Hallo Claus,
ich bin es gewohnt, wenn Menschen nicht meiner Meinung sind
Zu mir hat mal ein stiller Mensch in einer unruhigen Zeit gesagt, das nur der reifste Schüler die schwersten Aufgaben bekommt.
M.E. trifft das den Nagel für mich auf den Kopf.
Vielleicht muss man wirklich reif für den Schmerz sein, um ihn überhaupt erleben/ertragen zu können, vielleicht muss man erst ein starkes Rückgrad haben und den nötigen tiefen Glauben an sich und Gott und die Liebe um jemals einen Blick in die Hölle zu werfen , ohne daran zu sterben.
Meine Freundin hat das jahrelang vielen Menschen gelehrt, das sie die Wahl haben, wie sie ihr Leben gestalten, und das man, wenn man im Licht steht, das man geschützt sei und einem das Böse nie etwas anhaben kann.
Derzeit wird sie vom Leben gerüttelt und geschüttelt und es geht ihr bis an die Existens. Sei macht, trotzdem sie Lichtarbeiterin ist und channeln kann, die Hölle durch.
Sie leidet, und hat Schmerzen, es ist übel das mit anzusehen und kein Arzt,kein Therapeut , kein Heiler kann ihr helfen.
Ich sehe dieses Leid astrologisch, und ich weiss, das sie dadurch muss - alleine.Ich kann ich ihr die Sterne nicht wegschieben, sie laufen eben nach ihrem eigenenRhytmus.
Wenn sie das schafft, wird sie danach ein anderer Mensch sein- wie und auf welche Weise ,das weis ich nicht, aber sie wird, wenn sie wieder arbeiten kann, den Menschen noch mehr Licht bringen als vorher, noch mehr Trost und noch mehr Verständnis.
Wenn sie - die Wahl wirklich hätte haben können, dann hätte sie schon vor einem Jahr nach Erlösung gebettelt, die Wahl des nicht-leidens genommen. Aber die Engel schweigen, und sagen ihr noch nichteinmal warum.
Meine Freundin war vor dieser Zeit die lichtvollste Person die ich je kennengelernt habe.Die "reifste Seele" und die tiefste Persönlichkeit.
Und noch nie habe ich jemanden kennengelernt der soviel Schmerz miterleben musste, selbst ihre Kindeheit war Schmerz.
Darum glaube ich nicht an die Wahl.
Du sagt, das so viele Menschen an ihren Prüfungen scheitern.
Das sehe ich nicht so. Ich glaube wir Menschen sind nicht fähig, zu differenzieren wann eine "Gottesprüfung" gescheitert ist, und wann nicht.
Zudem glaube ich auch nicht, das Gott die Prüfungen stellt, sondern du dir selbst. Du beschliesst was du erlernen möchtest bevor du Inkarnierst.
Und wenn du es nichts schaffst, dann machst du das eben das nächste Leben nochmals.
Gott ist wahrhaftig kein Oberlehrer. Aber unsere Seelen sind Streber, und die wollen in einem Menschenleben soviel erfahren wie möglich. Und darum überschätzen sich einige und gehen als Mensch an ihren eigenen Prüfungen zugrunde.
Ich habe selbst vor 5 Jahren die Hölle durchgemacht. Ich habe morbus cron und Schmerzen sind mir kein Fremdwort. Zudem hatte ich Anfang 20 jede Nacht Alpträume, das ich von dem Teufel persönlich eingenommen werde. Das war so schlimm , ich wollte nicht mehr schlafen weil ich angst hatte wieder zu träumen.
Das war übrigens zeitglich als ich anfing mich mit spirituelle Themen auseinander zu setzten. Ich lernte TM und vieles mehr. Jemehr ich ins Licht wollte, desto mehr wurde ich in den Schlund gezogen.
All das und vieles mehr.
Aber - hätte ich all das NICHT erlebt - ich wüsste wo ich heute stehe.
Und hätte ich die Wahl, zwischen dem was ich heute bin und einem leidlosen Weg - ich würde mich immerwieder für den Leidensweg entscheiden, denn dadurch habe ich so unendlich viel erfahren und gelernt.
Und mit Sicherheit hätte ich mit einem leidlosen Weg vieles nicht gemacht und gelernt, wie z.B. Reiki oder auch Astrologie.
So denke ich auch, das es in unseren Augen unverdientes Leid gibt, würde man die Seele jedoch fragen können, so würde sie uns sagen, das sie das will und braucht um selbst das Licht erfahren und erkennen zu können.
So sehe ich das Leid nicht als Leid sondern mehr als Geburtsschmerz.
Kein Kind kommt zur Welt ohne das eine Mutter Schmerzen erleiden muss.
Manche Erkenntnisse brauchen so eben auch den Geburtsschmerz.
Vielleicht sehe ich den Schmerz und die Hölle nicht so "düster" weil ich sie kennenlernen durfte.
Du sagst :Was mir einfach nicht schmeckt ist der implizierte Rückschluß, das es kein Lernen ohne Leid gibt
Der Hacken an der ganzen Geschichte ist, das Menschen von Grundauf immer gerne den wiederstandslosen Weg gehen wollen, und ohne Herausforderung oder Probleme sprich Hindernisse gäb es keine Evolution, kein Wachstum.Wir säßen noch in Höhlen und würden erfrieren.
Ein Mensch ist faul von Natur aus, und würde nie freiwillig etwas lernen wollen, was sich als kompliziert und schwierig herausstellt !!
Des weiteren ist es Tatsache, das viele Dinge nur Verstanden werden wenn sie erlebt werden, nur vom "hören- sagen" versteht man vieles nicht.
Weisst du, ich weiss das eine Geburt schmerzvoll ist, doch ich habe noch nie eine Geburt erlebt.
Jede Mutter wird dir bestätigen wie unangenehm eine Geburt ist, doch die Erfahrung zu sammeln, wie es sich anfühlt das Neugeborene endlich in den Armen zu halten, das Glückgefühl, das kenne ich nicht.
Ich kenne nicht, wie es ist,Mutter zu sein und darum kann ich zwar im Groben sagen was eine Geburt ist, doch mit der Erfahrung einer Geburt, weis ich es wirklich.
Wenn ich ein Kind möchte, so komme ich also nicht um den Schmerz,den Geburtsschmerz, aber ich bekomme dafür soviel mehr , ( Liebe des Kindes, Glücksgefühle, etc.) als würde ich mich dagegen entscheiden !
das sind eben nur meine Gedanken- keine Weisheit oder Wahrheit
Pegasus