Hallo Jogi,
warum sollte der Schüler nicht für die Investitionen, die ja zum Aufwand die ein Reiki Lehrer für den Schüler aufbringt zählen, bezahlen? Die Energie ist ja gratis und folglich ist Dein Argument mit den Energiequalitäten nicht relevant. Wenn Du Dein Auto in die Werkstatt gibst, kostet eine Mechanikerstunde mindestens 80 Euro. Der Mechaniker selber verdient vielleicht 15 Euro. Dazu kommen steuerliche Belastungen von noch ein mal 15 Euro, also wofür glaubst Du daß die restlichen 50 Euro sind? Ganz einfach, der Kunde bezahlt für die Geräte die eine Werkstatt zum reparieren des Autos benötigt, angefangen von der Hebebühne bis zum Schraubenschlüssel. So läuft es überall wo Dienstleistungen geboten werden.
Wenn du ein System kritisierst, dann bitte einen Gegenvorschlag machen. Wie sollte man es Deiner Meinung nach machen, damit es sowohl für Lehrer wie auch Schüler akzeptabel ist? Wie sollte das denn funktionieren wenn man einheitliche Preise macht? Die Preise für den ersten Grad erhöhen, oder die Preise für den dritten Grad senken? Oder vielleicht beides und sich in der Mitte treffen? Gehen wir mal alle Möglichkeiten durch und nehmen gleich mein Preisniveau als Beispiel:
Möglichkeit 1.) Alle Grade kosten was der Meistergrad kostet, also 640 Euro. ergebnis: niemand würde für den ersten Grad so viel bezahlen.
Möglichkeit 2.) Alle Grade kosten so viel wie der erste Grad, also 160 Euro. Ergebnis: Auch wenn man bei einer Person auf private Räumlichkeiten ausweichen kann, so würde der Reiki Lehrer, wenn er beim dritten Grad nur einen Schüler hat, für ein Wochenende, abzüglich Kosten für Diplom, Seminarunterlagen usw. weniger für seine Zeit bekommen, als wenn er einer "herkömmlichen" Arbeit nachgehen würde (egal welche). Wer die Zeit des Reiki Lehrers der für ihn da ist als so gering schätzt, der schätzt auch Reiki und seine Mitmenschen, bzw. den Reiki Lehrer (und wahrscheinlich auch sich selber) als so gering daß er es erst ein mal schätzen lernen sollte, bevor er sich überhaupt in den ersten Grad einweihen lässt.
Bleibt Möglichkeit 3.) Alle Grade kosten so viel wie der zweite Grad. Ergebnis: Macht der Schüler nur den ersten Grad, bezahlt er mehr als beim herkömmlichen System. Macht er die ersten beiden Grade, bezahlt er ebenfalls mehr. Macht er alle 3 Grade, bezahlt er genau so viel wie bim herkömmlichen System.
Eine vierte Möglichkeit gäbe es auch noch: keine Investitionen zu machen, also kein Diplom, keine Kursunterlagen (auf die im Handel befindliche Literatur verweisen), kein Seminarraum (Einweihungen im Park, bei jeden Wetter), keinen Behandlungstisch (warten bis ein Obdachloser eine Parkbank freigibt

), keine Wegbegleitung (Schüler erhält keine Telefonnummer des Lehrers). Ist nicht mein Stil, aber vielleicht gibt es Schüler die das brauchen, damit sie zu schätzen wissen was es wert ist wenn ein Mensch für sie da ist.

Liebe Grüße
Rudi
jogi hat geschrieben:werden reiki seminare an einem wochenende gehalten,sind unterschiedliche preise für mich nicht plausibel.die aufgewendete zeit der raum das material etc sind wie gesagt gleichermaßen vorhanden oder müssen gleichermaßen aufgebracht werden.die energie an sich bleibt gleich, es gibt kein mehr an energie, keine bessere qualität.die wertigkeit der verschiedenen stufen ist für mich gleich,reiki bleibt reiki.warum brauche ich , wenn ich den 3.grad vermittle und nur einen schüler habe,eine ähnliche endsumme x als ausgleich für das seminar oder die darüber hinausgehende begleitung,wie für ein 1.grad seminar mit 5 teilnehmern?jeder schüler braucht die entsprechende aufmerksamkeit und begleitung in seinem grad! bei 1 teilnehmer rechnet es sich nicht einen raum zu mieten,welches wohl die grösste investition für ein seminar darstellen dürfte.alles was ich an fortbildungen und reikiseminaren gemacht habe , habe ich ausschliesslich für mich getan.der interessierte schüler soll nicht meine investitionen bezahlen!