Patriarchat?

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Rica
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Patriarchat?

Beitrag von Rica »

Hallo,
angeregt durch die postings von principessa gestern würde ich gern mal mit Euch diskutieren, was Ihr dazu meint:

Wie seht Ihr das - leben wir noch im Patriarchat?

Ich dachte mal, wir hätten das hinter uns. Zur Wendezeit war ich 24, voll berufstätig und verheiratete Mutter mit 2 kleinen Kindern. Ich hatte einen anerkannten job, hatte stellv. Chefposition inne und lebte in der DDR in einer Welt, wo die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau schon stark realisiert war. Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Fand ich gut, hab mich wohl dabei gefühlt.
Frauen waren voll integriert, ihre Leistung wurde anerkannt, und ich hatte nicht das Gefühl, dass ein Missverhältnis zwischen den Geschlechtern bestand.

Wenn ich jetzt so um mich schaue, bin ich oft sehr traurig, wenn ich sehe, was in unserem jetzigen, gesamtdeutschen Gesellschaftssystem hinsichtlich der Gleichberechtigung los ist. Für mich zeichnen sich da deutliche Rückschritte für die Frauen ab.

Sicher gibt es heute Frauenbeauftragte, Quotenfrauen in politischen Bereichen u.v.m.
Aber es ist heute wieder so, dass Frauen für eine gehobenere Position in einem job BESSER sein müssen, als der Mann es ist, um diese zu bekommen. Ist sie gar noch im gebärfähigen Alter mit nichtabgeschlossener Familienplanung ... na dann braucht sie sich hierzulande gar nicht erst bewerben.

Wir werden vom Geld regiert und müssen unser gesamtes Leben diesem Faktor unterordnen. Zumindest meint das die Wirtschaft, weshalb die Chancengleichheit für Frauen hier und heute nicht gegeben ist. Frauen müssen es sich heute gefallen lassen, dass sie mit 38 Jahren bei der Einstellung zu einem neuen job noch gefragt werden, ob sie schwanger sind oder es vorhaben zu sein - da ja bekannt ist, dass ein neuer Lebensgefährte an ihrer Seite ist!!!

Ich wünschte mir EIN MAL im Leben, dass diese intime Frage mal an diese Männer öffentlich gestellt wird, um solchen Fragestellern mal ihre ungeheuerliche Indiskretion und Herabwürdigung einer Person auf ein reines ARBEITS-OBJEKT und keinen GANZEN Menschen nachfühlbar zu machen.

So, genug von mir. Ich freue mich auf Eure Antworten. Und vielleicht hab ich ja was übersehen, was heute positiv ist und mir beweisen kann, dass wir schon in einer Übergangsphase zu etwas Besserem sind.

Neugierige Grüße von Rica
SandyZ
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Beitrag von SandyZ »

Hi Rica

Mich beschäftigt zur Zeit etwas ganz anderes in Sachen Gleichberechtigung. Die Fälle häufen sich, wo sich Paare mit Kindern trennen und sogar, wenn der Mann vorher der Hausmann war und die Frau arbeiten ging, ist es so, dass die Kinder der Frau zugesprochen werden. Der Mann darf dann zahlen und seine Kinder jedes 2. Wochenende haben, wenn die Frau es so will. Wenn der Mann nicht absolut hieb und stichfest nachweisen kann, dass die Frau Alkoholikerin oder Drogensüchtig ist, hat er keine Chance, die Kinder zu bekommen, selbst wenn er 10 Jahre für sie zu Hause war, Tag für Tag. So ist wenigstens in der Schweiz.

Wenn ich dann sehe, wie Mann und Kinder leiden bei dem neuen Arrangement, denke ich, dass man die Latte für Gleichberechtigung auch mal da ansetzen könnte.
Und was ist jetzt schlimmer, weniger zu verdienen, weil man eine Frau ist (und ist ja bei weitem nicht überall so) oder die Kinder zu verlieren, weil man ein Mann ist?

Ich glaube, ist gibt sicher noch einige solche Beispiele, wo man sieht, dass auch Mann sein schwer sein kann. (in Sachen Gleichberechtigung, hi hi)

Grüessli
Sandy
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Janina
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Beitrag von Janina »

Allein der Spruch in der Arbeitswelt:

Behinderte und Frauen werden bevorzugt

sagt doch schon einiges.

Allerdings in die andere Richtung - es gibt so viele Frauenhäuser (wohl auch zurecht) aber keine bzw kaum eine Stelle wohin sich Männer wenden können wenn sie z.B. misshandelt werden (dies kommt zwar statistisch weniger vor - aber es kommt vor)
vom Reiki kanalisieren - zum Reiki Sein
Wer sich für die lanjährige, ehrenamtliche Adminarbeit
revanchieren möchte kann dies mit einem Buch tun :) [url=http://www.amazon.de/gp/registry/registry.html/028-5447202-2218946?ie=UTF8&type=wishlist&id=VVUPB24SBKZY]Wunschliste[/url]
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Rica
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Beitrag von Rica »

"Behinderte und Frauen werden bevorzugt."
Kann auch niemand nachprüfen, ob da, wo ich mich bewerbe, hinterher nicht doch ein Mann auf dem job sitzt...

Das zeigt, dass wir auf jeden Fall noch keine Gleichberechtigung haben, sonst müsste man das nicht so ausschreiben.
---> Beweis fürs Patriarchat; ein Versuch, das zu verändern ins Gleichgewicht.

Im TV hab ich neulich eine Reportage gesehen, wo ein alleinlebender Mann sein Haus für andere Männer öffnet, die in Bedrängnis sind vor ihren Familien. Klar, auch das ist ein Problem. Und ich habe nicht behauptet, dass Frau = sanftmütiger Engel bedeutet. :wink:

Danke für Eure Antworten, liebe Janina und Sandy!
Sehr interessant, wie ihr für die Spezie Mann Beispiele aufzählt..., habt Ihr auch andere Beispiele mal erlebt? Wurde Ihr aufgrund Eures Frauseins mal diskriminiert?

liebe Grüße von Rica,
die grade das Buch "Die Wolfsfrau" erneut durcharbeitet... :zunge:
SandyZ
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Beitrag von SandyZ »

Hmm, ob ich in dieser Hinsicht mal diskriminiert wurde?

Seit ich Erwachsen bin denke ich nicht. Versuche wie, geh mal Kaffee für mich holen, blöde Anmacherei und ähnlich Unwichtiges gab es schon. Solche Typen kommen bei mir aber nicht weit. Lohnmässig kann ich echt nicht sagen, ob ein Mann mehr verdient hätte als ich. Interessiert mich auch nicht, da ich jeweils bekam, was ich gefordert hatte.

Ich liebe es, eine Frau zu sein und liebe aber auch die Männer. Kommt einer mit Macho-Gehabe, kann ich mal mitspielen und wenn ich keine Lust drauf habe, lese ich ihm die Leviten. Je nach Lust und Laune. Und, das Spiel gefällt mir halt auch. :wink: :zunge:

Auf der anderen Seite kann ich ganz schön sauer werden, wenn jemand zu meinen Kindern sagt; das ist nichts für Mädchen/Jungen. Da stelle ich mich immer auf die Hinterbeine.

Grüessli
Sandy
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Scorpia

Beitrag von Scorpia »

Hm,...ich glaub, wenn ich so nachdenke bin ich nie wegen meinem Frausein diskimimiert worden....außer bei der Geburt zu Söhnchen, von nem Chefarzt der alle Gebärenden irgendwie herablassend behandelte sobald seine Studenten mit bei waren. Eine dort arbeitende Ärztin tat es ihm natürlich nach. Von dieser Frau habe ich mich mehr diskiminiert und verraten gefühlt als von diesem Mann. So wie ich das sehe, wird er es im nächsten Leben anders lernen dürfen.

Doch weder Im Job noch mit anderen Männern wurde ich jemals echt belästigt.

Im Gegenteil, Männer begegneten und tun es immer noch mir mit Achtung und Respekt. Selbst wenn mal "unanständige" Gedanken aufkeimen sollten, wurde bis jetzt immer ehrlich und offen darüber gesprochen bzw. mein Erdenmann erhält dann von männlichen Bekannten ehrliche Komplimente für seine Frau.
Das schmeichelt natürlich.

Nie hatte ich Anlass mich von der Männerwelt diskiminiert zu fühlen.

Vielleicht hab ich Glück? Das weiß ich nicht.

Männer waren für mich aber auch nie eine Art Mytherium oder bedauernswerte Wesen mit tonnenschwerer Karmaschuld.

Männer sind Jäger, Sammler und große, begeisterungsfähige Kinder, Stammhalter, Ernährer, halt eben Männer.....auf den ersten Blick.

Auf den zweiten Blick
so sensibel dass sie
manchmal nicht stark genug sind
um schwach zu sein

Alles Liebe, Scorpia
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Rica
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Beitrag von Rica »

Freu mich über Eure Gedanken. Danke schön!

Ich freue mich darüber, dass es Frauen gibt, die sich nicht diskriminiert fühlen oder sich nicht daran erinnern können, es gewesen zu sein! Das lässt hoffen... :D
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Ameise
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Beitrag von Ameise »

Hallo, ein Mann meldet sich auch mal ! ;) :D

- Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Emanzipation wird aber noch Jahre brauchen.

- Was kommt dann ? Wird das Pendel vielleicht in die Gegenseite umschlagen ? Angeblich ist es in den USA bereits soweit - nicht im Arbeitsleben, aber in der Kommunikation. Stichwort : Volltrottel in der Werbung.

Ich habe zu alldem ganzen eine sehr kontroverse Meinung. Zum Beispiel verstehe ich unter Gleichberechtigung nicht nur, daß für die gleiche Arbeit gleiche Löhne gezahlt werden, sondern auch so Dinge wie gleiche Lebenserwartung (Frauen : bis zu 10 Jahren statistisch mehr als Männer), Türen aufhalten (ist als Form der Höflichkeit immer von Männern gegenüber Frauen gefordert - ich sage jetzt einfach mal ganz provozierend, daß eine Frau einem Mann keine Türe aufhalten, ihn über die Straße tragen usw. tun würde. [Wo ist hier der zynische Smiliey ?)]

Zur Gleichberechtigung gehören immer zwei. Und solange es immernoch Frauen gibt, die sich gerne als "Luxusgeschöpfe" sehen würden, zweifle ich daran.

Ich sehe das inzwischen evolutionär : Männer als Versorger, Frauen als Nestbehüter - mit allen Konsequenzen. Gleichberechtigung gedeiht nur da, wo von beiden Rollenvorstellungen abgewichen wird, aber dazu muß man sich ihnen vorher bewußt werden.

Wie schon gesagt : Wir sind auf dem richtigen Weg. ;)
Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.
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Rica
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Beitrag von Rica »

Hi Alrik,
ja, ich hoffe auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Und ich finde jegliche Werbung, die auf Kosten eines anderen geht, über den die Menscheit sich dann ausschüttet, ziemlich daneben. Wollen wir hoffen, dass es hier bei uns dabei belassen wird, wie es jetzt ist. Der Ansatz, Männer mit einem bestimmten Putztuch "wegzuwischen" ist ja auch bereits hier eingetroffen... :roll:

Frauen- und Männer-verbindende Grüße von Rica
Zuelli

Beitrag von Zuelli »

Also, ich kann zwar auch nicht behaupten, regelrecht diskriminiert zu werden. Allerdings hab ich doch die Erfahrung gemacht, daß viele (nicht alle!) eine Frau grundsätzlich für blöd halten, vor allem wenn es um technische/handwerkliche Dinge geht.
Als ich mich neulich mal über Teppichböden erkundigte, die man auf einer Treppe verlegen kann, erklärte der (männliche) Mensch mir das gleich fünf oder sechs mal. Aber ich habe es wirklich schon beim ersten mal verstanden, was er mir aber, seinem skeptischen Blick nach zu urteilen, irgendwie nicht abkaufen wollte.... :wink:

Dann arbeite ich in einer Firma, die als Paradebeispiel für das Patriarchat dienen könnte. Hier herrschen wirklich Zustände wie vor hundert Jahren. Die Bezahlung ist zwar gleich, weil tarifvertraglich geregelt, aber der Stellenwert einer Frau ist lange nicht so hoch wie der eines Mannes.
Allgemeine Arbeiten wie spülen und sich um die Kaffeeküche kümmern müssen immer wieder in zähen Verhandlungen auch an männliche Kollegen delegiert werden. Echt müßig, und ich hab schon fast resigniert, weil ich es einfach für Energieverschwendung halte, mich ständig über so einen Mist aufzuregen und für mein Recht zu "kämpfen".
Aber nicht nur da hapert es, sondern auch was Karriere angeht hat man es als Frau hier dreimal so schwer wie ein Mann. AbteilungsleiterIN? Um Himmels Willen ... doch nicht hier!

Ich glaube allerdings auch, daß Männern auch viele Nachteile entstehen - vor allem, wie oben schon beschrieben, was das Familienrecht angeht.

Was mir immer wieder sauer aufstößt ist diese grundsätzliche Trennung von Mann und Frau. Ich habe immer das Gefühl, als wollte jede Gruppe auf Biegen und Brechen beweisen, daß sie die bessere ist.
Warum eigentlich immer dieser Wettbewerb?? Kann man nicht einfach akzeptieren, daß es halt zwei Geschlechter gibt, die eben unterschiedlich sind und bei denen jeder Stärken und Schwächen hat?

Deshalb mag ich auch frauenfeindlichen Witze genauso wenig wie männerfeindliche. Immer nur gegen den anderen.
Kann es nicht einfach mal miteinander gehen, alle gleichgestellt und sich gegenseitig ergänzend?
Es hapert einfach an der Akzeptanz des anderen. Ob Mann ob Frau, ob schwarz ob weiß, arm oder reich ... jeder gegen jeden, immer nur Kampf und Machtgerangel.
Ist es beim Fußball nicht auch so? Immer gucken, wer der bessere ist ...
Sport, Politik, was auch immer, überall muß es einen Gewinner geben.
Wen wundert's, daß der Leistungsdruck auch für den einzelnen "Normalverbraucher" immer größer wird?

Das ist jedenfalls mein Eindruck von der Welt, und ich träume einfach von Harmonie, Akzeptanz und Toleranz. Bis es soweit ist konzentriere ich mich halt auf mein persönliches Umfeld, und da kann ich wirklich sagen, daß es recht ausgeglichen ist.
Vor allem bin ich glücklich endlich einen Partner zu haben, mit dem ich eine wunderbare gleichberechtigte und harmonische Beziehung führe ohne "zwei Klassen-Gesellschaft". :D
Klar knallt es bei uns auch ab und zu, aber es gibt am Ende immer zwei Gewinner 8)
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Janina
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Beitrag von Janina »

Hm.. Alrik, also ich halte auch Männern die Tür auf - gehört für mich auch zur Höflichkeit :) Warum ich keinen Mann über die Straße oder eine Pfütze trage? Tja entweder kann man(n) drumherumlaufen und zweitens - soll ich mir nen Bruch holen ? *gggg Andererseits möchte ich aber auch nicht über die Straße getragen werden. Auch mag ich nicht wenn ich mit meinem Freund ausgehe und der will immer allles bezahlen - schlimm - ich übernehme auch sehr gerne mal die Rechnung - mitlerweile teilen wir es uns immer - einmal bezahlt er ein anderesmal ich - je nachdem wer gerade flüssiger ist ;) Ich darf sogar mit Seinem Auto fahren - super was? *ggg ;) Kochen lernen wir beide zusammen bzw probieren uns gemeinsam aus - ok ganz gleichberechtigt ist ER da nicht - ich schieb ihm immer die Zwiebeln zum schneiden hin ;)

Aber jetzt mal Spaß beiseite - ist es nicht so, dass Frauen höhere Abgaben an die Krankenkassen haben als Männer - soweit ich informiert bin, sind die Beiträge höher.

Gleich - können Männer und Frauen nicht sein - jeder hat seit stärken und schwächen und ich finde vollkommene Gleichheit im sinne von gleichem Handeln, gleicher Kommunikation, gleicher Physischer Ausstattung geht erstmal gar nicht ( ok ok wenn wir lichtwesen sind und keinen körper mehr haben vielleicht schon).

Wir pochen als Frauen immer auf Gleichberechtigung. Wenn wir davon ausgehen, das Verhalten anerzogen wurde, wieso ändern WIR dann nichts in der Erziehung. Es ist ja immernoch so, dass Frauen den größeren Teil in der Erziehung der Kinder übernehmen (ausnahmen bestätigen die Regel). Wieso lassen WIR als Mütter unsere Jungen nur mit Autos spielen? Wieso schenken wir ihm keine Puppen? oder wieso darf unser Mädchen sich nicht im Dreck suhlen aber ein Jugne darf es trotzdem noch? Nur mal so in den raum gestellt
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Ameise
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Beitrag von Ameise »

Zwiebeln ? Dazu fällt mir etwas ein : Meine Schwester behauptet, es tränt nur, wenn man dabei durch die Nase atmet ... ;)

Abwaschen ist auch gut. :)

Abgesehen davon - ich sagte ja, daß ich einiges sehr provozierend formuliert habe ... ;)

Und : Wir sind auf dem richtigen Weg. Rollenvorstellungen mögen ja evolutionär ihre Berechtigung und Gültigkeit haben, hier in dieser Gesellschaft haben sie mMn keinen Nutzen mehr. ;)
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LarsU

Beitrag von LarsU »

Janina hat geschrieben: Warum ich keinen Mann über die Straße oder eine Pfütze trage? (...) soll ich mir nen Bruch holen ?
Und das mit der Schwarzen Schüssel in Por Ze Lan!
Rückentrainig empfiehlt
:zunge: LarsU
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Rica
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Beitrag von Rica »

... genau, Janina!
"...wieso ändern WIR dann nichts in der Erziehung."

Ich hab das bei meinen Kindern gemacht - Tochter und Sohn bekamen auch das Spielzeug des anderen. Und für's Taschengeld wurde Haushaltsmithilfe von BEIDEN geleistet. Zuletzt war mein Sohn eifriger beim Kuchenbacken und Müllentsorgen, als seine Schwester, von der das ja geschlechtsspezifisch traditionell erwartet werden könnte... :lol: ... aber da auch ich schon ziemlich rollen-unspezifisch erzogen wurde, ist das bei ihr wohl schon genetisch nicht mehr so verankert? :D

Zuelli, wie du es beschreibst - Wettbewerb endlich beenden und gegenseitiges Verständnis für das Anderssein - das gefällt mir sehr.

liebe Grüße für alle, Rica
Nobody

Beitrag von Nobody »

Was ist denn ein ganzer Mensch, ist ein ganzer Mensch nicht Jemand, der die Gegensätze in sich vereinigt hat?

Die Gegensätze Mann und Frau sind sicherlich die größten Gegensätze überhaupt und die Liebe und Sexualität führt uns zur Vereinigung dieser Gegensätze, so das wir in der Liebe erwachen und unser wahres Selbst zum vorschein kommt.

Ja wären Mann und Frau von Anfang an gleich, wäre das Ganze ja langweilig oder?

Etwas Spass muß sein, Gott, die Göttin mag keine Langeweile, schaut euch in der Natur um :-D

Alles Liebe, Roland
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