Die Passion Christi

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Scorpia

Die Passion Christi

Beitrag von Scorpia »

Die Passion Christi

Hat jemand den Film gesehen?

Bis zu der Stelle an der Jesus sein Kreuz trägt und Maria schon von ihm ablassen will, sich aber dann an seine Stürzte als Kind und ihre Verbundenheit erinnert, ihm dann wieder beisteht und mit ihm bis zum Ende geht, hat mich der Film sehr positiv hm,... beeinflußt, beeindruckt...

Bis zu der Stelle hätt' ich schwören können die beiden steht hinter mir und wärmen mir die Rückseite.....da war ein sehr tiefes Empfinden.

Alles was danach kam, konnt ich nicht mehr glauben. Es war wie abgeschnitten oder ich hab dicht gemacht weil bei mir ne Grenze des Ertragbaren erreicht war. Sicherlich auch Absicht der Macher.

Zum Ende hin das Gesicht des Gestorbenen fand ich sehr schön und sogar kunstvoll.

Grüßli, Scorpia
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Ameise
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Beitrag von Ameise »

Esgibt *sehr* heftige Diskussionen über den GFilm; meherere Kommentatoren / Kritiker sind sogar der Meinung, daß dieser Film "unchristlich" sei und im Grunde nur eine "Pornographie der Gewalt" sei.

Mel Gibson hat wohl über seinen Vater Verbindungen zu ultrarechten Christen, was das vielleicht erklären könnte.

Ein deutscher Priester (Meisner ?) sagte aus, er finde an dem Film nicht schlimmes denn "unser Gott it kein Gott zum Kuscheln" dieser Gott sei "ein Gott der blutig liebt".

Da fasse ich mich ehrlich gesagt an den Kopf.

Ich werde mir den Film jedenfalls nicht anschauen.
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Master Jan
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Beitrag von Master Jan »

und das von nem priester :o
*kopfschüttel*

gott hat sich nie geändert, nur die menschen und ihre sichtweise auf die dinge


also ich wollt den film ansehen...ich hoff der läuft noch...

liebe grüße
jan
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Rica
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Beitrag von Rica »

Eine Mitschülerin aus meiner Klasse, die ansonsten Horrorfilme mit viel Blut liebt, sagte mir nach dem Filmgucken:
"Der Film ist so blutig, dass ich ihn nur mit großer Mühe zu Ende gucken konnte. Was ein Fehler war. Solche Filme sollte man boykottieren."

Für mich fiel damit auch die Entscheidung, ihn mir gar nicht erst anzusehen.
sonten

Beitrag von sonten »

...ich hab schon als kleiner Junge bei Filmen über die Kreuzigung das Heulen gekriegt.

Selbst als Erwachsener bei Jux-Filmen wie "The life of brian" kriegte ich fast Zustände.

Dabei kann ich mir jeden Horrorfilm reinziehen.
Fragt mich nicht warum das so ist. Ich hab mich damit abgefunden.
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Rica
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Beitrag von Rica »

... grade so die Vorstellung hatte, dass Sonten in einem früheren Leben mal gekreuzigt wurde und ich als Hexe auf dem Scheiterhaufen.... HUUUUUUHuuuu schnell wech hier... :o
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Master Jan
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Beitrag von Master Jan »

sonten hat geschrieben:...ich hab schon als kleiner Junge bei Filmen über die Kreuzigung das Heulen gekriegt.

Selbst als Erwachsener bei Jux-Filmen wie "The life of brian" kriegte ich fast Zustände.

Dabei kann ich mir jeden Horrorfilm reinziehen.
Fragt mich nicht warum das so ist. Ich hab mich damit abgefunden.
tja dann würde ich erst recht reingehen :P...forschungsdrang ...und mal neben dem filmchen her beobachten auf was du evtl. reagierst
im spätprogramm kannste dann als ausgleich deine energien wieder auffüllen und in wallung bringen *gg

lg
Jan
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sonten

Beitrag von sonten »

Jan+Rica:

dann lieber 3xMatrix+irgendwas.

Würde ja sonst doch nur "Römer" verdreschen wollen, wenn ich da rauskomme!
Scorpia

Beitrag von Scorpia »

sonten hat geschrieben:...ich hab schon als kleiner Junge bei Filmen über die Kreuzigung das Heulen gekriegt.

Selbst als Erwachsener bei Jux-Filmen wie "The life of brian" kriegte ich fast Zustände.

Dabei kann ich mir jeden Horrorfilm reinziehen.
Fragt mich nicht warum das so ist. Ich hab mich damit abgefunden.
Dito, Herr Paralellentwickler, der Film war für mich ne echte Mutprobe.

Jan, ich kann mir gut vorstellen, wenn dus schaffst den Film anzusehen, einiges daraus zu ziehen.

Jedenfalls is Reiki geflossen ohne Bremse erst für Jesus und Maria, dann wahrscheinlich irgendwie für die Schauspieler. Ich hab wohl am meisten gebraucht *g*

Doch Gewald verherrlichend ist er nicht.
Dafür wird viel zu deutlich die Genze des Ertragbaren verletzt und ganz geziehlt immer immer höher geschraubt, so wie es wahrscheinlich bei einer Folterung ist.

Grüßli, Scorpia
Scorpia

Beitrag von Scorpia »

im spätprogramm kannste dann als ausgleich deine energien wieder auffüllen und in wallung bringen *gg
Dieser Versuch dauert bei mir jetzt schon seid gestern abend. Hatte sicher nen Schock.
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miss lucky
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Beitrag von miss lucky »

Ich fand den Film toll!!!
Zwar war es auch für mich z.T. schwer, die Gewaltszenen zu ertragen, aber im Endeffekt überwog für mich doch das Gefühl, daß der Film mir unheimlich viel geben konnte. Was er auch tat.

Er hat mir die ganze Geschichte viel näher gebracht. Ich glaube nicht an das , was die Bibel so erzählt, aber die Geschichte von den letzten Stunden Jesus' hat mich tief berührt und mir viele neue Gedanken gebracht.

Ich finde auch nicht, daß es schlimm ist, daß soviel Gewalt gezeigt wird, denn so ist es wohl, wenn gefoltert wird. Und wieso nicht mal so zeigen, wie es viellicht wirklich war, anstatt immer alles zu überdecken???
Deshalb ist der Film nichts für Zartbesaitete, die müssen es sich eben genau überlegen, ob sie sich den Film ansehen wollen.

In unseren Kinos hier haben sie übrigens Leute bereitgestellt, die nach dem Film mit den Zuschauern reden würden, wenn sie es wollen, weil sie emotional so aufgewühlt oder geschockt waren.
Gute Idee!

Liebe Grüße von
Lucky.
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Rica
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Beitrag von Rica »

Seelsorger für Kinobesucher... sorry, ich wittere öfter Marktlücken für Arbeitslose... d.h. nicht, dass ich mich lustig machen würde...

*schnell verschwinde*
Kobold

Beitrag von Kobold »

Also ich werde mir den Film wohl nicht anschauen, dennoch interessiert mich die Botschaft, die dieser Film wiedergibt.

Wie ich hörte, polarisiert der Film sehr und gibt wenig von der Botschaft und dem Leben Christi wieder.

Ich kann mir vorstellen, das dieser Film ähnlich wie Braveheart den Helden im Kampf gegen das Böse zeigt, der Leid und Schmerzen auf sich nimmt um für das Gute zu kämpfen.

Die Botschaft "Du musst noch härter sein, gegen das Böse, seht euch an, was dieser Mensch durchgemacht hat."

Der Held im Kampf gegen das Böse, der Grausames durchmacht aber im Herzen rein bleibt.

Waren das nicht auch schon die Botschaften in Mel Gibsons Breavehart oder Highlander, die mit unmenschlicher Brutalität aber mit ja ach so liebenden und heldenhaften Herzen für das Gute > kämpften <?

Die Brutalität zeigt doch eher, das Mel Gibson ein hang zur Brutalität hat, wo bleibt aber die Botschaft der Liebe in diesem Film?

Was mich an diesen Filmen stört ist, das sie wenig von der Läuterung und der Erkenntnisgewinnung eines Menschen zeigen, da ist der Held, der Gute, der gegen das Böse kämpft. Eine sehr einseitige Darstellung, es bleibt immer bei den Kämpfen in der äußeren Welt ohne Selbstreflektion.

Vielleicht täusche ich mich aber auch, ich habe den Film ja nicht gesehen.

liebe Grüße, Kobold
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Ameise
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Beitrag von Ameise »

Das ist es auch, was oft an dem Film moniert wird : Hang zur Brutalität, kein Wort über die Liebe.
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miss lucky
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Beitrag von miss lucky »

Es stimmt, kein Wort über Liebe. Aber warum hat wohl Jesus all das auf sich genommen? Ich glaube, er hat es aus Liebe getan. Nur wenn man liebt, ist man auch zu solchen Taten fähig. Aus Haß wohl kaum.
Deshalb muß man auch nicht nach Worten oder Bildern der Liebe suchen, sondern einfach zwischen den 'Szenen' lesen.
Obwohl die Bilder, die hier auch schon erwähnt wurden, als z.B. Jesus' Mutter sich zu ihm beugt und ihm Kraft gibt, Liebe ausdrücken.

Ich weiß nicht, ob Mel Gibson einen Hang zu Brutalität hat. Vielleicht mag er einfach heroische Geschichten. Und man muß sagen, daß seine Filme durchaus viele Menschen berühren. Und ist es nicht oft so, daß gerade diese Filme, die auf der einen Seite überwältigte Anhänger finden, oft genauso viele Leute entsetzen?
Durchschnittliche Filme werden nie soviele Leute haben, die sie ablehnen, aber auch nicht soviele Anhänger....

Lucky.
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Kobold

Beitrag von Kobold »

...
Zuletzt geändert von Kobold am 08.05.2004, 03:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Kräuterhexe Mone
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Beitrag von Kräuterhexe Mone »

Also, meine Ansicht mag euch seltsam vorkommen, aber ich schreibe sie trotzdem kurz:

Ich las bereits vor der Veröffentlichung in deutschen Kinos alle Kritiken (nicht deutschsprachiger Webseiten) und ich war sehr erschüttert. Ich las auch in anderen Foren und war noch mehr erschüttert. Da dachte ich mir: Die Geschichte kennste eh in und auswendig, was sollste dir da den Film reinziehen, um hinterher vollen Bewusstseins in das gleich Horn zu tröten in den Foren, wo du zuvor gelesen hast :wink: .

Ich habe daher den Film bewusst nicht angeschaut. Habe nur die Vorschauen gesehen und das hat mir gelangt. Nein danke. Jeder, der auch nur einen Funken Verstand besitzt, kann erahnen, wie schändlich es seinerzeit zugegangen ist und die Geschichte endet nie und sie lehrt auch nicht wirklich, wie uns die aktuelle Politik mehr als deutlich dieser Tage zeigt. Sowas muss nicht auch noch mit Millionen Dollars und Euros per Kino gesponsert werden. Tut mir leid - sowas unterstütze ich nicht.

Lieben Gruß
Mone

PS: Es gibt andere und auch gute Möglichkeiten, sich über die Untaten der römisch katholischen Kirche (= biblischen Weltenablauf) umfassend zu informieren. Wenn ein jeder dies für sich tun würde, so bekäme er ein vollkommen anderes Weltbild.
In einem oberflächlichen Menschen verursachen die kleinen Fische der
Gedanken lebhafte Wellen;

in einem tiefen Geist rufen die Wale der Inspiration kaum ein Kräuseln
hervor.

Hindu-Sprichwort
Scorpia

Beitrag von Scorpia »

Wie ich hörte, polarisiert der Film sehr und gibt wenig von der Botschaft und dem Leben Christi wieder.
Stimmt, der Film gibt nichts über das Leben Christi her, dafür aber berichtet er über eine Liebe welche ALLES vergeben kann. Das ist auch das schockierende an diesem Film. Ich fragte mich dauernt warum Maria net einschreitet. Alles was sie zu tun hat, ist zu ihrem Sohn zu stehn, der sich entschieden hat zu vergeben, aus Liebe, allen Menschen und des Universums gegenüber. Alleine dieser Kampf, den Maria da sich selber liefert, dokumentiert und spiegelt auch die aktuellen Probleme unserer jetztigen Welt.
Ich kann mir vorstellen, das dieser Film ähnlich wie Braveheart den Helden im Kampf gegen das Böse zeigt, der Leid und Schmerzen auf sich nimmt um für das Gute zu kämpfen.
Ganz und gar nicht. Jesus wird nicht als Held dargestellt. Der eigendliche Held war für mich der römische Dings ( fällt mir jetzt net ein) welchem er von den Juden vorgeführt wurde um ein entgüldiges Urteil zu fällen. Dieser Römer stand eigendlich schon in der Liebe, wurde aber von weltlichen Dingen zum Urteilen gezwungen. Doch sein Herz blieb dennoch rein. Er machte seinen Frieden mit Jesus.

Die Römer symbolisieren in diesem Film unsere heutige Welt und den Kern in jedem von uns welcher uns am Vergeben hindert.
Die Botschaft "Du musst noch härter sein, gegen das Böse, seht euch an, was dieser Mensch durchgemacht hat."
Jesus wirkt nicht hart sondern erschreckend schwach und menschlich. Maria gibt ihm immer wieder Kraft sich auf zu richten, dadurch wird sein Leiden verlängert und unerträglich.
Doch das Band der Beiden zerreißt nicht sondern wird immer stärker...und das kann man als Normalo nicht fassen und glauben.
Was mich an diesen Filmen stört ist, das sie wenig von der Läuterung und der Erkenntnisgewinnung eines Menschen zeigen, da ist der Held, der Gute, der gegen das Böse kämpft. Eine sehr einseitige Darstellung, es bleibt immer bei den Kämpfen in der äußeren Welt ohne Selbstreflektion.
Wenn man sich den Film als Mensch ansieht, sollte man ein Körbchen mitnehmen um die Erkenntnisse welche man gewinnen kann, zu verstaut.

Bei mir hat sich ne dicke Blockade gelöst.

Grüßli, Scorpia
Scorpia

Beitrag von Scorpia »

PS: Es gibt andere und auch gute Möglichkeiten, sich über die Untaten der römisch katholischen Kirche (= biblischen Weltenablauf) umfassend zu informieren. Wenn ein jeder dies für sich tun würde, so bekäme er ein vollkommen anderes Weltbild.
[/quote]

Morgen Mone,
es waren ja nicht die Römer sondern sein eigenes Volk, die Juden, welche ihn auslieferten und die grausamen Taten von den Römern forderten.

Ich habe den Film als nicht glaubensspezifisch empfunden.

Außerdem finde ich dieses Thema " die Kirche hat aber..." abgenudelt und sollte entlich abgelegt werden.

Verbrannt, ertrunken,erstochen und gekreuzigt wurden wir alle mal. Irgendwann sollte mans dabei belassen und loslassen.

Alles Liebe, Scorpia
LarsU

Beitrag von LarsU »

Hallo Scorpia,
ich habe den Film gesehen und mir hat er sehr gut getan. Ich glaube, dass die Dinge stimmen, die die Bibel berichtet, und weiß daher wozu es gut war. Ich habe das Kino mit einem sehr warmen und sicheren Gefühl verlassen.

Im übrigen finde ich aber dennoch nicht, dass es ein besonders guter Film war.

Unzutreffend finde ich nur die Kritik, dass er von der christlichen Botschaft zu wenig erzählt. So wie die Bibel am Anfang als Buch für Christen gedacht war, die die Grundzüge schon wußten (missioniert wurde face to face, nicht schriftlich), so ist auch dieser Film m.E. eigentlich von und für Menschen gemacht, die bereits wissen worum es geht. Der große Erfolg ist demgegenüber eher überraschend und war wohl eher nicht vorherzusehen - nicht umsonst hat der Regisseur den Film selbst fianziert, die großen Studios hatten kein Interesse.

Sehr problematisch finde ich:
- den Authentizitätsanspruch in historischer Hinsicht: "Unsere Darsteller sprechen Latein und Aramäisch, deshalb ist das quasi Reality-TV"
- die Rolle von Pontius Pilatus; insofern ist der Vorwurf, der Film sei antisemitisch, nicht ganz und gar aus der Luft gegriffen. Nirgendwo in der Bibel steht etwas in dem Sinne, dass Pontius Pilatus Jesus hinrichten mußte, um seinen eigenen Kopf zu retten; so wird es in dem Film aber dargestellt. Historisch (außerhalb der Bibel) ist hingegen überliefert, dass er einige Jahre nach den Ereignissen abberufen wurde, um in Rom wegen zu großer Grausamkeiten gegen die Bevölkerung vor Gericht gestellt zu werden. Es wurde also wirklich das bestmögliche Pilatus-Bild aus der Bibel herausgelesen, und spontan fällt mir mindestens eine bedeutungsvolle Stelle aus der Bibel ein, die für dieses Bild übergangen wurde - werden mußte.

Übrigens wird die eigentliche Brutalität der Kreuzigung im Film gar nicht gezeigt: das ständige Hin-und-Her zwischen Absacken/Ersticken und dem Hochziehen mit den Nervensträngen der Arme direkt auf den Nägeln (genagelt wurde zwischen Elle und Speiche am Unterarm direkt unter dem Handgelenk).

Was die Frage betrifft, die Du Dir gestellt hast: Maria konnte natürlich gar nicht effektiv eingreifen. Es gab ein Gerichtsurteil der höchsten Instanz und ein professionelles Hinrichtungskommando.

Herzliche Grüße!
LarsU
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Husky
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Beitrag von Husky »

Ich habe diesen Film noch nicht gesehen, aber das werde ich nachholen. Wenn man die Diskussion in Rundfunk, Presse und Fernsehen und auch hier verfolgt, werde ich neugierig auf den Streifen, um mir ein eigenes Urteil zu bilden.

Falls dieser Film nur geschaffen wurde, um zu testen, wieviel Gewalt man in einen Film packen kann, der das Thema Jesus Christus behandelt, dann wäre ich vom Produzenten und Schauspieler Mel Gibson sehr enttäuscht.

Diese Entscheidung kann ich aber erst treffen, wenn ich den Film gesehen habe. Geld werde ich dafür nicht ausgeben, außer natürlich den normalen Stromkosten. :wink:

Gerade gestern habe ich mir auf dem Flohmarkt die DVD "The day after" besorgt. Als ich den Film damals mit 14 Jahren zum ersten mal sah, war ich auch sehr geschockt, obwohl dieser Streifen auch nur eine ungefäre Wiederspiegelung der Ereignisse nach einem solchen Disaster, darstellt.

Gruß Uwe
Hüte dich vor Menschen mit nur einem Buch!
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