und eine andere Handlungslinie. Sie sind aufgrund ihrer Rechtlichen Einstufung eine Amtskirche. Sie sind jedoch nicht die Kirche, die sich auf Petrus als Pauluskriche etabliert hat.
Ich hoffe Du vergibst mir. Denn die Protestantische Kirche ist eine Institution, die ich nicht Institutionalisere.
Maria Magdalena, ich glaube zwischem Ihrem Fest, und einem Postulat als "Der heilige Gral, der das Blut Jesu aufnahm" sind welten. Oder? Sie wurde mehrfach als Gefährtin Jesu bezeichet, in einer Reihe alter Schriften. Sogar in zwei Pilatusbriefen an seinen Kaiser. Was das Wort Gefährtin damals wohl bedeutet hat?
winke...
Thomas
PS: Da war Maria Magdalena wohl eher ein "Mobbingopfer" - grins
d) Zur Klärung hab ich den Link zum Bistum Trier eingefügt, und ich meine immer die Kath Kirche. Protestanten sind in meinen Augen anderes. Andere Christen, andere Wege und eine andere Handlungslinie. Sie sind aufgrund ihrer Rechtlichen Einstufung eine Amtskirche. Sie sind jedoch nicht die Kirche, die sich auf Petrus als Pauluskriche etabliert hat.
Ich hoffe Du vergibst mir. Denn die Protestantische Kirche ist eine Institution, die ich nicht Institutionalisere.
Maria Magdalena, ich glaube zwischem Ihrem Fest, und einem Postulat als "Der heilige Gral, der das Blut Jesu aufnahm" sind welten. Oder? Sie wurde mehrfach als Gefährtin Jesu bezeichet, in einer Reihe alter Schriften. Sogar in zwei Pilatusbriefen an seinen Kaiser. Was das Wort Gefährtin damals wohl bedeutet hat?
winke...
Thomas
PS: Da war Maria Magdalena wohl eher ein "Mobbingopfer" - grins
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- Frank
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Das ist der Direktlink: http://www.bistum-trier.de/sekten/kinfos/reiki.htm
Gibt's auch einige in der Linkliste des Reikilands.
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"Hallo ihr inneren Kinder, ich bin der innere Babysitter" (Terry Pratchett, Hogfather)
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- Sir Thomas Marc
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Diese Aussage halte ich für vermessen. Es geht gerade um das erste durch das zweite, wobei ich nicht in die Details einer Diskussion über "Bild", "Erfahrung" etc. einsteigen möchte.Sir Thomas Marc hat geschrieben: Es geht nicht um die Befreiung der Seele und des Geistes sondern um dessen Einordnung in das Bild des Glaubens an den Gott der Bibel. Ein völlig anderer Ansatz.
Wobei ich die katholische Lehre dabei nicht ubedingt für hilfreich halte.
Aber Menschen wie, sagen wir, Anselm Grün befreiende spirituelle Erfahrungen abzusprechen oder den ehrlichen Wunsch, einen Weg dahin zu vermitteln - Unkenntis?
- Sir Thomas Marc
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Dann fange ich einen neuen Threat an, denn wie sollte ein Schreibender doch on Topic weiter machen können...
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- Sir Thomas Marc
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Hi Sir Marc Thomas!
In einem Punkt habe ich Dich anscheinend leider missverstanden. Ich habe verstanden, dass Du sagtest, dass Konstantin Jesuit geworden sei. Aber Du meintest anscheinend Usui. Sorry.
Danke für den Link zum Bistum Trier. Wenn das auf der Homepage steht, ist das zumindest ebenfalls offiziös. Das heisst aber nicht, dass es verbindliche Lehraussage der Katholischen Kirche ist. Wenn jemand von der Glaubenskongregation etwas derartiges sagt - wie Du andeutetest -, dann wäre ein höherer Verbindlichkeitsgrad. Diese Aussage auf der Trierer Homepage hat keinen hohen Verbindlichkeitsgrad. Es gibt in der Katholischen Kirche ein feinabgestufte Hierarchie, wie verbindlich Lehraussagen sind. Wenn ein Pfarrer oder irgendein Dezernent etwas sagt, ist die Verbindlichkeit relativ gering. Bei einem Bischof - wenn als Lehraussage oder kirchenrechtliche Handlung deklariert - schon mehr, bei Bischofsversammlungen, Konzilen noch mehr, beim Papst auch noch mehr. Aber auch nicht jede Papstaussage ist gleich viel gewichtet.
Deswegen gibt es nicht einfach DIE Lehre der Katholischen Kirche, sondern ein bestimmter Rahmen, innerhalb dessen verschiedene Aussagen möglich sind.
Deswegen kann man nicht von einzelnen Stellungnahmen eines Pfarrers oder Dezernenten auf DIE Lehre der Katholischen Kirche schließen. Bei den meisten Stellungnahmen handelt es sich um eine mögliche, aber nicht einzig mögliche Konkretion kirchlicher Lehre auf eine bestimmte Frage.
(Dass es einzelne Pfarrer gibt, die als Gemeindegötzen das gerne anders dastehen lassen, ist eine andere Frage. Erfahrungsgemäß entlarven sie sich dadurch, dass sie sich jeder Diskussion entziehen.)
Hinzu kommt etwas anderes: Mehrheitsreligionen - sei es im Orient der Islam oder in Indien der Hinduismus oder hier die beiden Großkirchen - sind immer doppeldeutig: einerseits sind sie eine Religion, andererseits ein gesellschaftlicher und politischer Regulierungsfaktor. Das sind zwei Aspekte, die zueinander in Spannung stehen können. Als Regulierungsfaktor der Gesellschaft bedeutet dies u.a.: in bestimmten Milieus ist man einfach evangelisch oder katholisch. Das hat wenig mit religiöser Erfahrung, aber viel mit Konvention zu tun. In den Kirchengemeinden hat man hauptsächlich mit Leuten zu tun, die eben aus Konvention dort sind. Und diese Leute vertreten eben dann auch konventionelle Ansichten. Wenn unsere Gesellschaft tendentiell materialistisch ist, dann spiegelt sich das dann auch in dieser konventionellen Religiosität wieder. Wenn Reiki diesem gesellschaftlichen Mainstream "spinnert" erscheint, dann erscheint das diesen konventionellen Christen - zu denen auch viele Pfarrer gehören - eben auch als spinnert.
Das hat wenig mit evangelisch, katholisch etc.zu tun. Denn Elemente ihrer eigenen Kirchenlehre, die der Gesellschaft als abstrus erscheinen, vertreten diese Leute häufig auch nicht. Eine Wunderheilung ist nicht gegen die Lehre der Kirche, aber kaum eine Kirchengemeinde glaubt wirklich daran, weil die Gesellschaft nicht daran glaubt. Wer die verbindlichen Glaubensquellen der Großkirchen kennt, kann vielen Kirchengemeinden und Pfarrern bei einigem theologischem Sachverstand - ohne in evangelikalen Fanatismus zu verfallen - "Häresie" nachweisen: Weil diese Gemeinden nicht an ihrer Lehre, sondern an gesellschaftlich akzeptierten Normen orientiert sind. (Vereinfacht ausgedrückt, natürlich gibt es in Gemeinden auch spirituell Aktive. Aber ich übertreibe, um das Grundprinzip hervorzuheben.)
Jenseits dieser Frömmigkeit gibt es aber noch die Kirchen als Religionsgemeinschaft, die auch Religiosität jenseits bürgerlicher Konvention, Strukturen, christlich-abendländischer Rhetorik etc. umfasst.
Esoterische Kirchenkritik vermag diese beiden Ebenen desweilen nur unklar zu unterscheiden und unterstellt der Kirche häufig Ansichten, die sie de facto nicht hat. Viele Esoteriker kennen nur Kirchengemeinden und Organisationsstrukturen und kaum die Theologie und christlich-kirchliche Spiritualität. Und was sie von der Theologie wissen, kommt häufig aus trüben Quellen.
Kurz noch zu Maria Magdalena: Von welchen Pilatusbriefen redest du? Von dem aus dem Nikodemusevangelium? Es gibt kaum zeitgenössische Zeugnisse über Jesus. Es gibt aber viele mittelalterliche und neuzeitliche Fälschungen.
Abgesehen vom Johannes-Evangelium betonen doch alle synoptischen Evangelien die Menschlichkeit Jesu. Dass da nicht davon steht, dass er verheiratet war, liegt wahrscheinlich daran, dass sie davon - im Gegensatz zu Dan Brown - entweder nichts davon wussten (weil er es nicht war) oder es ihnen nicht wichtig war.
Alles Gute!
Yokhannan
In einem Punkt habe ich Dich anscheinend leider missverstanden. Ich habe verstanden, dass Du sagtest, dass Konstantin Jesuit geworden sei. Aber Du meintest anscheinend Usui. Sorry.
Danke für den Link zum Bistum Trier. Wenn das auf der Homepage steht, ist das zumindest ebenfalls offiziös. Das heisst aber nicht, dass es verbindliche Lehraussage der Katholischen Kirche ist. Wenn jemand von der Glaubenskongregation etwas derartiges sagt - wie Du andeutetest -, dann wäre ein höherer Verbindlichkeitsgrad. Diese Aussage auf der Trierer Homepage hat keinen hohen Verbindlichkeitsgrad. Es gibt in der Katholischen Kirche ein feinabgestufte Hierarchie, wie verbindlich Lehraussagen sind. Wenn ein Pfarrer oder irgendein Dezernent etwas sagt, ist die Verbindlichkeit relativ gering. Bei einem Bischof - wenn als Lehraussage oder kirchenrechtliche Handlung deklariert - schon mehr, bei Bischofsversammlungen, Konzilen noch mehr, beim Papst auch noch mehr. Aber auch nicht jede Papstaussage ist gleich viel gewichtet.
Deswegen gibt es nicht einfach DIE Lehre der Katholischen Kirche, sondern ein bestimmter Rahmen, innerhalb dessen verschiedene Aussagen möglich sind.
Deswegen kann man nicht von einzelnen Stellungnahmen eines Pfarrers oder Dezernenten auf DIE Lehre der Katholischen Kirche schließen. Bei den meisten Stellungnahmen handelt es sich um eine mögliche, aber nicht einzig mögliche Konkretion kirchlicher Lehre auf eine bestimmte Frage.
(Dass es einzelne Pfarrer gibt, die als Gemeindegötzen das gerne anders dastehen lassen, ist eine andere Frage. Erfahrungsgemäß entlarven sie sich dadurch, dass sie sich jeder Diskussion entziehen.)
Hinzu kommt etwas anderes: Mehrheitsreligionen - sei es im Orient der Islam oder in Indien der Hinduismus oder hier die beiden Großkirchen - sind immer doppeldeutig: einerseits sind sie eine Religion, andererseits ein gesellschaftlicher und politischer Regulierungsfaktor. Das sind zwei Aspekte, die zueinander in Spannung stehen können. Als Regulierungsfaktor der Gesellschaft bedeutet dies u.a.: in bestimmten Milieus ist man einfach evangelisch oder katholisch. Das hat wenig mit religiöser Erfahrung, aber viel mit Konvention zu tun. In den Kirchengemeinden hat man hauptsächlich mit Leuten zu tun, die eben aus Konvention dort sind. Und diese Leute vertreten eben dann auch konventionelle Ansichten. Wenn unsere Gesellschaft tendentiell materialistisch ist, dann spiegelt sich das dann auch in dieser konventionellen Religiosität wieder. Wenn Reiki diesem gesellschaftlichen Mainstream "spinnert" erscheint, dann erscheint das diesen konventionellen Christen - zu denen auch viele Pfarrer gehören - eben auch als spinnert.
Das hat wenig mit evangelisch, katholisch etc.zu tun. Denn Elemente ihrer eigenen Kirchenlehre, die der Gesellschaft als abstrus erscheinen, vertreten diese Leute häufig auch nicht. Eine Wunderheilung ist nicht gegen die Lehre der Kirche, aber kaum eine Kirchengemeinde glaubt wirklich daran, weil die Gesellschaft nicht daran glaubt. Wer die verbindlichen Glaubensquellen der Großkirchen kennt, kann vielen Kirchengemeinden und Pfarrern bei einigem theologischem Sachverstand - ohne in evangelikalen Fanatismus zu verfallen - "Häresie" nachweisen: Weil diese Gemeinden nicht an ihrer Lehre, sondern an gesellschaftlich akzeptierten Normen orientiert sind. (Vereinfacht ausgedrückt, natürlich gibt es in Gemeinden auch spirituell Aktive. Aber ich übertreibe, um das Grundprinzip hervorzuheben.)
Jenseits dieser Frömmigkeit gibt es aber noch die Kirchen als Religionsgemeinschaft, die auch Religiosität jenseits bürgerlicher Konvention, Strukturen, christlich-abendländischer Rhetorik etc. umfasst.
Esoterische Kirchenkritik vermag diese beiden Ebenen desweilen nur unklar zu unterscheiden und unterstellt der Kirche häufig Ansichten, die sie de facto nicht hat. Viele Esoteriker kennen nur Kirchengemeinden und Organisationsstrukturen und kaum die Theologie und christlich-kirchliche Spiritualität. Und was sie von der Theologie wissen, kommt häufig aus trüben Quellen.
Kurz noch zu Maria Magdalena: Von welchen Pilatusbriefen redest du? Von dem aus dem Nikodemusevangelium? Es gibt kaum zeitgenössische Zeugnisse über Jesus. Es gibt aber viele mittelalterliche und neuzeitliche Fälschungen.
Abgesehen vom Johannes-Evangelium betonen doch alle synoptischen Evangelien die Menschlichkeit Jesu. Dass da nicht davon steht, dass er verheiratet war, liegt wahrscheinlich daran, dass sie davon - im Gegensatz zu Dan Brown - entweder nichts davon wussten (weil er es nicht war) oder es ihnen nicht wichtig war.
Alles Gute!
Yokhannan
- May
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Ach, Du bist also der Ansicht, dass wir hier immer noch im 16. oder 17. Jh. leben und man nur in die Kirche geht, weil man es halt tut, so, wie seinerzeit, als der Landesfürst die Religion vorgab.Yokhannan hat geschrieben:....in bestimmten Milieus ist man einfach evangelisch oder katholisch. Das hat wenig mit religiöser Erfahrung, aber viel mit Konvention zu tun. In den Kirchengemeinden hat man hauptsächlich mit Leuten zu tun, die eben aus Konvention dort sind. Und diese Leute vertreten eben dann auch konventionelle Ansichten. ...
Heutzutage wird niemand mehr gezwungen, in die Kirche zu gehen oder gar sich in einer Gemeinde zu engagieren.
Was willst Du dem geneigten Leser damit sagen? Kennst Du etwa die "Confessio Augustana"? Oder was meinst mit "verbindlichen Glaubensquellen? Woher kommt Dein "theologischer Sachverstand"?Yokhannan hat geschrieben:Wenn Reiki diesem gesellschaftlichen Mainstream "spinnert" erscheint, dann erscheint das diesen konventionellen Christen - zu denen auch viele Pfarrer gehören - eben auch als spinnert.
Das hat wenig mit evangelisch, katholisch etc.zu tun. Denn Elemente ihrer eigenen Kirchenlehre, die der Gesellschaft als abstrus erscheinen, vertreten diese Leute häufig auch nicht. Eine Wunderheilung ist nicht gegen die Lehre der Kirche, aber kaum eine Kirchengemeinde glaubt wirklich daran, weil die Gesellschaft nicht daran glaubt. Wer die verbindlichen Glaubensquellen der Großkirchen kennt, kann vielen Kirchengemeinden und Pfarrern bei einigem theologischem Sachverstand - ohne in evangelikalen Fanatismus zu verfallen - "Häresie" nachweisen: Weil diese Gemeinden nicht an ihrer Lehre, sondern an gesellschaftlich akzeptierten Normen orientiert sind.
Solltest Du über einen solchen verfügen, würde Dir klar sein, dass man Katholiken und Evangelische nicht in einen Topf werfen kann.
"Die" Katholiken gibts es nicht und "die" Evangelischen auch nicht.
Und selbst in Kirchengemeinden gibt es keine homogenen Massen, wie Du hier anbringst.
Was hat Reiki mit "Wunderheilung" zu tun?
Nur immer den Ball schön flach halten, gell.

Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.
Albert Einstein, Aphorismen für Leo Baeck
Albert Einstein, Aphorismen für Leo Baeck
Hi May!
Warum so aufgeregt?
Wenn Du es nicht versztehst, wieso regst Du Dich dann auf?
Yokhannan
Warum so aufgeregt?
Davon habe ich gar nichts geschrieben. Konvention ist nicht Zwang.Ach, Du bist also der Ansicht, dass wir hier immer noch im 16. oder 17. Jh. leben und man nur in die Kirche geht, weil man es halt tut, so, wie seinerzeit, als der Landesfürst die Religion vorgab.
Richtig. Dennoch ist es so, dass viele eben in der Religion bleiben, in der sie geboren sind.Heutzutage wird niemand mehr gezwungen, in die Kirche zu gehen oder gar sich in einer Gemeinde zu engagieren.
Was willst Du dem geneigten Leser damit sagen?
Wenn Du es nicht versztehst, wieso regst Du Dich dann auf?
Verrate ich dir nicht.Woher kommt Dein "theologischer Sachverstand"?
Das war doch eine der Aussagen meiner Beiträge! Lesen!!Solltest Du über einen solchen verfügen, würde Dir klar sein, dass man Katholiken und Evangelische nicht in einen Topf werfen kann.
Richtig. Aber es gibt bestimmte Tendenzen. Dass ich die überzogen dargestellt habe, habe ich ja ausdrücklich geschrieben. (Lesen!!!)"Die" Katholiken gibts es nicht und "die" Evangelischen auch nicht.
Nein, die gibt es nicht. Aber von denen war nicht die Rede (Lesen!!!), sondern davon, dass es eine konventionelle Religiosität gibt und eine inhaltlich bestimmte. Diese beiden können in sich durchaus unterschiedlich sein. Und in Kirchengemeinden sind die meisten konventionell ... z.T. unterschiedlich, denn auch in der Konvention gibt es Variationen.Und selbst in Kirchengemeinden gibt es keine homogenen Massen, wie Du hier anbringst.
Das weiss ich nicht. Die Verbindung habe ich in meinem Posting nicht hergestellt (Lesen!!).Was hat Reiki mit "Wunderheilung" zu tun?
Yokhannan
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Ich kann mir vorstellen, dass man in manch ländlichen Gebieten (ich sag nur: Bayern) durchaus schräg angeschaut wird, wenn man sich dem Kirchgang verweigert. Oder das Engagement ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens ist.May hat geschrieben: Heutzutage wird niemand mehr gezwungen, in die Kirche zu gehen oder gar sich in einer Gemeinde zu engagieren.
Darum bitte ich euch beide...Nur immer den Ball schön flach halten, gell.
"Hallo ihr inneren Kinder, ich bin der innere Babysitter" (Terry Pratchett, Hogfather)
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hallo reikichannel,
dieser tage werde ich einen brief etwa diesen inhalts abschicken:
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiserstrasse 161
53113 Bonn
Sehr geehrte.........
Dies ist eine Bitte um Stellungnahme.
Angeregt durch eine Diskussion in einem Internetforum bewegt mich und viele andere die Frage
nach der Vereinbarkeit von katholischem Glauben und dem Praktizieren von Reiki, einer Form energetischen Heilens durch Handauflegen. Kann jemand guten Glaubens Katholik sein und gleichzeitig Reiki praktizieren?
Bei der Suche nach Antworten im Internet fand ich folgenden hilfreichen Link: http://www.quatember.de/J2000/q000261.htm
Er ist aus evangelischer Quelle, muß aber deswegen nicht unfruchtbar sein.
Dass auch auf katholischer Seite eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema KI stattfindet, entnehme ich folgender Dissertation der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg
von Cho, Hyeon-Kweonn Stephan:
Heiliger Geist als Lebenskraft in Kirche und Menschheit.
Die "Qui" (Ki/Ch'i)-Idee als Inkulturationsangebot fernöstlicher Pneumatologie.
Mein Problem ist nicht nur theoretischer Natur, sondern es hat einen durchaus praktischen - und auch bitteren - Aspekt: den arbeitsrechtlichen. Muss jemand tatsächlich Konsequenzen fürchten, der im Rahmen der Katholischen Kirche arbeitet und sich offen dazu bekennt, Reiki zu praktizieren? Ist beides vereinbar oder trennen sich hier die Wege?
Leider weiss ich nicht genau, wie viele Leute in Deutschland Reiki praktizieren, aber man sollte deren Zahl nicht unterschätzen. Viele von ihnen haben meines Wissens einen christlichen Orientierungsrahmen. Deswegen wäre ein klärendes Wort Ihrerseits ausserordentlich erfreulich und überliesse zudem die Diskussion nicht nur der gelegentlich ausufernden Spekulation theologischer Laien wie mir.
Mit freundlichen Grüssen
.............................
warten wirs ab
christian
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Sehr geehrte.........
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Angeregt durch eine Diskussion in einem Internetforum bewegt mich und viele andere die Frage
nach der Vereinbarkeit von katholischem Glauben und dem Praktizieren von Reiki, einer Form energetischen Heilens durch Handauflegen. Kann jemand guten Glaubens Katholik sein und gleichzeitig Reiki praktizieren?
Bei der Suche nach Antworten im Internet fand ich folgenden hilfreichen Link: http://www.quatember.de/J2000/q000261.htm
Er ist aus evangelischer Quelle, muß aber deswegen nicht unfruchtbar sein.
Dass auch auf katholischer Seite eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema KI stattfindet, entnehme ich folgender Dissertation der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg
von Cho, Hyeon-Kweonn Stephan:
Heiliger Geist als Lebenskraft in Kirche und Menschheit.
Die "Qui" (Ki/Ch'i)-Idee als Inkulturationsangebot fernöstlicher Pneumatologie.
Mein Problem ist nicht nur theoretischer Natur, sondern es hat einen durchaus praktischen - und auch bitteren - Aspekt: den arbeitsrechtlichen. Muss jemand tatsächlich Konsequenzen fürchten, der im Rahmen der Katholischen Kirche arbeitet und sich offen dazu bekennt, Reiki zu praktizieren? Ist beides vereinbar oder trennen sich hier die Wege?
Leider weiss ich nicht genau, wie viele Leute in Deutschland Reiki praktizieren, aber man sollte deren Zahl nicht unterschätzen. Viele von ihnen haben meines Wissens einen christlichen Orientierungsrahmen. Deswegen wäre ein klärendes Wort Ihrerseits ausserordentlich erfreulich und überliesse zudem die Diskussion nicht nur der gelegentlich ausufernden Spekulation theologischer Laien wie mir.
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Hallo Christian!
Vielen Dank für den guten Brief! Darf ich an einer Stelle einen kleinen Ergänzungsvorschlag anbringen?
Alles Gute!
Yokhannan
Vielen Dank für den guten Brief! Darf ich an einer Stelle einen kleinen Ergänzungsvorschlag anbringen?
Ich würde diese Frage noch kirchenrechtlich genauer fassen: Steht ein Katholik, der Reiki praktiziert, in voller Glaubens- und Sakramentsgemeinschaft mit der Kirche? Ist ein Empfang der Eucharistie für sie/ihn möglich? Oder nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen?Christian hat geschrieben:Dies ist eine Bitte um Stellungnahme.
Angeregt durch eine Diskussion in einem Internetforum bewegt mich und viele andere die Frage
nach der Vereinbarkeit von katholischem Glauben und dem Praktizieren von Reiki, einer Form energetischen Heilens durch Handauflegen. Kann jemand guten Glaubens Katholik sein und gleichzeitig Reiki praktizieren?
Alles Gute!
Yokhannan
Yokhannan hat geschrieben: Darf ich an einer Stelle einen kleinen Ergänzungsvorschlag anbringen?
na klar, deswegen hab ich ja hier gepostet.
wer bis dienstag noch was wichtiges beizusteuern hat, dessen anregungen werde ich bedenken. allerdings werde ich in meinem namen schreiben und nicht im auftrag des forums.
die antwort werde ich aber auf jeden fall hier veröffentlichen.
im übrigen verdankt der brief nicht mir allein seine existenz, sondern allen, die sich hier an der diskussion beteiligt haben.

christian
übrigens: die erwähnte dissertation gibts auch als buch im handel.
....kann ja sein, dass in 30 jahren reiki zur grundausbildung katholischer priesterinnen gehören wird.
das vertrackte an reiki ist seine weltanschauliche unschärfe, die marketingtechnisch vorteile hat, aber auch gewaltige nachteile und verwerfungen mit sich bringt.
eine freundin von mir ist - ganz unspektakulär und ohne das übliche reiki-getue - in die "weisse tara" eingeweiht und heilt mit dieser energie. sie ist von einem echten buddhistischen rinpoche eingeweiht und hat dabei bestimmte gelübde abgelegt.
da gibt es keine weltanschauliche uneindeutigkeit.
und viel frische luft zum atmen.
das vertrackte an reiki ist seine weltanschauliche unschärfe, die marketingtechnisch vorteile hat, aber auch gewaltige nachteile und verwerfungen mit sich bringt.
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da gibt es keine weltanschauliche uneindeutigkeit.
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