Liebe Contessa,
bestell Deiner Freundin einen schönen Gruß und erzähl ihr bitte von dieser kleinen Anfangserfahrung:
1994 lebte ich mit einer Mitreikianerin und ihren 3 Katzen zusammen.
Eine Katze wurde beim Tierarzt operiert und hatte eine hühnereigrosse postoperative Geschwulst anschliessend unter dem Bauch.
Obwohl sie sehr geschwächt war, hüpfte sie jedesmal meiner Partnerin vom Schoß , wenn diese ihr "Reiki" geben wollte.
Abends nach der Arbeit kam ich nachhause und meine kranke Katzenfreundin, zu der ich eine starke innere Beziehung hatte, kam zu mir auf den Schoß.
Ich begann jenseits meiner Traurigkeit und Sorge um ihren Zustand ihr inneres Sehnen nach Liebe und Geborgenheit zu spüren und begann mich zu erinnern, wie ich bei meiner ersten Reiki-Einweihung ...ein Jahr zuvor...im Alter von 40 Jahren das Gefühl gehabt hatte, meinen alten Kinderglauben an Jesus Christus wieder zu entdecken.
Dabei schaute ich verträumt auf das computerrekonstruierte Jesus-Abbild des Turiner Grabtuches, das wir an einer Wand im Wohnbereich aufgehängt hatten und auch jedesmal zu Einweihungen mitnahmen.
Plötzlich fühlte ich mich mit dem Bild, den liebevollen, wissenden Gesichtzügen, meinem Herzen, meiner Liebe zu Jesus und zu dem kleinen kranken Tier sowie meiner Bitte, dass ihr geholfen wird, in EINEM Gefühl verbunden.
Ohne es erwarten zu können, begann eine Energie aus meinen Händen zu fliessen, die sich völlig von dem bis dahin mir bekannten Reiki-Gefühl des reinen Ausstrahlens von "Licht" unterschied.
Es war warm bis heiss...und wirkte irgendwie "dick"...wie Zahnpasta, die man aus einer Tube drückt.
Die Katze rührte sich nun überhaupt nicht mehr und nahm mehr als 20 Minuten diese Kraft einfach in sich auf.
Noch völlig unter dem Eindruck des Erlebten ging ich danach einfach ins Bett , um morgens von der erstaunten Freundin geweckt zu werden, die bemerkt hatte, dass die grosse Geschwulst der Katze völlig verschwunden war und das kleine Tier sich wieder munter mit den anderen balgte.
Dieses Erlebnis sollte wichtig für mich sein, zumal gerade unsere Reiki-Lehrerin das Ableben ihrer eigenen Katze zu beklagen gehabt hatte, wobei sie sich wirklich "einen abbrach", um der Gruppe, die bei ihr kurz vor der (sehr kostspieligen) Meistereinweihung stand, zu erklären, warum sie ihr mit ihrem Reiki nicht hatte helfen können.
Der Konflikt, durch den ich nun ging, war sehr tiefgreifend, sah ich doch nach vielen Einblicken in ihr Privatleben, dass die Energie mit der unsere "Dame" umging, nicht vom Herzen kam.
Nach der Einweihung und mit dem "Lehrerwissen" wusste ich, dass die dort damals praktizierte Einweihung des Kronenchs, des 6.chs und der Handchs. für mich nicht ausreicht, weil zwar viel Licht einströmte, aber keine Liebe. Dies war auch der Grund, weshalb ich 2 Jahre später bei einer freien Meisterin die letzte Einweihung wiederholen liess, bei der nun , wie in allen traditionellen Einweihungen das Herzch. mit eingeweiht wurde.
Mir ist inzwischen bekannt, dass von einer sehr hohen spirituellen Warte gesehen, Licht und Liebe wieder aus einer Quelle hervorgehen....und ich auf "unserer" Erfahrungsebene versuchen soll, beide Qualitäten im gerade benötigten Maße zu "mischen", um sie ...die sog. "Energie"...als heilende Kraft einsetzen zu können.
So begann ich fortan meine Einweihungen im Namen Jesus Christus (der Herzensliebe) und des göttlichen Lichts zu machen, dass heisst abhängig von seiner Zustimmung und mit seiner Hilfe...im aussen allenfalls daran erkennbar, dass ich das besagte Bild mitnahm.
Natürlich...wie immer beim Reiki....ging das nicht alles einfach ohne persönliche Änderungen ab, denn mein Herz musste auch lernen , "Menschen" zu lieben...und dann: nur noch zu lieben, was sich als äusserst schmerzhafter Prozess herausstellte.
Vom schmerzhaften Lernen habe ich mich inzwischen versucht, zu lösen...und andere "Lehrquellen" in der geistigen Welt zu suchen und auch diese Bitte wurde erfüllt, wobei sich viele...teils uralte (Schmerz-)Bindungen...auflösten. Die Referenz für Liebe in Jesus Christus zu finden, ist mir wichtiger als alle "Symbole" geworden, die ich hin und wieder zusätzlich anwende, um mich schneller "einzustimmen".
Wer nun denkt, ich sei zum "Heiligen" geworden, den muss ich enttäuschen, denn ich führe ein ganz "normales" Leben und lerne weiter...ungeachtet dieser Erfahrungen. Ferner habe ich deshalb auch noch lernen müssen, mich vor bestimmten destruktiven Einflüssen in genauso bestimmter Form abzugrenzen, d.h. aufzuhören, mich zum Märtyrer/Opfer machen zu lassen. Bei mir geht es jetzt um den heiklen Aspekt der "Kraft" (3.Ch) und des "Erschaffens" (2.Ch)., wobei auch in diesem Bereich halt "polare" Erfahrungen durchlebt/gelernt werden.
Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn Deine Freundin über mein Geschichtchen einmal nachdenkt und einsieht, dass andere Mitlernende im Reiki Jesus Christus und die Herzensliebe integriert haben, ohne einen "Fluchbefreier" zu bemühen.
Wenn das Reiki, das wir lernen, ein Hilfsmittel ist, um uns an die genannten Gottesaspekte stärker und einfach "lebhafter" zu binden, sie in unser Leben zu integrieren, anstatt zu einer neuen Egomanie auszuarten, ist "meine" Welt wieder ein Stück mehr in "Ordnung".
Vielleicht die Deiner Freundin auch!:-)
So nebenbei: Christusbewußtsein, kannst Du nicht kaufen, auch wenn Dir tausend esoterische Marktschreier etwas anderes "verkaufen" wollen.
Gruß
Bernd
Contessa hat geschrieben:Hi Dreamfinder,
nein. Meine Freundin ist auch meine Lehrerin gewesen.
Sie hat mir gesagt, dass Reiki göttlich ist. Doch nicht im sinne von Jesus/Gott. Erst nachdem der Fluchbefreier ihr dediziert sagte, dass sie in Verbindung mit Jesus stehe, hat sie angefangen sich mit der göttlichen Energie auseinander zu setzen. Das allerdings auch nur kurz. Denn sie fand keine Informationen darüber.
Liebe Grüße
Contessa