Metitationtechniken

Fragen zu Behandlungen, Set und Setting oder zur Anwendung von Reiki.

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Harmonie
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Metitationtechniken

Beitrag von Harmonie »

Hallo zusammen,

ich hätte da mal eine Frage an Euch:

In dem Buch "Der Geist des Reiki", werden im Meditationsteil, bzgl. der Meditationstechniken für den 3. und 4. Grad, die Techniken "Vipassana und Zazen" angegeben. Leider erfolgt danach keine weitere Erläuterung bzw. Hinweis auf entsprechende Literatur.

Kann mir von Euch einer diesbezüglich weiterhelfen?

Herzlichen Dank schon mal vorab.

Liebe Grüße
Christine
Immer in Gedanken zu lächeln, erhält dem Gesicht die Jugend.
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Wendelin

Beitrag von Wendelin »

Hallo Saluki :lol:
bei meinem letzten Reiki-Kreis-treffen haben wir die "Vipassana"-Meditation wie folgt gemacht:
Sie dauerte ca 1 Stunde und wird im Sitzen!! gemacht. In dieser Med. richtetst Du Deine Aufmerksamkeit auf zu erst nacheinander ( beginnend mit dem Kopf dann bis zu den Füßen ) auf einzelnen Körperteile, dann auf Körperbereiche. diese Bereiche wurden mit jedem Reinfühlen größer ( Hand -> Arm -> Oberkörper mit Arme usw. ). Schließlich fühlten wird den Körper als Einheit.
Die Med. war sehr schön, da ich mich aber im "Schneidersitz" befand, schliefen mir beide Beine ein, die dann langsam anfingen weh :cry: zu tun.
Das nächste Mal mache ich die Übung auf einem Stuhl oder Sessel sitzend.

Viel Spaß
Ephrahim
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Kräuterhexe Mone
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Beitrag von Kräuterhexe Mone »

Hallo Ephrahim,

bezgl. deiner schmerzenden Beine im Schneidersitz bei der Medi habe ich für mich Abhilfe gefunden:

Ich meditiere auf einem Dinkelspelz-Medikissen. Das ist prima. Es ist weich, weil es ja Spelz ist und keine Kerne. Es ist außerdem warm und man kann wirklich gut drauf sitzen. Ich setze mich inzwischen sogar darauf, um Bücher zu lesen oder TV zu gucken.

Das Problem der schmerzenden Beine kenne ich auch, obwohl ich Tai Chi mache und Yoga. Aber - es knarzt und knackt irgendwie überall *grins*
Man läuft halt ein, wenn man den ganzen Tag im Büro hockt :-)

Eine Medibank habe ich auch. Aber - nunja - wenn man nicht genügend Polster am Popo hat, dann kriegt man Schwielen. Man braucht dann quasi ein Kissen. Wobei - es sitzt sich auch gut auf so einem Bänkchen. Ganz ohne Frage.

Ich wünsche dir noch viel Freude bei deinen Vipassana-Meditationen.

Liebe Grüße
Mone
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Harmonie
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Beitrag von Harmonie »

Danke Ephrahim,
ich probiers mal aus.

Hallo Mone,

jaja...wir komme alle in das knackige Alter (wo alle Knochen knacken).....

Liebe Grüße
Christine
Immer in Gedanken zu lächeln, erhält dem Gesicht die Jugend.
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Stardog
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Vipassana

Beitrag von Stardog »

Hallo Saluki, hallo Ephraim, :oops:
ich bin gerade durch Zufall? auf euren Chat gestoßen.
Zum Thema Vipassana kann ich euch Auskunft geben, da ich schon mehrmals ein 1 wöchigen Vipassana Retreats teilgenommen habe.
Wir haben dabei mit den Sitpositionen Lotus- Schneider- oder Fersensitz meditiert . Der aufkommende Schmerz oder auch das einschlafen der Füße etc. ist am Anfang ganz normal und verschwindet beim wiederholten Üben.
Die Konzentration erfolgt zunächst auf die Nasenspitze und dann auf den Atemfluß. Wo atme ich ein? Linkes, rechtes oder beide Nasenlöcher etc.
Wie atme ich aus? Normalerweise dabei durch den Mund.
Die Gedanken kommen und gehen. Sie werden nicht unterdrückt, ihnen wird keine Bedeutung geschenkt und keine Aufmerksamkeit. Wenn die Gedanken, der Schmerz, das Einschlafen der Füße dich ablenken dann kehre zurück zum Beobachten des Atmen.
Die Meditation dient dazu zu entleeren, klar zu werden, bewußt zu werden, eins zu werden.
Sie ist überall einsetzbar, weil sie keinem Glaubensystem und keinen Symbolen und Mantren anhängt. Der Atem ist das verbindende Glied.
Mit der Übung kommt die Bewegungslosigkeit dazu. Also kein zurechtrücken, kein kratzen - jucken oder Positionswechsel.
Bei dieser Meditation sollte auch nichts zusätzlich eingebaut werden, weil es dann die Wirkung des Universalismus verhindert.
Ich hoffe ich hab nicht zu viel dazu gesagt und euch ein wenig Einblick verschafft.
Licht und Liebe für euren Weg
stardog :)
... zuerst heile Dich selbst.
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Harmonie
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Beitrag von Harmonie »

Danke Stardog für Deine ausführliche Information.

Liebe Grüße
Christine
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Wendelin

Beitrag von Wendelin »

Hallo Stardog :D

vielen Dank für Deinen Beitrag. So wie Du es beschrieben hast, haben wir es auch gemacht. Was die Gedanken anbelangt, habe ich mir einen "Trick" zugelegt: Ich "lege" sie einfach auf einen " neben mir stehenden Tisch ". Klappt meistens.
Aber das Mittel gegen die einschlafenden Beinen kannte ich noch nicht.

Nochmals vielen Dank

Ephrahim :lol:
C. Shirin-Yasar
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Meditationstechniken

Beitrag von C. Shirin-Yasar »

Hallo,
wenn man (noch) kein Meditationskissen hat oder nicht so viel Geld ausgeben will, kann man auch einen kleinen Schemel nehmen und darauf ein Kissen legen. Das ist auch sehr bequem und die Füße schlafen nicht ein.
Tschüß ud schönen Tag noch,
Shirin-Yasar
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Sachit
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Beitrag von Sachit »

Hallo,

das mit den schmerzenden Beinen im Schneidersitz habe ich folgendermaßen gelöst:
Ich habe einfach unter jedem Knie einen Stapel Putzlappen gelegt, sodaß ich meine Beine bequem darauf ablegen konnte. Nach und nach wurden es dann immer weniger, sodass ich nach ca 1 Jahr täglicher Meditation ohne sie auskam (Putzlappen).

Für Anfänger ist ein Meditationsbänkchen ideal. Wichtig ist, das das Becken leicht nach vorne geneigt und die Wirbelsäule aufrecht ist.

So ein Bänkchen kann sich jeder leicht für wenig Geld herstellen:

Einfach ein Brett 80 mal 20 cm (z.B.Fichte/Tanne) im Baumarkt kaufen, auf einer Längsseite von beiden Seiten jeweils von der Außenkante nach innen 18 cm und auf der anderen Längsseite jeweils von der Außenkante nach innen 21 cm anzeichnen.

Die 18 cm mit der 21 cm Markierungen auf der einen Seite mit einem Bleistift verbinden und das gleiche auf der anderen Seite.

Dann die beiden Seitenteile absägen.

Ihr habt nun ein trapezförmiges Mittelteil (Sitzfläche) und die beiden Seitenteile.

Die Seitenteile braucht ihr nur noch unter der Sitzfläche verleimen und vertig ist euer Meditationsbänkchen.

Die Neigung und Höhe könnt ihr natürlich individuell variiern, ebenso kann das Bänkchen gepolstert werden.

Sachit
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Frank
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Beitrag von Frank »

Sachit hat geschrieben:So ein Bänkchen kann sich jeder leicht für wenig Geld herstellen:
Da freut sich der Heimwerker. Danke für den Tipp.
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Kräuterhexe Mone
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Beitrag von Kräuterhexe Mone »

Hello Sachit,

och mönsch - der Tipp kommt zu spät für mich *gg*

Ich hab das Ding für 15 Euro gekauft :wink:

Aber danke echt für die Maße! Nun kann ich es weiterempfehlen *freu*

Liebe Grüße für dich
Mone
In einem oberflächlichen Menschen verursachen die kleinen Fische der
Gedanken lebhafte Wellen;

in einem tiefen Geist rufen die Wale der Inspiration kaum ein Kräuseln
hervor.

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Sachit
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Beitrag von Sachit »

Hallo Mone,

tut mir leid das der Tipp zu spät kam, aber 15 Euro sind noch OK. Die Dinger werden meist höher gehandelt.

Vielleicht möchtest du ja mal auf einem Meditationskissen meditieren.
Dafür wird einem auch eine Menge Geld abgenommen, wenn man die kauft.
Ich habe mir in der Kissenabteilung eines großen Möbelhauses (gibt es ja überall) ein schönes rundes Kissen gekauft ( gute Qualität, 10 Euro).
Als Füllung verwendete ich 4 Kg Strohgranulat (3 Euro) aus einem Futterhandel für Kleintiere (Du kannst dort auch günstig irgendwelche Körner bekommen). Als Innenteil des Kissens verwendete ich eine Baumwolltragetasche, die ich dann mit dem Granulat gefüllt und mit den Tragegriffen verknotet habe.
Das Nirvana habe ich damit noch nicht erreicht, aber ich sitze darauf besser als auf meinem Sitzkissen aus festem Schaumstoff.

Wenn du dir so ein Meditationskissen baust, hast du dein Geld wieder drin.

Sachit
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