also ich halte die Lebensregeln für die Essenz von Reiki (als Methode).
Der erste und zweite Grad sind wundervolle Mittel, um unseren Körper und unseren Geist zu entspannen, zu entstressen und dadurch unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Aber erst die Lebensregeln helfen uns dabei, dass wir uns nicht selbst immer wieder in stressige Situationen bringen.
Mit Ärger bzw. Sorgen über etwas, was bereits passiert ist oder vielleicht (gar nicht) passieren wird, versetzen uns ständig selbst in Alarmbereitshaft und Stress.
In uns steckt so viel von unseren Eltern, Lehrern und anderen Älteren, dass ein Nicht-Ehren dieser auch ein Nicht-Ehren unserer selbst ist und wir uns so nicht vollständig selbst annehmen/lieben können.
Das ehrliche Lebensunterhalt-Verdienen oder Pflichten nachkommen berührt den Punkt usererer eigenen Integrität, denn jeder weiß, wann oder ob und wie er sich nicht ehrlich oder richtig verhalten hat, andere übervorteilt oder Verpflichtungen nicht nachkommt.
Und die Sache mit der Freundlichkeit oder Dankbarkeit ... nun ... wir alle haben Spiegelneuronen in unserem Gehirn und das Lächeln eines anderen läßt uns selbst lächeln, das Weinen macht uns selbst traurig etc.
Wenn wir uns mal aus der Perspektive von Außerirdischen oder meinetwegen auch des lieben Gotts anschauen würden, dann sind wir Lebewesen auf einem klitzekleinen, ziemlich unbedeutenden Planeten am Rande einer mittelgroßen Spiralgalaxie. Jeder Komet, selbst unsere selbstgebauten Sateliten oder ein explodiertes Atomkraftwerk und diverse Naturkatastropen könnten uns jederzeit als Spezies auslöschen.
Und trotzdem würde das Leben an sich sich weiterentwickeln. Vielleicht würde sich wieder intelligentes Leben entwickeln, das dann ganz anders funktioniert oder vielleicht gibt es "da draußen" ja anderes intelligentes Leben zuhauf.
Erst wenn wir unser eigenes kleines individuelles Leben als ziemlich unwichtig anerkennen können, können wir auch erkennen, wie großartig der Prozess der Lebensentstehung (individuell und universell) ist.
Und ... wenn man sich selbst nicht mehr ganz so wichtig nimmt und weiß, dass es viele Dinge gibt, auf die wir überhaupt keinen Einfluß nehmen können, fällt auch manchmal eine ganz schöne Last von unseren Schutern.
So ... wenn dies hier kein kleiner Exkurs in diesem Thraed sein/bleiben soll, dann könnte Frank das hier ja abbkoppeln und an eine passende Srelle schieben. Wäre ja mal ein interessantes Thema, über das man sich austauschen könnte.

LG Kanji